Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Frag doch mal die anderen (Teil 9): Jochen Kieserling

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Darum geht’s. Heute: Jochen Kieserling

Jochen Kieserling, 46, 1,90 m, 100 kg, arbeitet als Bauingenieur im Projektmanagement und ist verheiratet mit der besten Frau der Welt. Er hat zwei Kinder und wohnt im grünen Ruhrgebiet.

01. Ich schwimme, weil
… es ein schöner Sport ist.

02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Schwimmen gelernt habe ich mit 4 oder 5 im Freibad. Kann das gar nicht so genau sagen, weil Wasser und Schwimmen immer Teil des normalen Lebens war. Ich habe große Teile meiner Zeit in der Kindheit und Jugend am Ruderklub am Wasser oder im Freibad im Wasser verbracht. Das Jahnbad in Hamm ist der Ort meiner Jugend.
Richtig ans schnell und viel Schwimmen bin aich aber mit ca. 20 durch meine Frau gekommen. Die war in so einer Feierabend – Ex – Wettkampfschwimmer – Truppe und hat mich da mal mit hingenommen. Da habe ich gemerkt : ich kann richtig schwimmen. Ab dann war´s geschehen.

03. Am liebsten schwimme ich
… in der Ruhr bei Hattingen und Witten oder in der Nordsee vor Föhr. Weil die kleine Welt, die mich beim Freiwasserschwimmen umgibt die Konzentration auf mich selbst zuläßt. Jedes Schwimmen ist da ein Miniabenteuer und wie eine Woche Urlaub für den Kopf.

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04. Wo findet man Dich im Sommer im Wasser, wo im Winter?
Im Sommer im Freiwasser in der Ruhr oder den anderen NRW – Gewässern. Da kommt es mir entgegen, dass ich beruflich in NRW viel unterwegs bin und immer gut eine Stippvisite an den üblichen verdächtigen Freiwasserlokationen einlegen kann. Mir kommt es entgegen, dass ich in meinem Wohnort ein Freibad mit 50 m – Becken ums Eck habe. Im Winter gehe ich gelegentlich zum Vereinstraining oder ins nahe Hallenbad. Ich schwimme im Winter aber eher nach dem Motto : So viel wie nötig, so wenig wie möglich, also nie mehr als 2 x die Woche. Fit fürs Freiwasser halte ich mich im Winter auf dem Ruderergo.

05. Bist Du Vereins-/Leistungs-/Wettkampf-/Freizeitschwimmer?
Wettkampfoffener Lustschwimmer mit loser Vereinsanbindung.

06. Was ist Deine Lieblingsschwimmtechnik und welche magst Du gar nicht?
Ich kann nur Kraul.

07. Was war das aufregendste, schönste, spannendste, dramatischste Schwimmerlebnis, das Du bisher hattest?
Möhneseetriathlon vor knapp 10 Jahren. Nach 200 m Waschmaschine im Freiwasser auf einmal glattes Wasser vor mir. Ich war als erster aus dem Wasser. War das geil! Ansonsten kann ich die Faszination von Triathlon aber nicht nachvollziehen. Warum sich mit den eigenen Schwächen quälen?

Oder : Potsdam im Sommer 2015. Vier Tage. Vier Seen. Sehr schön.
….
Oder 3 km die Ruhr runter von der Klosterbrücke bis zur Henrichshütte in Hattingen mit den Tauchern von der DLRG. Die mit Flossen und dem ganzen Krempel, wir barfuß und „nackig“. Bei starker Strömung ein echtes Erlebnis.
….
Oder , Oder, Oder …..

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08. Welche Gründe gibt es für Dich, das Wasser zu verlassen statt weiterzuschwimmen?
Nach spätestens einer Stunde ist es mir – egal wo und mit wem – zu stumpf und ich stelle mir die Sinnfrage. Das heißt es : raus.

09. Der schönste Moment beim Schwimmen ist…
… wenn man nach ca. 10 Minuten warm und locker ist und so langsam auf Touren kommt.

10. Gibt es Sportarten, die genauso schön sind wie Schwimmen? Oder sogar noch schöner?
Ich verstehe die Frage nicht.

11. Hast Du irgendeinen Schwimm auf der Liste der Dinge, die Du unbedingt noch tun/schwimmen/erleben möchtest?
Bodensee quer. Im Hochsommer. Ist aber auch nicht schlimm, wenn´s nicht klappt. Ansonsten finde ich es wichtig, jedes Jahr 2-3 FW – Wettkämpfe zu schwimmen, um ein Ziel für halbwegs planmäßiges zweckgerichtetes Training zu haben.
Am besten sind aber die magischen Sommerabende an der Ruhr kurz vor Sonnenuntergang.

12. Mit wem würdest Du gern einmal eine Runde schwimmen gehen?
Ich schwimme total gerne mit Trainingskollegen, die die gleiche Kragenweite haben, so dass man nicht aufeinander warten muss und im Gleichtakt nebeneinander schwimmen kann. Das ist bei mir mit meinem Kumpel Marco Becker der Fall. Mit dem kann ich gut schwimmen.

– – – – – – – – – – –
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Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

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