Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist echt keine Alternative


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Im Licht des Kaisers

Vorweg: Eher unüblich für dieses Blog ist es, dass in den Beiträgen Begebenheiten von mehreren Tagen zusammengefügt werden, so dass der Anschein entsteht, das alles wäre an einem Tag geschehen. Heute aber mache ich eine Ausnahme. Passiert ist alles, was da steht – nur eben nicht alles heute.

Es ist kein Geheimnis, dass das Herz dieses Blogbetreibers nicht nur am feuchten Nass klebt, in dem er gerne schwimmt…
Es schlägt auch schwarzgelb. Gelegentlich belästige ich meine Mitmenschen mit ebensolchen Badeenten, das war auch schon in diesem Blog zu sehen. Von meiner Leidenschaft für Borussia Dortmund konnte man auch in meinem anderen Blog lesen, auch davon, dass mich bei einem Besuch der Alianzarena in schwarzgelbem Gewand ein betrunkener FC-Bayern-Fan angepöbelt hat und mich am liebsten in die Gaskammer geschickt hätte – weil ich aus einer (O-Ton) beschissenen Kanackenstadt stamme. Nun gut. Man ist ja nicht nachtragend.
Zu einem echten Fan gehört natürlich auch, sein Fahrzeug mit den Insignien echter Liebe auszustatten, was heißt, dass ich als Zeichen meiner tiefen Verbundenheit mit BVB-Fußmatten herum fahre. Da man die aber nun von außen nicht sieht, ziert ein BVB-Nummernschildträger mein Auto, ein schwarzgelber Minischal liegt auf der Hutablage und ein silberner kleiner Aufkleber mit den drei magischen Buchstaben und der Ziffernfolge 09 prangt am Heck. Diskret natürlich. Auf edlem Metallic-Grün.gies-ha-03
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Einladung zur Blogparade „Als ich zehn war“

Der eine oder andere Leser hat vielleicht schon gemerkt, dass dies hier „lediglich“ ein Zweitblog ist, in dem es relativ monothematisch zugeht. Das wahre Leben des Grantlers aber findet hier statt. Dort lade ich ein zu einer Blogparade zum Thema:

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Liebe Mitblogger, liebe Leser,
we Lust hat, mitzuschreiben, der klickt bitte hier.
Wer Lust hat, mitzulesen, der kann ab Anfang Oktober im Zwetschgenmannblog eine Übersicht über alle Beiträge, die erschienen sind, finden. Diese Übersicht wird dort oben im Blog angeheftet und permanent aktualisiert.
Es würde mich freuen, wenn auch bloggende und nicht-bloggende Leser dieser Seite daran Interesse haben.


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Der Tipp vom Föhnsturm: Zu Besuch bei Theodolinde

Föhnsturm nennt Jens Furtwängler sein nach eigener Beschreibung junges und unverbrauchtes Blog aus dem oberbayerischen Bad Aibling. Fotografien und Geschichten geheimnisvoller Burgen und Schlösser, verwunschener Winkel und magischer Berge bilden einen Brückenschlag in die längst vergangenen Zeiten von Sagen, Legenden und Märchen.

In diesem lesenswerten Blog habe ich im Frühjahr die Geschichte vom Burgstallmanndl vom Seehamer See entdeckt und bin hellhörig geworden. Ein See? Hier in der Nähe?
Warum kenne ich den nicht, warum bin ich da noch nie geschwommen?
Ich wusste nichts von der Existenz eines Seehamer Sees, an dem ich schon zigmal vorbei gefahren bin. Denn er liegt keine 100 Meter neben der A8 München – Salzburg und ist über die Autobahnausfahrt Weyarn gut zu erreichen… vorausgesetzt, man kommt dort überhaupt hin, denn die A8 ist inbesondere samstags sommers wie winters eine Top-Location für stop-and-go-begeistere Autofahrer  -stausteher. So auch vergangenen Samstag, als noch Sommer war…sese01

Schon im März verankerte ich den See in meinem Hinterkopf. Da wollte ich mal hin.
Mich stört diese Bagage der Autobahnblockierer nicht weiter, ich schlich mich einfach über Anzing, Zorneding, Grafing, Glonn und Feldkirchen-Westerham zu meinem Ziel. Weiterlesen


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Nehmt Abschied, Brüder

Nun ist sie also endgültig zu Ende, die Freibadsaison 2016. So schnell wie in diesem Jahr ist sie noch nie vergangen.
Dank des guten Wetters hatten sich die Erdinger Stadtwerke entschieden, die Saison noch um drei Tage zu verlängern. Zwei davon konnte ich nutzen. Aber nun ist Schluss.
Wie schnell die Zeit vergangen ist. Es kommt mir vor, als habe das Bad gerade erst aufgesperrt.
Es ist doch auch höchstens ein paar Tage her, dass ich in Taufkirchen meine neue Neopelle ausprobiert habe, oder?

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Und das Rennen, Erster in Erding zu sein, steckt mir heute noch in den Knochen…

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Dieser eine Moment…

Du weißt: Heute ist der letzte Tag im Freibad. Überall im Bad hingen Zettel, es stand in der Zeitung, die Frau an der Kasse hat es auch bestätigt.
Das Wetter ist traumhaft, Du könntest also auch an einen See oder einen Weiher fahren.
Nicht heute.
Denn diesen letzten Freibadtag willst Du mitnehmen.
Unbedingt.
Warum?
Ganz einfach.
Du wolltest zu den ersten Besuchern gehören, als das Freibad am 14.Mai geöffnet hat.
Dann willst Du gefälligst auch zu den letzten gehören. Ehrensache.
Dafür nimmst Du in Kauf, dass es heute knackig voll sein wird.
Und so ist es dann auch.moment03
Es ist nicht nur der letzte Freibadtag, es ist auch der letzte Ferientag. Und die Sonne strahlt vom Himmel, als wolle sie alle Schüler ebenso verhöhnen: Seht her. Jetzt dreh ich erst richtig auf. Jetzt, wo die Ferien um sind… Weiterlesen


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Frag doch mal die anderen (Teil 9): Jochen Kieserling

Darum geht’s. Heute: Jochen Kieserling

Jochen Kieserling, 46, 1,90 m, 100 kg, arbeitet als Bauingenieur im Projektmanagement und ist verheiratet mit der besten Frau der Welt. Er hat zwei Kinder und wohnt im grünen Ruhrgebiet.

01. Ich schwimme, weil
… es ein schöner Sport ist.

02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Schwimmen gelernt habe ich mit 4 oder 5 im Freibad. Kann das gar nicht so genau sagen, weil Wasser und Schwimmen immer Teil des normalen Lebens war. Ich habe große Teile meiner Zeit in der Kindheit und Jugend am Ruderklub am Wasser oder im Freibad im Wasser verbracht. Das Jahnbad in Hamm ist der Ort meiner Jugend.
Richtig ans schnell und viel Schwimmen bin aich aber mit ca. 20 durch meine Frau gekommen. Die war in so einer Feierabend – Ex – Wettkampfschwimmer – Truppe und hat mich da mal mit hingenommen. Da habe ich gemerkt : ich kann richtig schwimmen. Ab dann war´s geschehen. Weiterlesen


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Ich bin fein raus

Stultus neque scribere neque natare scit.

So hätten weiland, glaubt man der FAZ, die alten Römer über einen ungebildeten Menschen gesprochen. Ist ihnen ein solcher unter die Augen gekommen, dann hätten sie – statt wie wir  heute wenig prosaisch sagen „der ist zu doof, ein Loch in den Schnee zu pinkeln“ – gestöhnt: Stultus neque scribere neque natare scit.
An dieser gepflegten Ausdrucksweise erkennt man eben den wahren Humanisten.
Eine Quelle für dieses Zitat findet sich freilich nicht, Fehlanzeige bei Horaz, Ovid, Sencea, Vergil oder Cicero, also wird flugs eine Redensart daraus gemacht – und diese der antiken römischen Bildungselite in den Mund geschoben.
Wer unter den Lesern dieses Blogs nicht das Privileg und das Vergnügen hatte, diese wunderbare, alte Sprache in der Schule lernen zu dürfen, sich also heute mit Küchen-, Jäger- und Anglerlatein begnügen muss, dem sei an dieser Stelle verraten, dass der Römer in etwa formulierte, dass töricht (im Sinne von „dumm, unfähig“) sei, wer weder des Schreibens noch des Schwimmens mächtig ist.mens-sana_bearbeitet-1
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Challenge 2016 / 13. Teil: Schwimmen um des Schwimmens willen

Zackig – schneidig – präzise – hoppla hopp.
Das kommt der bayerischen Gemütlichkeit nicht zupass „Nur ned hudeln“, grantelt der Österreicher, doch der Bayer steht ihm in nichts nach, wenn die Preißn mal wieder Stress und Hektik verbreiten. Und darum werde ich wohl letztlich nie 100% hier ankommen, so schön das Leben zwischen München und Chiemgau auch ist.
Aber es gibt Tage, da will man einfach mal weiterkommen. Weiterkommen mit der Challenge und weiterkommen mit der eigenen Statistik.
Da das Wetter ein Einsehen mit mir hat und sich als „heiter bis freundlich“ präsentiert, nehme ich mir heute vor, von Felden zur Herreninsel und zurück zu schwimmen. Das ist der „Schwimm zum König“, den ich bereits vor zwei Jahren absolviert habe. Damals mit Herbert und damals mit Begleitboot. Heute mach ich das allein – nur die Boje und ich.bkini-16-02 Weiterlesen