Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Frag doch mal die anderen (Teil 21): Andrea Wilfert

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Stolze Gewinnerin der Silbermedaille über die 400 m Freistil bei den „20. Internationalen GERA-MASTERS“ 2016

Andrea Wilfert wurde am 19.8.1991 in der mittelfränkischen Stadt Erlangen geboren, lebt aber mit ihren Eltern zusammen im oberfränkischen Hof. Von November 2013 – bis September 2016 hat sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in Heidelberg gemacht.

01. Ich schwimme, weil…
Ich aufgrund meiner Gleichgewichtsprobleme nicht jeden Sport machen kann. Außerdem kann ich mich bei diesem Sport wunderbar mit meinem allerbesten Freund treffen, da das eine der Leidenschaften ist, die wir gemeinsam haben. Außerdem kann man beim Schwimmen wunderbar die Außenwelt vergessen und, wenn man im Freibad schwimmt, gleichzeitig noch schön Vitamin D tanken und somit Depressionen vorbeugen. Ich könnte unendlich viele Gründe nennen, warum ich gerne schwimme. Um es kurz und knapp zu sagen: Schwimmen ist einfach ein vielseitiger, abwechslungsreicher und einzigartiger Sport.

02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Im Alter von 5 Jahren im Schwimmkurs im HofBad (Hallenbad).

03. Am liebsten schwimme ich im Hallenbad, Freibad und Meer weil
man im Hallenbad eine Orientierung beim, von mir eigentlich verhassten, Rückenschwimmen hat. Am Schwimmen im Freibad liebe ich, dass man gleichzeitig schön braun wir und Vitamin D tankt bzw. sich hinterher noch schön in der Sonne ausruhen kann. Schwimmen im Meer bereitet mir große Freude, weil einen das Salzwasser so schön trägt und das Schwimmen somit ganz leicht geht. Auch schwimme ich gerne im Meer, weil ich dann weiß, dass ich ganz weit weg vom oftmals verregneten Deutschland bin.

04. Wo findet man Dich im Sommer im Wasser, wo im Winter?
Im Sommer bin ich entweder im Freibad der Stadt Hof zu finden, oder bei irgendeinem Wettkampf im Freibad, wo ich entweder selbst mitschwimme oder meinen besten Freund anfeuere. Ende Juni/Anfang Juli kann es sein, dass man mich als Zuschauerin bei den „Internationalen Deutschen Freiwassermeisterschaften“ findet, so wie im letzten Jahr in Lindau. Im Winter schwimme ich entweder in unserem Hallenbad oder bin auch irgendwo auf Wettkampf. In den letzten 3 Jahren hat man mich allerdings, da ich zur Ausbildung in Heidelberg war, entweder dort in einem städtischen Schwimmbad, dem Campusbad der SRH, oder ab und an auch mal im Schwimmbad vom „Olympiastützpunkt Rhein-Neckar“ erwischt.

Mit dem ehemaligen Heidelberger Schwimmer Clemens Rapp im Schwimmbad des „Olympiastützpunkt Rhein-Neckar“

05. Bist Du Vereins-/Leistungs-/Wettkampf-/Freizeitschwimmer?
Ich bereite mich selbstständig auf Wettkämpfe vor, bei denen ich für die IfL Hof an den Start gehe.

06. Was ist Deine Lieblingsschwimmtechnik und welche magst Du gar nicht?
Ich schwimme besonders gerne Brust, da ich es am Besten kann und hasse Rücken- und Delfinschwimmen.

07. Was war das aufregendste, schönste, spannendste, dramatischste Schwimmerlebnis, das Du bisher hattest?
Das aufregendste Erlebnis, was ich je hatte, war mein erster Start bei meinem ersten offiziellen Wettkampf. (Oberfränkische Meisterschaften 2015 im Freibad Hof)

Bei der Eröffnung der „SwimBase“ Reutlingen zwischen Marco Koch (links) und Philip Heintz (rechts)

08. Welche Gründe gibt es für Dich, das Wasser zu verlassen statt weiterzuschwimmen?
Entweder ein Gewitter, ich bin durchgefroren, oder das Schwimmbad schließt am Abend. Natürlich verlasse ich das Wasser auch, wenn ich Durst/Hunger habe, auf die Toilette muss, oder ich mein Trainingspensum erfüllt habe.

09. Der schönste Moment beim Schwimmen ist…
wenn man beim Wettkampf ins Wasser springt und merkt, dass die Tagesform stimmt. Auch fühle ich mich wohl, wenn ich im Freibad meinen besten Kumpel auf meiner Bahn oder der Bahn neben mir habe.

10. Gibt es Sportarten, die genauso schön sind wie Schwimmen? Oder sogar noch schöner?
Ich finde unter Anderem Biathlon, Stepaerobic und Zumba genauso toll, wie Schwimmen. Aber ich bin im Allgemeinen ein sehr sportbegeisterter Mensch

11. Hast Du irgendeinen Schwimm auf der Liste der Dinge, die Du unbedingt noch tun/schwimmen/erleben möchtest?
Mein absoluter Traum wäre es, einmal bei den Schwimmwettkämpfen der echten Olympischen Spiele dabei zu sein. Ich freue mich aber auch wahnsinnig auf meine Teilnahme an den „6. Bayerische Special Olympics Sommerspiele 2017“ in Hof, also meiner Heimatstadt.

12. Mit wem würdest Du gern einmal eine Runde schwimmen gehen?
Ich würde gerne mal, einfach nur so aus Spaß, die 200m Brust mit/gegen Marco Koch schwimmen, da ich Marco sehr gerne mag und ihn immer wieder aufs Neue bewundere, wie entspannt und locker er Wettkämpfe angeht. Außerdem finde ich den Darmstädter sehr sympathisch.


 

All die anderen, die bisher befragt wurden:

Axel van Bergen, Kirsten Barnekow, Martin Boettcher, Johanna Degmayr, Susanne Duesenberg, Günter Eckert, Cilem Flad, Anna Fischer, Timm Jahns, Jochen Kieserling, Boris Lobowsky, Petra Martin, Florian Müller, Jörn Perschbacher, Yasemine Pliesnig, Conny Prasser, Dagmar Reger, Mirjam Schall, Jürgen Schenke (+), Yvonne Simon, Martin Tschepe, Bettina Trueb, Andrea Wilfert,

 

 

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Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

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