Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Riesen Mimimi!!!!!

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Ich weiß: Die Zahl der Ausrufezeichen in der Überschrift ist bedenklich: Wie sagte doch Scheibenweltautor Terry Pratchett: „Oh! Fünf Ausrufungszeichen. Ein sicheres Merkmal dafür, dass jemand seine Unterhose auf dem Kopf trägt.“
Egal. Dann ist das eben so.
Ich will Mimimi. Ein Riesiges. Und dafür brauche ich nicht nur ein Ausrufezeichen. Fünf sind da schon angemessener. Denn ich hatte heute einen Schlauchrriss…

Dabei fing alles so gut an:
Ich fand einen Parkplatz direkt vorm Loch, was in diesem speziellen Fall nicht ganz wörtlich gemeint ist, denn wie bei allen ähnlichen Einrichtungen sind auch beim Erdinger Schwimmbad die Parkplätze, die direkt der Tür am Nächsten sind, Behindertenparkplätze. Aber auf P2 gibt es einen Parkplatz, den ich besonders schätze. Das ist der, der dem Schwimmbad am Nächsten ist. Und der ist frei. Das kommt nicht allzuoft vor, im Gegensatz übrigens zu den Behindertenparkplätzen, die immer frei sind. Und das ist nicht übertrieben, aber eine andere Story…
Nicht, dass nicht auch nahezu alle anderen Parkplätze auf P1 und P2 frei wären. Das lässt zumindest schon mal hoffen, dass es wunderbar leer sein wird im Schwimmbad. Und das ist es auch an diesem traumhaft sonnigen Herbsttag. Spind 157 (Sie wissen schon) ist auch frei. Eigentlich kann nichts mehr schief gehen.
Von wegen.
Auf der Sportbahn schwimmt ein Mann seine Bahnen, dann komme ich dazu. Ein weiterer Mann und eine sehr schnell schwimmende Frau, die sich zu uns gesellen, führen zu dem Ergebnis, dass auf dieser einen Bahn fast mehr Schwimmer unterwegs sind als im restlichen Becken. Also ziehe ich mich auf die andere Seite der Absperrleine zurück. Statt im Kreis geht es nun direkten Weges immer hin und zurück. Und hin und zurück. Und hin… und so weiter.

Bis ich einen Schlauchriss habe. Das geschieht auf Bahn 104, also nach 2,6 Kilometern Schwimmstrecke. Und es ist nicht das erste Mal. Jetzt bin ich echt genervt.
paddledreck
Wenn ich heimkomme, geht erst das Gefummel wieder los und dann die Suche nach den Ersatzschläuchen, von denen einer in das Paddel wieder reingezogen werden muss.. Irgendwo habe ich welche: Aber wo?
Weg mit den Paddles! Ein wenig angesäuert werfe ich sie vom Wasser aus auf den Beckenrand.
Noch 10 Bahnen werde ich ausschwimmen und das reicht dann für heute. Ich habe keinen Bock mehr.
Mimimi.
Und ganz abgesehen davon habe ich sowieso noch was vor: Zu jammern – was hiermit geschehen ist.

Mimimi!!!!!

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Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

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