Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Achtung – Zweitverwertung. Aus meinem anderen Blog:

Es gibt eine weitere Geschichte zu erzählen, die den im vergangenen Jahr erzählten Geschichten von „Benno“, dem Flüchtlingskind nicht unähnlich ist. Vielleicht erinnern Sie sich: Ob Bob oder Bike – Benno hat beides erfreut. Und uns auch. Heute ist es die Geschichte von G. , der ebenfalls Flüchtling ist; und es geht um Fahrraddiebe und…

über Fahrraddiebe und andere Nervbratzen — Zwetschgenmann


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Spazieren statt schwimmen gehen. Ein Besuch im Schwabener Moos

sempt06bDie Blogs anderer zu lesen heißt auch immer, Ideen aufzugreifen: Was oft bedeutet, dass ich mich gerne von anderen Bloggern auf Themen und Inhalte stoßen lasse, denen ich mich auch einmal annehmen könnte. Aber ich greife natürlich auch gerne Ideen auf, so zum Beispiel aus Ulrich Strelzings Blog Auf-denBerg.de. Der Iron Blogger schildert dort seine Anfang Januar absolvierte Winterwanderung zu den Semptquellen mit wunderschönen Bildern. Für den Markt Schwabener Strelzing (ja, ich schau auch gelegentlich in ein Impressum) ist das buchstäblich ein Homerun.
Sein Bericht war eine willkommene Inspiration, am vergangenen Wochenende einen Spaziergang zwischen Forstinning und Markt Schwaben zu machen. Denn das Schwabener Moos ist auch für uns gleich um’s Eck – und doch Terra incognita.
Aber das kann man ja ändern.
Gut, wenn man dann noch eine Kollegin hat, die ebenfalls aus der Region stammt und die man vorab noch befragen kann. Weiterlesen


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Manchmal muss Wasser hart sein…

…und weiß. Und pulvrig. Und in großen Mengen vorhanden.
Und wenn dann noch der Wetterbericht „Aufklaren des Nebels und Sonnenschein“ verkündet, dann lass ich Schwimmbad Schwimmbad sein. Dann gehe ich Skifoarn.salve-02-b
Herbert gebe ich einen Korb. Er kann das verschmerzen und ruhig mal allein seine Bahnen ziehen.
Denn die Gelegenheit, heute in die Kaiserwelt zu fahren, lasse ich mir nicht entgehen. Schön blöde wäre das auch – wozu hat man zum einen das Privileg, unter der Woche freizunehmen, und zum anderen die Berge in erreichbarer Nähe?
Und irgendwer aus der Familie findet sich meistens, der frei hat oder freimachen kann.
Während morgen um 8.00 Uhr das Nachbargeschwader sich in die Blechlawine nach München einreiht, biegen wir zweimal ab. Immer Innsbruck entgegen. Und schwupps. Schon da. Weiterlesen


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Frag doch mal die anderen (Teil 14): Martin Tschepe

Martin Tschepe, Jahrgang 1965, ist auf Sylt groß geworden – keine Frage: schwimmen lernen war auf der Insel (lebens)wichtig. Es gab auch sonst nicht viel zu tun als Strand und Schwimmen, jedenfalls im Sommer. Im Winter ist er im schwäbischen Ludwigsburg zur Schule gegangen, deshalb seit 1974 beim Schwimmverein Ludwigsburg. Er hat in Stuttgart und Jerusalem Sozialpädagogik studiert und anschließend Kommunikationswissenschaften in Stuttgart-Hohenheim. Seit 20 Jahren arbeitet Martin Tschepe bei der Stuttgarter Zeitung, gelegentlich schreibt er für swim.de und für die Sylter Rundschau. Martin trainiert immer noch bei meinem SVL und hat sich auf lange Strecken im Freiwasser spezialisiert.

01. Ich schwimme, weil…
Schwimmen die beste Sportart ist, bis ins hohe Alter gesund. Weil ich beim Schwimmen top abschalten kann, weil Schwimmen seit Jahrzehnten zu meinem Leben gehört.thespe-03
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Buxenparade Spezial – Ein Speedo-Gastbeitrag von meinem guten Freund Alex

Alexander Broy – Blogger, Künstler, Lebenskünstler, Flaneur und ganz nebenbei einer meiner ganz wenigen echten Freunde – schickt mir eine E-Mail. Weil er, so meint er, schlecht in seinem Blog über Badehosen schreiben kann, möchte er den Beitrag gern zu mir auslagern. Soll er, mich freut das. Gastbeiträge freeuen mich immer. Und schließlich ist das bereits sein zweiter (den ersten lesen Sie hier) . Alex gehört sowieso ein wenig zum Inventar dieses Blogs, mit ihm war ich nicht nur in der Amper , er ist eigentlich Schuld an allem. Denn er gab die entscheidende Initialzündungen. Jetzt also widmet er sich seiner Badehose: Weiterlesen


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Lyrik auf der Sportbahn

Es gibt wenig, was so erschütternd ist wie Zeilen von Amateur-Dichtern, die sich noch dazu krampfhaft bemühen, humorvoll zu sein. Sie tragen ihre Reime auf Geburtstagen, Jubiläen, Familienfesten und Vereinsfeiern vor – die Zuhörer schütteln sich innerlich vor Grausen, bewahren aber Haltung und spendieren  gelegentlich ein mildes Lächeln. Jeder wartet auf den Tusch, wie man ihn von Karnevalsveranstaltungen kennt. Denn dort ist es genauso. Erzwungene Endreime, asymmetrisches Versmaß mit mal zu vielen, mal zu wenig Silben. Und jeder sehnt ein Ende herbei. Gut gewollt heißt eben nicht gut gekonnt. Und die scheinbare Leichtigkeit wirklich guter Lyriker ist vermutlich harter Arbeit entsprungen.

Gelegentlich quäle ich die Facebook-Gruppe Bist Du heute schon geschwommen nach meinem Schwimmen mit selbstgeschmiedeten Versen, wie es in VHS-Kursen und unter Zuhilfenahme grober Werkzeuge (z.B. Brechstangen) nicht erbärmlicher gereimt werden könnte – und mit allergrößter Unverfrorenheit auch noch in einer Mundart, die nicht mal die meine ist.
Vom ersten Meter auf der Bahn bis zum letzten zermartere ich mir mein Hirn, was sich auf „schwimmen“, „Bahn“, „Strecke“, „Spind“ alles reimen könnte, oder auf „Beckenrand“ und „Beinschlag“. Ich zimmere Limericks zusammen, von denen ich erst mal hätte googeln sollen, wie das Versmaß ist, begehe ein abscheuliches Verbrechen an der Gattung Sonett und sorge dafür, dass alle, die sich ernsthaft um Poesie bemüht haben, im Grabe rotieren , so sie nicht mehr unter den Lebenden weilen – denen dreht sich vermutlich erst das Auge nach innen und dann der Magen nach außen. Weiterlesen


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Der mit den Schwänen spricht

Vielleicht gehört es ja mittlerweile zur Tradition dieses Blogs, einmal im Jahr im Winter in „mein Revier“ zu fahren, zu frieren und zu sagen: Wie weise von mir, dass ich mit dem Eisschwimmen nie angefangen habe. Ziemlich genau vor einem Jahr habe ich das am Tenner See gedacht, vor zwei Jahren an der mittlerweile vom Eigentümer komplett gesperrten Kiesgrube.

Wohlan – dann eben dieses Jahr am Kronthaler Weiher, in dem ich jedes Jahr dutzende Male unterwegs bin. kalt-2017-06-b Weiterlesen


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Challenge 2017 (Teil 1): Der kleine und der große Tod

Natürlich kann man einen freien Tag mit sinnvollen Dingen füllen. Da wären zum Beispiel: Steuererklärung, Altkleider raussuchen und wegbringen, Festplatte aufräumen, digitale und analoge Ablage… bla. bla. bla.
Kann man – muss man aber nicht.
Also ich nicht.
Ich schlafe aus, frühstücke und fahre zum Friseur. Das ist zwar auch kein besonderes Highlight, aber meine Frau meint, es wäre mal wieder nötig – und wie schon mal erwähnt: Wer wollte seiner Frau widersprechen?
Die Friseurin meines Vertrauens hält mir eine Zeitschrift mit neuen Trend-Frisuren unter die Nase. Sie hat auch schon etwas ausgesucht.
Zwar schneidet sie – und nur sie, von anderen lasse ich mich gar nicht erst anfassen – mir seit über 15 Jahren die Haare, das heißt aber nicht, dass ich nicht frisurtechnisch auch mal was Neues wage. Heute zum Beispiel.
Frisch frisiert, geföhnt, gezupft, gegelt und gestylt verlasse ich 30 Minuten später den Laden (…dass Frauen aber auch immer stundenlang darin hocken müssen) und begebe mich auf direktem Weg zum Schwimmbad. Weiterlesen