Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Challenge 2017 (Teil 12): Soll erfüllt – Soll erhöht

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Nein – das war’s noch nicht. Die Challenge 2017 ist noch nicht durch. Noch nicht ganz. Trotzdem… Hoch die Tassen. Eine weitere, wichtige Aufgabe ist erledigt…

Drei Kleinigkeiten blieben noch zu tun, nachdem ich Anfang September mit der Chiemsee-Querung den wohl größten Brocken hinter mich gebracht habe: Eine davon ist etwas nervig (Rollwende), eine ist zumindest theoretisch eine ganz einfache Übung (3 Hosen wegwerfen), die dritte geschieht eher en passant – bzw. ist heute geschehen.
Zwar nicht im Vorbeigehen, aber im Vorbeischwimmen. Die 455 Kilometer, die ich dieses Jahr zusammenbekommen wollte, sind mittlerweile geschwommen. Das geschah vollkommen unspektakulär und auch eher so am Rande. Und zwar nach 200 Metern, also acht Hallenbadbahnen.

Vor einer Woche hatte ich die 452 Kilometer erreicht, dafür bin ich extra eine vollkommen untypische Distanz von 3,8km geschwommen. Ich wollte endlich die Statistik mal wieder glattziehen. Somit hätte mit einem smarten 3er die Punktlandung erreichen können: 455km.
Dagegen aber sprach, dass ich zwischendurch noch zwei vollkommen krumme Distanzen im Wörther und im Kronthaler Weiher absolviert habe, das Wetter war zu schön, es nicht zu tun.
Am Ende fehlten mir genau die 200 Meter zu den glatten 455km. Einfach unterschlagen bzw. dazu addieren kann ich die natürlich nicht. Da muss man schon genau sein.

Die heute zu holen, war eine Kleinigkeit. Schwimm ich halt heute statt der geplanten 3,5km mal 3,7 und dann am Donnerstag noch mal 3,5km – und die Statistik ist endlich wieder schön glatt. Was jetzt noch im Rahmen der Challenge übrig bleibt, wird im Handumdrehen erledigt. Zeit genug bleibt und beides ist kein Hexenwerk. Langsam wird es also Zeit, dass ich mir Gedanken mache, mit welchen Spielchen ich mir 2018 den Schwimmalltag aufwerte.

Und noch etwas habe ich heute erledigt – ein wenig betrübt: Nachdem ich es für unwahrscheinlich halte, 2017 noch mal draußen zu schwimmen, habe ich den Neoprenanzug verräumt. Vielleicht wird es noch mal was, wenn aber nicht, dann ist das eben so. Die Freiwassersaison 2017 war für mich ohnehin außergewöhnlich schön, erfolgreich und lang.

Besonders froh bin ich, dass ich über 100 Kilometer in Seen und Weihern geschwommen bin – am Ende waren die Distanzen zwar nicht mehr so lang, aber was soll’s. Gut vierzig Kilometer mehr draußen als 2016, und da ist noch etwas Luft nach oben. Fünf neue Seen habe ich dabei erschwommen, in den kommenden Tagen werde ich mal ein kleines, persönliches Ranking der 33 Gewässer in und um München herum versuchen…


Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Punktlandung auf 455 Kilometern eigentlich nicht mehr relevant ist. Vor mehreren Wochen schon habe ich mein Jahresziel in der berühmt-berüchtigten Excel-Tabelle auf 520 heraufgesetzt. Getreu der Devise Soll erfüllt? Dann wird das Soll eben erhöht.
Auch die 520 sind machbar. 61,5 Kilometer bis Jahresende ist ja nun nicht gerade ein Ding der Unmöglichkeit. Die habe ich 2016 auch zusammenbekommen.

Da aber in der Aufgabenstellung 455km steht, melde ich eben jetzt Vollzug.
Und schwimme weiter.
Jetzt erst mal drinnen…


 

challenge2017-kopieAlle Aufgaben im Überblick:
Erledigt: 5.000 am Stück, Fremdes Hallenbad, Erster im Erdinger Freibad, Fremdes Freibad, Langbürgner See, Chiemsee Extratour, Vollmondschwimmen, Ammersee, Goldene Stunde, Chiemsee Querung, Jahressoll 455km
mindestens 4 neue Seen: Notzinger Weiher, Bibisee, Starnberger See, Tegernsee, Hofstätter See,

Noch offen: Rollwende üben / Drei Badehosen wegschmeißen

 


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Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

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