Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Quartalsabschluss

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So – nun ist es also soweit. Das erste Quartal 2016 ist um (kein Aprilscherz). Und während Heerscharen von Buchhaltern anfangen, ihre Quartalszahlen aufzubereiten, öffne ich mit einem Klick eine Excel-Tabelle und weiß auf einen Blick, wo ich stehe – beziehungsweise, was die ersten drei Monate gebracht haben. Das Ganze ohne Polar-, Garmin-Schwimmuhr, iWatch oder Bordcomputer. Es reicht eine Exceltabelle und das popelig-altbackene Bahnenzählen. Aber bei mir geht’s ja auch nie um Zeit sondern nur um Frequenz und Distanz.
Zahlenfreaks dürfen weiterlesen, der Rest der Leser darf sich kommende Woche wieder hier einfinden.
Was ist herausgekommen?


Keine Überraschung ist, dass ich 100% der geschwommenen Kilometer im Hallenbad eingesammelt habe. Das nur vorab:

Was aber ist mit den anderen Werten?

jahr1q5Es schaut also gut aus nach bisher 122,5 Kilometern. Klar könnte es mehr sein, ist es aber nicht und es reicht auch so.
Denn ich habe bereits 29,88% von meinem selbst gesetzten Jahressoll, also 4,88% „Überschuss“ (Das ist mit dem Kopf ausgerechnet, denn ein Quartal bringt es natürlich auf 25%, der Rest ist eine einfache Subtraktion).
17 Tage könnte ich mich theoretisch auf die faule Haut legen, sagt Excel. Ich müsste erst am 18. April wieder ins Wasser, um immer noch im durchschnittlichen Leistungsplan zu bleiben.  287,5 Kilometer sind es dann noch, dann kann ich das Jahr 2016 abhaken. Natürlich dürfen es auch mehr werden – aber es müssen nicht. Der Gesamtjahresindex liegt bei 118,86 – da kann man nicht meckern.
Klingt gut oder?
Nun die Einzelzahlen:
jahr1q4

Pro Tag bringe ich es auf rund 1,33 Kilometer (durchschnittlich), der Februar reißt verursacht durch einen beinahe tödlichen Männerschnupfen ein wenig nach unten aus, im Januar habe ich es ein wenig übertrieben. Da nämlich war ich 15 mal schwimmen, also jeden zweiten Tag. jahr1q3Was sagt mir das?
Wollte ich tatsächlich mehr schwimmen, lässt sich zumindest an der Anzahl der Schwimmbadbesuche wenig ändern. Die Gelegenheiten zum Schwimmen werden nicht mehr, sie haben sich mittlerweile in die Wochen- und Tagesabläufe gut eingefügt. Viel mehr Termine kann und will ich nicht freischaufeln.
Nun ist es mit den puren Schwimmbadbesuchen nicht getan. Wie viele Kilometer kamen denn pro Monat zusammen?
Das Jahr fing gut an, konnte aber das „Niveau“ allerdings nicht halten:jahr1q2
Nun sagen diese absoluten Zahlen zwar schon viel aus, deutlicher aber wird es, wenn sie in Relation setzt, also man berücksichtigt, dass die Monate unterschiedlich lang sind und sich die Schwimmgelegenheiten eben auch mal mehr und mal weniger oft ergeben – bzw. ich mal mehr und mal weniger oft davon abgehalten wurde. Schaue ich, wie viele Kilometer es pro Schwimmbadbesuch waren, relativiert sich der „schlechte“ Februar doch deutlich.  jahr1q1
Durchschnittlich waren es im ersten Quartal 3,14km pro Schwimmbad. Hier ist das Steigerungspotential: Einfach öfter 3,5km, 4km oder 4,5km schwimmen, wenn ich schon mal im Wasser bin. Vielleicht auch mal nen 5er?
Aber ich ahne aus der Erfahrung von 2015 schon, dass es genau andersherum laufen wird. Ich werde sobald ich wieder in See und Weiher bin vermutlich eher kürzere Strecken schwimmen als in der Halle.
Man wird sehen… Auch spannend, wie sich die 14 Tage im Mai auswirken werden, wenn die Halle zu, das Freibad aber noch nicht geöffnet hat und ich ausweichen muss. Warten wir voller Spannung auf den Halbjahresabschluss.

Nach so vielen Zahlen raucht selbst mir der Kopf – Abkühlung tut not. Und etwas, was mich auf andere Gedanken bringt.
Wie wäre es denn mal mit Schwimmen?
Soll ja helfen.
Auf geht’s. 3,5 Kilometer schwimmen. Auch das 2. Quartal will ja bedient werden.r-dscf0397

– – – – – – – – – – –
214-10Vielen Dank fürs Lesen.
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Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

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