Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…

Frag doch mal die anderen (Teil 23): Timm Jahns

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Timm Jahns, Ak40. Früher mal Schreiner gelernt. Dann kam die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger dazu. Derzeit absolviere ich noch eine zum Heilpädagogen. Seit 1999 im Sonnenhof beschäftigt. Derzeit angestellt als Lehrer.
Sportlich aktiv seit ca. 2008 . Damals noch als Läufer. Durch anhaltende Knieprobleme 2010 nutzte ich die Gunst der Stunde und lernte nochmals das Kraulen.
Vor dem Sport hatte ich eine literarische bzw. lyrische Phase, die eigtl. genauso intensiv lebte, die sportliche oder berufliche.

01. Ich schwimme, weil…
ich mich wohl dabei fühle, es mir Lust bereitet. Ob es das Gefühl des Gleitens ist oder eine mühsame erschwommene Umfangs- oder Tempoeinheit. Ich schwimme, weil es ein Privileg für mich ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich anfänglich gerade so mit Mühe und Not eine Bahn im 50mBecken schaffte. Heute liegt meine längste am Stück geschwommene Einheit bei 10km. Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, was die 50m am Anfang für eine Distanz für mich darstellten. Daher finde ich es grandios, heute einfach mal so in einem See 4km zu schwimmen. Das ist für viele Bekannte schon unvorstellbar.

 02. Wo und wie hast Du schwimmen gelernt? Wie alt warst Du damals?
Richtig schwimmen, wobei sich das auf kraulen reduziert, lernte ich 2010. Davor schwamm ich zwar auch schon, aber das war mehr Fortbewegung im Wasser. In grauer grauer Vorzeit, man spricht auch von der frühen Kindheit, habe ich wohl schon mal einen Schwimmkurs besuchen dürfen oder müssen.

 03. Am liebsten schwimme ich im Hallenbad, Freibad, See, Weiher, Fluss, Meer weil:
Ich bin da flexibel und liebe meine Beckenprogramme, genauso wie die Seeeinheiten im Sommer. Einen Unterschied zwischen Hallen- oder Freibad empfinde ich nicht also so groß, dass ich da eine Vorliebe hätte. Es ist beides Becken.
Am wenigsten kann ich mit Fluß oder Meer anfangen. Da fehlt mir ein erfahrener Begleiter und die Einschätzung der erbrachten Leistung. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich es doch irgendwie begrenzt habe. Ein Meer ist ein Überfluss an Weite und nutzen kann ich doch nur ein Bruchstück davon. Gerade aber dieses Hinausschwimmen wäre für mich der Reiz dessen.

 04. Wo findet man Dich im Sommer im Wasser, wo im Winter?
Im Sommer sowohl im See (außerhalb der Wettkämpfe eigtl. fast nur der Honischbeach), Frei-(eigtl. nur das Schenkenseebad) oder Hallenbad (Schenkenseebad, Plattenbergbad, Elsavamar, Hallenbad Hösbach oder Aschaffenburg. Selten mal im Vitamar). Im Winter, in den aufgezählten Hallenbädern. Neben dem Schenkenseebad und dem Vitamar sind handelt es sich um 25mBecken.

05. Bist Du Vereins-/Leistungs-/Wettkampf-/Freizeitschwimmer?
Vordergründig schwimme ich, aber als Schwimmer würde ich mich auch eher nicht bezeichnen. Aber ich kann zu jeder Kategorie etwas beitragen.

06. Was ist Deine Lieblingsschwimmtechnik und welche magst Du gar nicht?
Ganz klar ist mir das Kraulen am liebsten. Nicht mögen würde ich nicht sagen wollen. Am wenigsten kann ich Delphin…

07. Was war das aufregendste, schönste, spannendste, dramatischste Schwimmerlebnis, das Du bisher hattest?
Hmmmm, Erinnerungen verblassen ja bekanntlich. Mal abgesehen von den Wettkämpfen, bei denen Hallstatt sicher das aufregendste und spannendeste war, sind mir unzählige Einheiten mit der lahmen Nudel in Erinnerung. Was hatten wir schon für einen Spaß im Honischsee. Spontan fällt mir ein, dass sie mich bei einer langen Einheit zum Ende hin abgezogen hat, weil ich neben der Schwimmboje, eine Markierungsboje mit Eisenkette fand und diese zusätzlich mi schleppte. Oder als wir die Seerunde vergrößerten und ich im neuen Abschnitt dachte: Wieso habe ich denn ein Haar auf der Linse?. Dabei waren das lauter Angelschnüre, unter denen ich ganz unbedarft geschwommen bin…
Allgemein sind Einheiten mit den HonischBeachers ein Erlebnis. Ebenso wie die Wochenendtreffen mit Nudel, Boris und Martin. Da war der diesjährige Salzkammerguttrip unbeschreiblich. Angekommen im Swimmers Paradise. Ein See neben dem anderen und einer schöner als der andere. Türkisblaues Wasser im Attersee, das scheinbar nur begrenzt wurde, durch die umliegenden Berge. Nicht allzu weit, der Hallstätter See, der durch die steilen Berge umringt und seinem dunklen Wasser, eine bedrohliche Atmosphäre entstehen lässt. Dann wieder der Fuschlsee, der noch an die Karibik erinnert. Sagenhaft…

08. Welche Gründe gibt es für Dich, das Wasser zu verlassen statt weiterzuschwimmen?
Wenn meine Vorgabe zu Ende ist. Sie es ein Plan am Beckenrand oder eine Umfangsvorgabe im See. Darüber hinaus komme ich eigtl. nicht. Mein Kopf ist also im Vorfeld ein limitierender Faktor. Aber die Grenze kommt auch meistens zur rechten Zeit

09. Der schönste Moment beim Schwimmen ist…
Sich eins fühlen mit dem Wasser. Das kann sowohl im See als auch im Becken entstehen. Diese Symbiose ist für mich die Grundlage meiner Schwimmleidenschaft.

10. Gibt es Sportarten, die genauso schön sind wie Schwimmen? Oder sogar noch schöner?
Da ich Triathlon betreibe, muss ich zwei weiteren Sportarten nachgehen. Wenn ich diese nicht auch schön fände, würde ich sie streichen. Schöner ist weder das Radfahren noch Laufen. Eigtl. sind alle drei gleichberechtigt und ich erlebe es als einen Luxus drei Sportarten so ausüben zu können, wie ich dies für mich tue. Die Vorliebe wechselt dabei immer etwas ab und die Vielfalt ist einfach grandios.

11. Hast Du irgendeinen Schwimm auf der Liste der Dinge, die Du unbedingt noch tun/schwimmen/erleben möchtest?
Nicht direkt. Ich würde aber gern mal zum Ironman Hawaii zur Coffee Bar schwimmen. Landschaft, Klima, Wasser und dann noch einen Kaffee – Herz was willst Du mehr?!

12. Mit wem würdest Du gern einmal eine Runde schwimmen gehen?
Ich bin schon mit so vielen tollen Menschen geschwommen, die ich übrigens fast allesamt über Facebook kennenlernte. Sei es der Volker, Marian, Daniel oder unsere Nudel am HonischBeach oder am Simssee mit Martin oder Boris oder am Chiemsee mit Axel oder Lutz oder am Fuschlsee mit Daniel oder Oliver. Das ließe sich noch eine Weile fortsetzen und diese Begegnungen erfüllen mich mehr, als mit einer Prominenz oder dergleichen.


 

All die anderen, die bisher befragt wurden:

Axel van Bergen, Kirsten Barnekow, Martin Boettcher, Johanna Degmayr, Susanne Duesenberg, Günter Eckert, Cilem Flad, Anna Fischer, Timm Jahns, Jochen Kieserling, Boris Lobowsky, Petra Martin, Florian Müller, Jörn Perschbacher, Yasemine Pliesnig, Conny Prasser, Dagmar Reger, Mirjam Schall, Jürgen Schenke (+), Yvonne Simon, Martin Tschepe, Bettina Trueb, Andrea Wilfert,

 

 

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Autor: Lutz Prauser

Mal böse, mal artig, mal bösartig. Satirisch, unabhängig, kritisch, motzig, ironisch - ganz wie es die Situation erfordert. Beobachtend, lauernd, zubeißend. Der will eben nur spielen.

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