Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Wir haben erst Februar…

„Wir haben erst Februar“, erwidern die einen, nachdem die anderen sich beschwert haben, dass es schon wieder geschneit hat.
„Mal ehrlich… das hätt’s jetzt nicht mehr gebraucht, oder?“ raunt mir Günther zu, als ich am Sonntagmorgen den Schnee aus er Einfahrt schaufle und er die Frühstückssemmeln holt.
„Nein“, antworte ich, „wahrlich nicht.“


Sehnsüchtig erwarten alle den Frühling. Ein paar Vögel haben schon mal keck gezwitschert, es ist morgens und abends länger hell. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse wurden beim Blühen ertappt… und dann das. Einen Samstag lang schneit’s und wieder liegen das Dorf und das Land unter einer weißen Decke. Weiterlesen

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Mehr Durchblick, bitte!

So manche Schwimmbrille habe ich unfreiwillig hinter mir gelassen, diese hier zum Beispiel. Dieses Mal aber ist alles anders. Tonne auf, rein damit – weg sind drei Schwimmbrillen. Ich habe die Nase voll von ihnen, was korrekterweise eigentlich heißt: Ich habe die Brille voll. Die Gesichtsmaske der großen AquaSphere-Vista dichtet nicht mehr ab, die Brille zieht Wasser ohne Ende. Das braucht auch kein Mensch. Die hilft kein Ruckeln, kein Leeren und Neuaufsetzen – das Glump ist für die Tonne.
Nicht viel anders ergeht es der AquaSphere Kaiman und der Arena Nimesis. Eine Zeitlang habe ich noch versucht, sie mit Zahncreme zu pflegen, nachdem sich die Innenbeschichtung mit der Zeit verabschiedet hatte und die Brille in Windeseile beschlug. Das hilft nun auch nichts mehr.
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Lesetipp (Teil 6): „Der kleine Wassermann“ von Otfried Preußler

Schon einmal habe ich mich in diesem Blog über dieses Buch geschrieben, ziemlich genau vor drei Jahren. Den Beitrag lesen Sie hier. Es war eine Art Liebeserklärung und eine nostalgisch-melancholische Erinnerung an meine Kindheit. In der nämlich spielten die Bücher von Otfried Preußler eine große Rolle. Das galt nicht nur für den kleinen Wassermann, das endete im Teenageralter mit Krabat.
Das war lange bevor Harry Potter, Greggs Tagebücher und Cornelia Funke den Markt der Kinder- und Jugendliteratur komplett umkrempelten, 1956 erschien das Buch, es ist, wie die anderen von Otfried Preußler mittlerweile aus der Zeit gefallen. Auch das erwähnte ich vor drei Jahren in meinem Beitrag.
Aber vielleicht macht es gerade diese Behäbigkeit im Erzählstil und diese verlorene Lebenswirklichkeit, wie sie in dem Buch beschrieben wird, wert, es wieder mal aus dem Schrank (oder der Bücherei) zu holen und die Nase hinein zu stecken…
Dass es trotzdem in der Reihe der Lesetipps noch einmal zur Sprache kommt, hat mehrere Gründe.
Zum einen ist es das erste Buch (soweit ich mich erinnern) kann, in dem es immer wieder ums Schwimmen geht, das ich gelesen habe. Es ist sehr lange her, aber es hat bleibende Erinnerungen hinterlassen, wovon ich in diesem Blog ja bereits erzählt hatte. Der kleine Wassermann war eine der ersten aus einem buch stammenden Identifikationsfiguren meiner Kindheit – vor Michel aus Lönneberga, vor den Bullerbü-Kindern oder den fünf Freunden. Einer, der so war, wie ich gern gewesen wäre…
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Is scho schee, da im Schnee

Es ist exakt ein Jahr her, da merkte ich an, dass Wasser manchmal hart sein muss (also gefroren), …und weiß. Und pulvrig. Und in großen Mengen vorhanden. Und wenn dann noch der Wetterbericht „Aufklaren des Nebels und Sonnenschein“ verkündet, dann lass ich Schwimmbad Schwimmbad sein.
Warum mit der guten Tradition brechen?
Und wenn der Berg ruft, wer wollte sich schließlich dem entziehen?
Also: Frühmorgens raus aus den Federn, ein schnelles Frühstück, ab in die Skiklamotten und knapp eineinhalb Stunden später am Parkplatz wieder aussteigen. So ist der Plan und so setzen wir es auch um. Weiterlesen


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Frag doch mal die anderen (Teil 26): Volker Osieka

Volker Osieka, knappe 52 Jahre, ist Küchenleiter aus Großostheim.

01. Ich schwimme, weil…
es für mich eine Art des „Frei seins“, die Verbindung mit dem Element Wasser.

02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Schon als kleiner Junge mit knapp 10 Jahren habe ich an einem Tag, das Seepferdchen, Bronze bis Goldschwimmabzeichen gemacht. Weiterlesen


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In eigener Sache: „Ausgezeichnete Arbeit, Herr P…“

Ich gebe zu: Ich bin etwas verwirrt. In der vergangenen Woche erhielt ich eine Mail der Fa. Röder. Das ist ein Hersteller für Großzelte.

Betreff: Auszeichnung Ihres Blogs als “Sportblog des Jahres 2017” durch Roder.com

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Redaktion von roder.com hat Ende des vergangenes Jahres ein Auswahlverfahren für die interessantesten und informativsten Sportblogs gestartet. Durch diese Aktion möchten wir das Engagement der vielen Blogbetreiber würdigen und wollen die besten unter ihnen auszeichnen. Dabei ist uns Ihr Blog besonders positiv aufgefallen. Daher würden wir diesen gerne von unserer Jury bewerten lassen.
Anhand folgender Kriterien werden die Blogs bewertet:
– Inhalt (Hier fließen u.a. Themen wie Kreativität und Persönlichkeit mit ein)
– Aktualität (Wie regelmäßig werden Beiträge veröffentlicht?

Eine hohe Frequenz ist nicht allein ausschlaggebend, es kommt uns ebenfalls auf den Inhalt an) – Design (Wie viel Mühe gibt sich der Blogger mit dem Look & Feel der Seite?) Sollte Ihr Blog ausgewählt werden, wird dieser auf roder.com in einer eigens erstellten Gewinner Kategorie präsentiert. Da diese Aktion auch von uns beworben wird, erhöht dies natürlich auch den Bekanntheitsgrad Ihres Blogs…
Mit freundlichen Grüßen Weiterlesen


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Oh – it’s great! Let’s take a picture – Fotografieren im Schwimmbad, immer eine heikle Sache

Der Beitrag Hach, wo wären wir nur ohne Facebook und die Kommentare führen mich zu einer interessanten Fragestellung:

Fotografieren im Schwimmbad, ist das ok?

Das nämlich ist immer eine heikle Sache. In vielen Bädern ist es strikt verboten – mit Rücksicht auf andere Badegäste, die nicht fotografiert werden wollen; vor allem aber mit Rücksicht auf Kinder, die nicht fotografiert werden sollen. Das allerdings unterlaufen, wie ich oft beobachtet habe, gerade die eigenen Eltern, die bei Schwimmkursen, dem Springen vom Einmeterbrett, dem Ablegen des Seepferdchens ihrer Sprösslinge ganze Serien von Handyfotos anfertigen.

Wollen wir in diesen Bädern trotzdem fotografieren, sprechen wir den Schwimmmeister an und fragen, ob es zum Beispiel ok ist, sich beim Schwimmen fotografieren zu lassen, um anhand der Bilder ein paar Technikkorrekturen vorzunehmen. Wenn es geht, ist es gut, wenn nicht, dann auch. Dann verzichten wir darauf. Dann gibt es auch kein atmosphärisches Panoramabild für das Blog. Und sonst gibt es wenige Gründe, im Schwimmbad zu fotografieren.
Ich habe kein Interesse, Schwimmbadbesucherinnen in ihrer Badekleidung zu fotografieren, verstehe aber das Unbehagen, dass die Frauen haben, wenn sie bemerken, wenn jemand am Beckenrand mit Kamera oder Handy hantiert.

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Nachtrag: Die Silvester-Weiherrunde

22. Januar 2017 – genau vor einem Jahr.
Kronthaler Weiher.

Es war ein Sonntag. Ein in alter Mann sprach mit den Schwänen, die er gefüttert hatte. Währenddessen stand er auf dem Eis. Die Vögel aber würdigten ihn kaum eines Blickes…
Vor einem Jahr besuchte ich den Kronthaler Weiher, in dem ich im Sommer zahlreiche Runden schwimme bin. Das Thermometer zeigte damals -12°C an, die Wasseroberfläche war zugefroren. Ein alter Mann stand an einem Wasserloch und sprach mit den Tieren. Es war ein seltsamer, ein berührender Moment – tröstlich und zugleich traurig. Und ein wenig peinlich, denn ich wollte um jeden Preis verhindern, dass der Mann mich bemerkte, wie ich ihn beobachtete und aus dem Handgelenk ein Foto machte. Weiterlesen