Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Ich darf nur mal kurz anmerken…

Ein Kommentar

Es gibt etwas zu feiern:

250

Dies ist der 250te Beitrag, seit ich das Blog am 20.02.2012 mit dem Beitrag Alle machen was eröffnet habe. Damals schrieb ich einen ersten Text aus einer gewissen Gereiztheit über mein Gewicht und den Versuch, dieses erst zu reduzieren und fortan niedriger zu halten. In dem Beitrag stand unter anderem:

Aber vieles ist möglich, man muss es nur wollen.
Und ich wollte – nein, ich will es immer noch.
Vielleicht hätte ich nur damit eher anfangen sollen.
Womit? Mit dem Blog-Projekt? Das auch, denn jetzt muss ich alles nach und nach rekonstruieren und rückdatiert hier einstellen.
Vor allem aber mit dem Kampf gegen die Pfunde. Mit der Rückeroberung zumindest einer Grundfitness.
Das vor allem. 12 Kilo müssen dauerhaft weg. Das ist das Ziel.
Davon erzählt dieses Blog.

Das Blog sollte mich digital mahnen, dranzubleiben und ein öffentlich gegebenes Versprechen einzuhalten. Es sollte auch ein selbstmotivierendes Tagebuch sein.
Ich glaube, ich erzähle schon lange nicht mehr davon, Gewicht zu reduzieren. So spannend ist das nämlich nicht…mk3

Stattdessen schreibe ich vom Schwimmen: Im Freiwasser- und im Freibad. Ich berichte von Besuchen in Schwimmbädern, Teilnahmen an Wettkämpfen, vom ewigen Kampf um den bevorzugten Spind und der Beobachtung meines bewegungslosen Knies.
Die Liste der Seen in und um München, die ich mittlerweile schwimmend kennengelernt habe, ist beachtlich gewachsen. Darüber zu bloggen macht immer besonders viel Spaß. Auch die eigenen Marotten und die der anderen zu schildern ist immer wieder schön: Hetzende Rentner, Kampfkrauler, tolle Mitschwimmer, Zugmaschinen Dienstagsarschlöcher, Moderlieschen… was trifft man nicht alles im Wasser?
Und hin und wieder ist auch eine Radtour oder eine Wanderung Thema.
Das Blog hat sich entwickelt. Andere Schwimmer kommen regelmäßig zu Wort, es ist auch vom Material und der ständig zunehmenden Masse an Badehosen die Rede.

Ist das Blog da angekommen, wo ich mit ihm hin wollte?
Ich weiß es nicht, denn ich habe kein Ziel definiert. Es ist eine Reise – ich schreibe, auf was ich Lust habe und freue mich, wenn Leute es lesen, wenn es ihnen gefällt oder zu Widerspruch führt, wenn ich Rückmeldung bekomme.
Die Leserzahl steigt langsam, aber beharrlich – es gibt offensichtlich einige, die das Ganze hier mögen.
Ich zum Beispiel.
Angesichts dessen, was in anderen Blogs so los ist, ist meines eine kleine Nische: Sowohl, was den Traffic, als auch, was die Frequenz der Veröffentlichungen betrifft. Ich denke aber, ein oder zwei Texte pro Woche reichen völlig aus. So viel geschieht dann doch wieder nicht beim Schwimmen, dass man andauernd etwas veröffentlichen müsste. Irgendwann könnte es auch langweilig werden – den Lesern wie auch mir.
Und das möchte ich tunlichst vermeiden.

Und jetzt: Hoch die Tassen auf dieses kleine Jubiläum.
Und dann geht’s auf zu den nächsten 250 Texten.
Vielleicht bleiben Sie mir ja wohlgesonnen und lesen den einen oder anderen. Es würde mich freuen.

portrait_bearbeitet-1

…und jetzt dürfen Sie weiterklicken oder sich wieder hinlegen. Oder schwimmen gehen. Oder alle Beiträge, die Sie versäumt haben, nachlesen. Was immer Sie wollen.


Vielen Dank fürs Lesen.
Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, dann freue ich mich, wenn Sie ihn Ihren Freunden weiterempfehlen – z.B. über Facebook, Twitter, in Internetforen, Facebookgruppen o.ä.
Gern dürfen Sie meine Artikel auch verlinken.
Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zu diesem Beitrag? Dann nutzen Sie bitte das Kommentarfeld.

Advertisements

Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

Ein Kommentar zu “Ich darf nur mal kurz anmerken…

  1. Herzlichen Glückwunsch!

    Ich finde Blogs, die mehr Qualität, statt Quantität haben besser 🙂 Und bei weniger Beiträgen habe ich auch mehr Zeit, diese wirklich zu lesen. Ich finde es einen Irrglauben zu meinen, dass ein Blog nur lesenswert ist, wenn die Beiträge im Minutentakt rausgehauen werden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s