Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Ab morgen: Die besten Seen in und um München herum – mein persönliches Ranking

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Morgen starte ich einen kleinen Dreiteiler: Ein sehr subjektives Ranking der besten Seen in und um München herum.

2015 habe ich im Anschluss an die 25 Seen, in denen ich damals unterwegs war, ein Ranking verfasst. Das erste und bisher letzte Mal, dass ich die Seen, in denen ich geschwommen bin, in einer persönlichen Beliebtheitsskala angeordnet habe. Es wird aus zwei Gründen Zeit, dieses Ranking zu aktualisieren. Zum einen habe ich einige der dort aufgeführten Seen mittlerweile öfter besucht, was meine Einschätzung des Gewässers natürlich verändert hat. Zum anderen sind 2016 und 2017 weitere Seen/Weiher hinzugekommen. Nachträglich mit aufgenommen habe ich auch das bisher einzige Schwimmen in einem Fluss, das aber eigentlich mehr in Baden war. Jetzt sind es 35.

Wie und wieso?

Das Ranking basiert auf meinen sehr persönlichen Schwimmeindrücken.
Wo hat es mir gut gefallen? Wo habe ich mich pudelwohl gefühlt? Wo weniger? Wo gar nicht?
Es sind keine Bewertungen der Gewässer und schon gar keine Beurteilungen über Schwimm- und Wasserqualitäten. Mir ist auch relativ wurscht, ob es ausgedehnte Liegewiesen, Kiosk oder Gaststätten dort gibt. Ich will nur schwimmen. Auch das findet folglich im Ranking wenig Beachtung.

 

Es geht nicht um den besten, es geht um die Frage, wo ich unbedingt wieder hin will

Die Frage, welcher denn nun der beste See von allen ist, auf die Bloggerkollegin Petra Martin  regelmäßig den Tegernsee erwähnt, kann und will ich so spontan und überzeugt nicht beantworten. So einfach mache ich mir das nicht. Ich kenne ja nicht alle Seen, vielleicht werde ich den besten von allen erst noch finden. Wer kann das wissen?
Es ist auch ein wenig vermessen, vielleicht auch ein wenig unfair, Seen nach nur einem Besuch beurteilen zu wollen. Schon klar. Jemand der zum Beispiel regelmäßig in einem Weiher schwimmen geht, hat einen ganz anderen Bezug und ganz andere Erfahrungen als ich, wenn ich nur einmal dort war – und dass auch nur für vielleicht zwei Stunden. So bleibt von einigen dieser Gewässer nur ein erster und oft allzu flüchtiger Eindruck. Trotzdem hilft die Frage weiter: Hat mich der See so neugierig gemacht, dass ich da noch einmal hinfahren möchte oder nicht?
Es gibt auch Seen, da war ich lange nicht mehr, habe aber mittlerweile große Lust, sie noch einmal zu besuchen, die Erinnerung verblasst bzw. verfärbt die Eindrücke in ein Mei is des schee da. Aber ob zu verifizieren, es wirklich so schön da ist, bedarf eines neuerlichen Besuchs.
Und dann gibt es noch die, die ihren Reiz gerade deshalb verloren haben, weil ich zu oft dort war.

Das alles fließt in mein persönliches Ranking mit ein. Also sortiere ich all die Seen in eine vorläufige Rangordnung ein, die sicher nach der kommenden Saison einer Revision bedarf.  Ich bin gespannt auf das Feedback der Leser.

Fehlt da nicht was?

Ja. Ich habe mich bei dieser Liste auf alle offiziellen Badegewässer beschränkt, also nur die Seen, Weiher und den einen Fluss aufgeführt, in denen Schwimmen dort, wo ich war, auch erlaubt ist. An all den Seen gibt es offizielle Badestrände oder Plätze. Und genau von dort aus bin ich gestartet. Einige Gewässer sind aus Naturschutzgründen für Schwimmer teilgesperrt (z.B. Seehamer See, Thenner Weiher, Zustorfer Weiher, Langbürgner See), der Feringasee ist teilgesperrt für andere Wassersportler, also Surfer.

Leider fällt die „Kiesi“ aus der Wertung heraus. Sie war nie ein offizielles Badegewässer, der Inhaber der aufgelassenen Kiesgrube in unserer Nachbarschaft hatte es nur einige Jahre geduldet, dass dort gebadet wird. Nach diversen Vorkommnissen wie massiver Vermüllung, dem kompletten Zuparken der Straßen und enormen Sachbeschädigungen aber hat er ein kategorisches Betretungsverbot des Geländes, was es eigentlich immer schon gab, verhängt. Vollkommen verständlich. Trotzdem schade.

 

Ranking – wieso, weshalb, warum
Teil 1 – das Ranking mit den Plätzen 35 bis 20
Teil 2 – das Ranking mit den Plätzen 19 bis 4
Teil 3 – das Ranking mit den Top 3

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Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

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