Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist echt keine Alternative


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Challenge 2016 / 11. Teil: Gott liebt Bayern

Natürlich kann man auch einen Sommer verbringen, ohne im Langenbürgner See zu schwimmen.
Die meisten Menschen machen das. Erstaunlicherweise auch die, die in der Region wohnen und sich kaum eine Gelegenheit entgehen lassen, sich zum Schwimmen in den Chiemsee zu stürzen. Dabei hat doch der liebe Gott diesen wunderbaren See mit seiner grenzenlosen Liebe zu Bayern, Hingabe zum Detail und allen Schwimmern als Geschenk eigenhändig gebastelt… oder durch die Eiszeit basteln lassen. Es stimmt einfach alles. Der See ist nicht zu groß, nicht zu klein, kaum jemand kommt hierher (schon gar keine Urlauberhorden), das Wasser ist angenehm warm, seidenweich und relativ klar…
Da kann mich auch das vormittäglich bedeckte Wetter und der letzte Regenguss nicht abhalten. Mit einem entschlossenen „Nein!“ streiche ich den Plan, ins Freibad zu fahren. Heute will ich endlich wieder in den Tritt kommen, ich will an einen See und ich möchte meine Challenge weitermachen.
Zur Sicherheit packe ich meine Neoprenanzüge ein, aber mit jedem Kilometer, den ich mich den Chiemgau nähere, reißt der Himmel weiter auf. Was bleibt ist stahlblauer Himmel und viele weiße Schäfchenwolken – Himmel der Bayern eben, als habe der liebe Gott Petrus beauftragt, mir persönlich einen Gefallen zu tun.lb-08-01
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Flucht ins Wasser

Es gibt Tage, da hat man einfach genug – genug von allem. Nicht mehr reden müssen, nicht mehr zuhören müssen, nicht mehr im Auto sitzen können oder wollen. Nicht mehr durch das plötzlich verwaiste Elternhaus laufen, nicht mehr bei jedem Gegenstand schwanken zwischen der Frage, ob es eine erhaltenswerte Geschichte/Erinnerung birgt oder dem Entsetzen, das alles entsorgen zu müssen und nicht zu wissen, wo anfangen.
Keine schwarzumrandeten Briefe mehr entgegennehmen. Keine schwarze oder zumindest gedeckte Garderobe mehr anziehen wollen. Barfuß laufen, das wär’s jetzt.
Keine Sentimentalitäten mehr zulassen, keine Tränen.
Heute ist so ein Tag.
Ich bin wieder daheim, packe nach der Devise Je bunter je besser meine Schwimmtasche und nehme daher ein wildes, pi-pa-poppiges Farbpotbourri mit. Ich will Farbe an mir. Farbe um mich.
Egal, ob irgendwas zu irgendwas passt, egal, ob Pullbuoy, Brille und die neuen Paddle unterschiedliche grüne Nuancen haben. Scheiß doch der Hund drauf…bunt-bitte
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Neoprenanzug – Geschichten

Offensichtlich gibt es Leute, die die beiden in der Überschrift genannten Wörter in eine Suchmaschine eingeben. Und hier landen.
So zeigt es das Statistik-Tool meines Blogs. Und da ich bisweilen von unbändiger Neugier getrieben werde, mache ich es diesen Menschen nach und gebe beide Wörter bei Google ein.
Was findet man für Seitenvorschläge mit den Suchbegriffen Neoprenanzug Geschichten?
Auf alle Fälle bin ich dabei. Aber warum? Und wie ist mein Ranking in den Suchmaschinen? Und was gibt es sonst noch zu lesen? Weiterlesen


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Was soll das mit den Pfählen und wer eigentlich ist Jana?

Parcouring ist ja auch so eine Sportart, bei der ich sehr gerne mal hinschaue, aber mit Fug und Recht von mir sagen kann: Ich bin zu alt für diesen Scheiß.
Seinen Höhepunkt erlebte der Trend vor rund zehn Jahren, als Extremsportler Sébastian Foucan, der aus dem Parcouring das Freerunning entwickelte, einen fulminanten Auftritt in James Bond 007: Casino Royale hatte. Gemütlich im Kinosessel zu setzen, während Foucan in der Rolle eines Ganoven von Mr. Bond quer durch die Straßen gejagt wird. Zu Fuß natürlich. Das ist eher so mein Ding… Aber selber rennen?
Ich doch nicht. Da halte ich es lieber mit dem einzigen Besucher, den wir diese Woche am Steinsee östlich von München antreffen.r-stein-16-ab
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Frag doch mal die anderen (Teil 8): Axel van Bergen

Darum geht’s. Heute: Axel van Bergen

Axel van Bergen – Baujahr 1966, wohnhaft in Augsburg. Mit dem Blogbetreiber verbindet ihn neben dem Schwimmen die Freude an schönen Texten.

AvB0101. Ich schwimme, weil…
… ich nichts anderes kann. Und weil ich dem altersbedingten physischen Verfall entgegenwirken will/muss. Aber auch, weil es mir tolle Erlebnisse verschafft und Gelegenheit gibt, besondere Menschen kennenzulernen. Tatsächlich habe ich mal für über zehn Jahre die Badehose an den Nagel gehängt – und sie dann wieder angezogen, als ich merkte, dass es noch mehr gibt als Kacheln zählen.

02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Als ich sieben Jahre alt war, mühte sich meine Mutter redlich einen Sommer lang im Freibad, mir die Grundlagen beizubringen. Der Durchbruch gelang aber erst, als eine Tante zu Besuch kam und eine Prämie von zwei Mark auslobte, wenn ich drei Bahnen im großen Becken schwömme – daraus wurden deren acht (Bahnen, nicht Mark), am nächsten Tag legte ich den Freischwimmer und drei Tage darauf den Fahrtenschwimmer ab. Zwei Jahre später folgte der erste Wettkampf. Weiterlesen


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Challenge 2016 / 10. Teil: Hartsee Happiness

Und da ist er wieder, der Sommer 2016, der sich bisher nicht gerade von seiner verführerischen Seite gezeigt hat. Heute aber herrscht bestes Wetter – Grund, den Hartsee anzufahren. Auch ihn habe ich 2015 schon mal besucht, war sehr angetan und wollte mir darum auch dieses Jahr diesen Toteissee vornehmen.
Diese Ausflüge in den Chiemgau gehören unbedingt zu den Kleinen Fluchten, den Eintagsurlauben, über die ich hier ja schon gebloggt habe.
Während sich – weil Samstag und Ferienbeginn hier und Ferienende dort ist – auf der Autobahn Stoßstange an Stoßstange reiht, fahren meine Frau und ich „hintenrum“ über die Dörfer zur Eggstätter Seenplatte. Sollen die Urlauber Stau spielen – ich weiß was Besseres.
Natürlich trifft man an einem Wochenende mitten im Sommer auch am Hartsee auf reichlich Badegäste, nicht nur Einheimische, auch viele Urlauber. Der See hat eben was: Er ist nicht so groß wie Chiem- und Simssee, deutlich flacher und daher wärmer, das Wasser ist ein wenig moorig und daher enorm weich. Es gibt keinerlei Bootsverkehr und eine charmante Freizeitanlage mit Biergarten. Kein Wunder, dass der See so beliebt ist.

r-hart16-01
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Challenge 2016 / 9. Teil: Stangerl am Feringasee

Eigentlich, so hatte ich mir in der Challenge-Liste 2016 notiert, wollte ich mich am Feringasee mal dem offenen Training der Münchner Triathleten anschließen, nachdem ich vergangenes Jahr mehrfach dazu eingeladen worden war. Nur: Dieses Jahr höre und sehe ich nichts, davon, und ich bin auch zu faul im Netz danach zu suchen und überhaupt: Man muss ja flexibel sein.
Die Wetterlage des Sommers 2016 besticht nun ebenfalls nicht gerade durch laue Schwimmabende – besser, man bringt es hinter sich, bevor am Spätnachmittag wieder das tägliche fulminante Gewitter mit Starkregen aufzieht, die Katwarn-App zum Daueralarm nötigt und einem den buchstäblich Abend verhagelt.
Das ist auch der Grund, warum ich einfach mal allein zum Feringasee fahre. Der See will für 2016 abgehakt werden.r-feri2016-01
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