Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Challenge 2017 (Teil 2): Der Schrecken der Kurgäste

Ich gebe zu, ich zögere etwas, als ich diese Tür durchschreite, ob ich das, was ich hier gleich treiben werde, berechtigterweise als Teil meiner Challenge 2017 auffasse. Denn es lässt sich darüber streiten, ob unter der Aufforderung an mich selbst, ein fremdes Hallenbad zu besuchen, auch ein Hotelschwimmbad gemeint sein könnte. Ein Hallenbad ist das ja nicht gerade…
Trotzdem! Schon aus Prinzip!

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Challenge 2017 (Teil 1): Der kleine und der große Tod

Natürlich kann man einen freien Tag mit sinnvollen Dingen füllen. Da wären zum Beispiel: Steuererklärung, Altkleider raussuchen und wegbringen, Festplatte aufräumen, digitale und analoge Ablage… bla. bla. bla.
Kann man – muss man aber nicht.
Also ich nicht.
Ich schlafe aus, frühstücke und fahre zum Friseur. Das ist zwar auch kein besonderes Highlight, aber meine Frau meint, es wäre mal wieder nötig – und wie schon mal erwähnt: Wer wollte seiner Frau widersprechen?
Die Friseurin meines Vertrauens hält mir eine Zeitschrift mit neuen Trend-Frisuren unter die Nase. Sie hat auch schon etwas ausgesucht.
Zwar schneidet sie – und nur sie, von anderen lasse ich mich gar nicht erst anfassen – mir seit über 15 Jahren die Haare, das heißt aber nicht, dass ich nicht frisurtechnisch auch mal was Neues wage. Heute zum Beispiel.
Frisch frisiert, geföhnt, gezupft, gegelt und gestylt verlasse ich 30 Minuten später den Laden (…dass Frauen aber auch immer stundenlang darin hocken müssen) und begebe mich auf direktem Weg zum Schwimmbad. Weiterlesen


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Challenge 2017: Hier sind die Aufgaben

challenge2017-kopieDas neue Jahr rückt näher – es wird langsam Zeit, die guten Vorsätze zu fassen.
Mehr Sport?
Weniger Gewicht?
Mehr Schwimmen?

Ich weiß nicht, das ist irgendwie banal. Wie bereits 2016 suche ich mir stattdessen lieber eine Anzahl an Aufgaben zusammen, auf die ich richtig Lust habe und die Abwechslung in den Hallen- oder Freibadschwimmalltag versprechen. Es geht wieder nur um den Spaß an der Sache – nicht um Trainingsinhalte oder -ziele.
Ich lasse mich von dem leiten, was mir dieses Jahr sehr viel Vergnügen bereitet hat und ergänze es um Neues – vor allem um die Aufgabe, neue Gewässer zu entdecken, was sicher nicht ganz leicht wird, wenn man nicht stundenlang im Auto durch die Gegend fahren will.
Wohlan – hier sind die selbstgestellten Aufgaben für 2017: Weiterlesen


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Challenge 2016 / Abschluss: Meet the BDHSG

Eigentlich könnte ich sagen – ich bin fertig. Alle Aufgaben, die ich mir für 2016 gestellt habe, habe ich auch abgearbeitet. Die Liste mit allen Links zu den einzelnen Beiträgen finden Sie im Anhang. Fertig.
Eigentlich.
Denn eine Aufgabe fehlt, und die werde ich dieses Jahr nicht mehr erledigen. Ich wollte im Ammersee von einem Ort zum anderen schwimmen und dann entweder mit dem Schiff zurückfahren oder einen Mitschwimmer dazu animieren, dass wir am Start- und am Zielort je ein Auto platzieren. Es ging sich irgendwie nicht aus, wie die Österreicher es so schön ausdrücken und für 2016 ist es jetzt zu spät.
Also verschiebe ich es eben auf 2017 und freue mich, statt dessen ungeplant den Stein- und den Seehamer See kennengelernt und darin geschwommen zu sein.
Auch das Schwimmen im Feringasee war nicht 100% so, wie es ursprünglich geplant war, denn eigentlich wollte ich mich in das Abendtraining der Trathleten schmuggeln. Sei’s drum.
Nicht jede Herausforderung muss gemeistert werden – sonst wäre es keine. Zumindest keine echte.
Die geplanten 410 Kilometer habe ich mittlerweile aufgestockt. Sonst bleibt ja gar nichts mehr zu tun.
Bleibt als letztes zu bestätigen, dass ich einige BDHSG-Leute getroffen habe. Das war ja auch auf meinem Zettel. Aus der Facebookgruppe Bist Du heute schon geschwommen, traf ich Kilian beim Neo-Test. Und später am Klostersee:
r-seeon-02 Weiterlesen


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Challenge 2016 / 14. Teil: Das Maß ist voll… mit Nostalgie.

Das Maß ist voll – 410 Kilometer wollte ich im Rahmen der mir gestellten Aufgaben 2016 mindestens schwimmen. Das wäre dann heute erledigt. War es Zufall oder war es Schicksal, dass ich das heute ausgerechnet in dem Schwimmbad erledigt habe, in dem alles mehr oder weniger begann: Dem Hohenlimburger Hallenbad, in dem ich als Kind mit der Familie öfter schwimmen war, in dem ich aber dann als Gymnasiast meine gewählte Einzelsportartstunden hatte und erst in dieser Zeit wirklich den Spaß am Schwimmen entdeckte.
hohenl-01 Weiterlesen


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Challenge 2016 / 13. Teil: Schwimmen um des Schwimmens willen

Zackig – schneidig – präzise – hoppla hopp.
Das kommt der bayerischen Gemütlichkeit nicht zupass „Nur ned hudeln“, grantelt der Österreicher, doch der Bayer steht ihm in nichts nach, wenn die Preißn mal wieder Stress und Hektik verbreiten. Und darum werde ich wohl letztlich nie 100% hier ankommen, so schön das Leben zwischen München und Chiemgau auch ist.
Aber es gibt Tage, da will man einfach mal weiterkommen. Weiterkommen mit der Challenge und weiterkommen mit der eigenen Statistik.
Da das Wetter ein Einsehen mit mir hat und sich als „heiter bis freundlich“ präsentiert, nehme ich mir heute vor, von Felden zur Herreninsel und zurück zu schwimmen. Das ist der „Schwimm zum König“, den ich bereits vor zwei Jahren absolviert habe. Damals mit Herbert und damals mit Begleitboot. Heute mach ich das allein – nur die Boje und ich.bkini-16-02 Weiterlesen


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Challenge 2016 / 12. Teil: Discover Gold

Schwimmen in der goldenen Stunde ist eigentlich eine blöde Idee. Denn Schwimmen ist – vor allem mit dem Kopf in und unter Wasser – sicher keine besonders visuell aufregende Erfahrung. Zumindest nicht das Schwimmen, wenn man es einigermaßen vernünftig betreibt. Nun ist die Goldene Stunde aber ein Begriff aus der Fotografie – also aus dem Zentrum der Visualität.gs-07
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Challenge 2016 / 10. Teil: Hartsee Happiness

Und da ist er wieder, der Sommer 2016, der sich bisher nicht gerade von seiner verführerischen Seite gezeigt hat. Heute aber herrscht bestes Wetter – Grund, den Hartsee anzufahren. Auch ihn habe ich 2015 schon mal besucht, war sehr angetan und wollte mir darum auch dieses Jahr diesen Toteissee vornehmen.
Diese Ausflüge in den Chiemgau gehören unbedingt zu den Kleinen Fluchten, den Eintagsurlauben, über die ich hier ja schon gebloggt habe.
Während sich – weil Samstag und Ferienbeginn hier und Ferienende dort ist – auf der Autobahn Stoßstange an Stoßstange reiht, fahren meine Frau und ich „hintenrum“ über die Dörfer zur Eggstätter Seenplatte. Sollen die Urlauber Stau spielen – ich weiß was Besseres.
Natürlich trifft man an einem Wochenende mitten im Sommer auch am Hartsee auf reichlich Badegäste, nicht nur Einheimische, auch viele Urlauber. Der See hat eben was: Er ist nicht so groß wie Chiem- und Simssee, deutlich flacher und daher wärmer, das Wasser ist ein wenig moorig und daher enorm weich. Es gibt keinerlei Bootsverkehr und eine charmante Freizeitanlage mit Biergarten. Kein Wunder, dass der See so beliebt ist.

r-hart16-01
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