Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Das war’s schon wieder

Schnell ist es dieses Mal gegangen. Mir kommt es vor, als wäre die Wintersaison extrem kurz ausgefallen. Tempora fugit. Wieder mal.

Das ist natürlich Einbildung ,die Wintersaison war so lang, wie sie immer war. Seit im September 2016 das Freibad schloss, war ich insgesamt  92 mal laut meiner Buchführung im Hallenbad, meistens bei uns in der Kreisstadt. Gelegentlich war ich in Markt Schwaben, einige Male in Giesing-Harlaching und vier mal außerhalb auf Reisen. Ich denke, ich kann mit der „Ausbeute“ zufrieden sein.
Es ist natürlich Ehrensache, an diesem, dem letzten Sonntag, noch mal nach Erding zu fahren und ein paar „Abschieds“kilometerchen zu schwimmen. Langsam, gemütlich, jede Minute auskostend. Es gibt überhaupt keinen Grund zur Eile.
Und gleich nach dem Schwimmen gehe ich noch zweimal ins Dampfbad.
Offensichtlich sind trotz des guten Wetters viele in Erding auf die Idee gekommen. Es ist zwar nicht übermäßig voll, aber es ist Einiges los: Ein Stelldichein der Stammgäste, sowohl, was die Schwimmerbahn betrifft, als auch die Dampfbadbesucher. Man kennt sich, fast ist es ein Familientreffen. Man plaudert, verabschiedet sich und wünscht sich einen schönen Sommer – denn, diejenigen, die fast nur zum Schwitzen kommen, werde ich ein halbes Jahr lang nicht sehen.
Ich gebe zu:  Das Dampfbad werde ich spätestens dann vermissen, wenn das Wetter mal wieder saumäßig ist. Dabei ist es natürlich nicht nur eine Frage der körperlichen Wellness, warum ich so gerne im Schwitzkastl hocke. Es gibt ja immer so viel interessantes Neues, was ich dort aufschnappe – zum Beispiel die Geschichte von oidn Hundling.
Doch auch damit ist jetzt auch Schluss, zumindest bis zum Herbst.

Jetzt geht es in den kommenden Wochen entweder in der Schwimmhalle von Markt Schwaben oder Giesing-Harlaching weiter. Preisreduzierende 10er Karten habe ich ohnehin von beiden Bädern. Oder ich wage den Weg ins Freibad.
In München haben bereits die ersten Bäder geöffnet, das neu renovierte Taufkirchen/Vils folgt am kommenden Freitag und Erding dann am 13.05.2017. Dort werde ich mich dann wieder intensiv darum bemühen, wie 2016 Erster in Erding zu sein, eine nicht ganz einfache Aufgabenstellung, die ich mir für die Challenge 2017 gegeben habe.
Als bekennender Warmwasserschwimmer habe ich natürlich trotzdem schon ein Auge auf die umliegenden Weiher und Seen geworfen. Andere hüpfen bereits mit schöner Regelmäßigkeit ins Freiwasser – sollen sie. Ich warte noch 5 oder 6 Grad ab, dann bin ich auch dabei… Ich hab keine Eile.

Und jetzt werde ich erst Mal Füße hochlegen – das habe ich mir verdient.


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Soll ich -oder soll ich nicht?

Immer diese Entscheidungen – ich hasse es.
Soll ich, oder soll ich nicht?

Die Frage stellt sich jedes Jahr, wenn die Hallensaison zu Ende geht, denn ab Montag, 01.05.2017 ist das Erdinger Hallenbad geschlossen. Am 13.05. wird dann das Freibad öffnen und es werden in Kürze wieder Saisonkarten angeboten. Soll ich eine kaufen?
Es ist ja nicht so, als ob ich vergangenes Jahr nicht auch schon vor der Entscheidung gestanden hätte. Und es ist auch nicht so, als ob ich nicht mit Kumpel Herbert das Thema schon ausführlich besprochen hätte. Gerade vor ein paar Tagen erst. Aber hat mir das weitergeholfen?
Nein.
Ich muss darüber noch mal in Ruhe nachdenken:

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Buxenparade (Teil 12): Colour Faking

xx-najibi-neuSchon einmal habe ich im Rahmen der Badebuxenparade eine Hose vorgestellt, die ich im Oktober vergangenen Jahres bei Decathlon in Hagen gekauft habe: Die schwarz-goldene Speedo. Es wird Es wird Zeit, zuzugeben, dass das nicht die Einzige war. Auch die heute in der Serie präsentierte Badehose stammt aus diesem Geschäft. Auch diese Hose habe ich damals reduziert erworben. Es war auch ein Auslaufmodell, was einen zu süffisanten Wortwitzen verleiten könnte, wären die alle nicht so alt und schlabbrig, wie es mit der Zeit auch Badehosen werden, wenn man sie nur oft genug getragen hat. Aber noch ist es nicht so weit – also weder mit der Hose noch mit meinen Witzen. Weiterlesen


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Blogparade: Weiß/Blau – Blau/Weiß: Das Weiße muss in das Blaue

Noch einmal nutze ich die Gelegenheit mit diesem Blog an der Parade der Münchner Ironblogger teilzunehmen. Das Thema lautet Blau-Weiß oder Weiß-Blau. Einen ersten Beitrag, dass Wasser lange nicht immer blau ist konnten Sie am Anfang des Monats lesen.
Gestern schrieb … in der Blogparade. Morgen wird Tanja Prakse in ihrem Kultur-Museum-Blog die Reihe beenden. Herausgekommen ist wieder einmal eine ungemein abwechslungsreiche Sammlung an Texten zu einem gemeinsamen Dachthena: Einer ganz speziellen Farbkombination.


Das Weiße muss in das Blaue!
Kinderbild früherUnd damit konnte nur ich gemeint sein – klein, schmächtig, semmelblond, blass, schmalschultrig, zögernd, zitternd, zaghaft, frierend.
Ein Grundschulkind am Rande des Schwimmbeckens und am Rand der Verzweiflung. Aber es half alles nichts. Irgendwann musste ich da hinein ins Wasser. Frau Wi. wollte es so.
Ich war mit diesem Problem nicht allein. Drei oder vier andere Mitschüler teilten sich diese grässliche Perspektive mit mir.
Wir waren die Versager, die Kinder in der Klasse, die noch nicht schwimmen konnten. Alle anderen hatte Sortlehrer We. längst ins Tiefe des Hagener Stadtbads Mitte geschickt. Jenes Bad, das später Willi-Weyer-Bad heißen sollte bevor es dem Rotstift der Stadtverwaltung zum Opfer fiel und geschlossen wurde.
Denn alle anderen konnten längst schwimmen.
Wir nicht.
Zur Beaufsichtigung wurde uns eine Lehrerin verordnet, Frau Wi., die mit Schwimmen aber nichts am Hut hatte. Ihr Interesse galt dem weißen Sport, und so sah man ihr Konterfei gelegentlich montags in der Sportbeilage der Lokalzeitung, wenn sie wieder mal bei einem Tennis-Turnier für ihren Verein Rot-Weiß (oder war es Blau-Gold?) geglänzt hatte.
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It’s nor fair – it’s really not ok

In den Tiefen des Entwürfeordners, aus dem sich dieses Blog gelegentlich speist, entdecke ich einen Beitrag vom Oktober 2015. Warum ich ihn damals geschrieben, aber nicht veröffentlicht habe, weiß ich nicht: Aber das hole ich jetzt einfach nach und lasse ihn von meinem Blog automatisch veröffentlichen, während ich selbst im Schwimmbad weile.

Was der liebe Herbert da mit mir treibt, kann man nur mit zwei Zeilen aus einem älteren Song von Lily Allen (genau, das ist die mit der quäkigen Stimme) beschreiben:

Oh, it’s not fair and it’s really not okay
It’s really not okay, it’s really not okaykalle2

Was werfe ich meinem Schwimmkumpel vor? Er verschaukelt mich.

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Frag doch mal die anderen (Teil 16): Johanna Degmayr

Johanna Degmayer ist 28 Jahre. Nachdem sie in ihrer Kindheit und Jugend nur geschwommen ist,  ist sie mittlerweile hauptsächlich im Triathlon aktiv.

01. Ich schwimme, weil…
Weil ich im Wasser wunderbar abschalten kann und man sich nach einer Schwimmeinheit so schön durchbewegt fühlt.

02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Das Schwimmen haben mir meine Eltern im nahe gelegenen Hallenbad und Freibad beigebracht. Da meine Eltern immer schon mit mir und meinen Geschwistern schwimmen gegangen sind konnte ich mich irgendwann automatisch über Wasser halten und hatte nie Angst vor dem Nassen Element. Eine saubere Schwimmtechnik und weitere Schwimmarten wurden mir dann in der Ersten Klasse vom Trainer der Schwimmabteilung beigebracht.jd-fdm-01

03. Am liebsten schwimme ich im Meer weil:
…man dort wunderbar nebenbei die Fische beobachten kann. Nur leider komm ich viel viel zu selten dazu im Meer zu schwimmen, aber vielleicht macht auch gerade das den Reiz aus, weil es was besonderes ist. Weiterlesen


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Weiß/Blau – Blau/Weiß: Wasser ist blau? Von wegen

Seit einigen Jahren veranstalten die Münchner Ironblogger Blogparaden. 2015 schrieben wir alle über München und ich widmete mich dem Langwieder See, 2016 ging es um das Thema Leidenschaft und ich erzählte von dieser schrecklichen erste Sekunde beim Eintauchen ins Wasser. In diesem Jahr geht es für uns Iron Blogger um das Thema Weiß-Blau oder seine Umkehrung Blau-Weiß. Gestern schrieb Nicole Luck in ihrem Strickblog  über Stricken in Blau-Weiß und Draußensein in Blau-Weiß. Morgen wird sich Nadine Ormo auf KulturNatur.de zu blau-weißen Landschaftsbestimmungen in der Ausstellung „Bildschön“ äußern.
Und in der kommenden Woche werde ich in meinem anderen Blog ein paar weitere Gedanken zum Thema veröffentlichen.

 

Blau – Weiß?
Das Thema könnte so einfach sein, wenn ich denn eine blau-weiße Badehose, die ich hier abfeiern könnte, besitzen würde. Tue ich aber nicht, abgesehen von einer blauen mit weißem Kordelzug, mit der ich im vergangenen April angefangen habe, meine unerhört umfangreiche Badenhosensammlung Stück für Stück zu präsentieren. Und extra für diese Blogparade werde ich auch keine kaufen.
Warum auch so umständlich? Es geht doch simpler: Blaues Wasser – weiße Wolken. Fertig. Fotos davon müsste ich ja en masse haben. Und schon überprüfe ich das Ganze in der Mediathek des Blog. Aber… Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 11): Das Schnäppchen in hawaiian ocean

quickiVon 29,95 über 23,95 und weiter runter bis schließlich auf 6 Euro reduziert: Wenn das mal kein Verramschen ist. So entdeckte ich zum Ende des vergangenen Sommers das gute Stück in einer Filiale eines Discounters für Markenkleidung in Erding. Unnötig zu erwähnen, dass ich normalerweise diese Läden niemals nicht und gar nicht betrete – geschweige denn was dort einkaufe. Ich doch nicht.
Auch sonst tut das niemand. Es gibt diese Läden nur aus reiner Zierde. Und die Menschen in den Kassenschlangen sind nur bezahlte Statisten.
Wer’s glaubt…

Ich gebe zu, ich schaue dort gerne mal nach reduzierter Ware – und ich werfe immer einen Blick auf den Ständer mit Badehosen. Ich weiß: Eine reicht.
Oder auch nicht.
Badehosen kann man nämlich nie genug haben. Weiterlesen