Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Challenge 2017 (Teil 4c): …wieder mal beim Kini

Niemand weiß, was genau sich am Pfingstsonntag 1886 am Ufer des Würmsees, der heute Starnberger Sees, ereignet hat. Der 13. Juni 1886 allerdings endete dramatisch: Mit dem Auffinden der Leichen des bayerischen Königs Ludwig II und seines Arztes von Gudden im See.

Das Ende des Märchenkönigs war wohl auch der Beginn der Mythenbildung. War es Selbstmord? Ein Unfall? Mord? Die Spekulationen rissen nie ab, bis heute nicht, zu viele Ungereimtheiten gab es, zu viele Fragen. Die einen halten die Preußen für die Drahtzieher, die anderen den Prinzregenten Luitpold, den Onkel des Königs, der sich nach dem Tod Ludwigs endgültig an die Spitze Bayerns setzte. Insbesondere der Geheimbund der Guglmänner müht sich nach Kräften, den Mord zu beweisen, derweil Ludwig II. in Bayern verehrt wird wie ein Nationalheiliger, gefeiert und vermarktet wie ein höchst profitable Ikone der Popkultur.

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Challenge 2017 (Teil 4b): Pipifax am Bibisee – Teil 1

Warum drücke ich mich vor den großen, prominenten Seen im Münchner Umland? Ich weiß es nicht. Stattdessen fahre ich, weil ich ja auch dieses Jahr neue Seen erkunden will, zum Bibisee.
Genauso gut könnte ich zum Starnberger oder zum Staffelsee fahren. Im einen hab ich noch nie geschwommen, den anderen kenne ich überhaupt noch nicht. Und den Tegernsee auch nicht. Aber irgendetwas hält mich ab von diesen geranienbalkondekorierten, aufg‘maschelten Touristen-Hotspots. Da, wo alle hinfahren, da wo es überall schuhplattelt und „Mei is des schee“ geseufzt wird, bin ich falsch.
Also zum Bibisee.

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Challenge 2017 (Teil 4a): Totholz und Bilderrausch

Ich weiß es nicht, wie das passieren konnte.
Als ich 2015 25 Seen in und um München schwimmend entdecken wollte, habe ich mir vorher eine Liste gemacht, wo ich überall hin wollte. Eines der Auswahlkriterien waren die offiziellen Schwimmweiher im eigenen Landkreis, zumindest die, die eine gewisse Größe haben. Den Notzinger Weiher habe ich dabei irgendwie übersehen.
Asche auf mein Haupt, wo doch der dortige Kioskbetreiber Heinrich Link eine ganz entzückende Website ins Netz gestellt hat und die Vorzüge des Naturbadeparadieses anpreist.
Zu Recht.
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Challenge 2017 (Teil 3): Drin ist drin – und nur darum geht es.

Es ist doch jedes Jahr das Selbe. Da kannst Du noch so früh an die Kasse des Erdinger Freibades am ersten Tag der Saison kommen, ja, Du kannst dort auch der Erste sein. Bis das Drehkreuz entiegelt wird und wir Zutritt zum Freibad haben, sammelt sich dort ein knappes Dutzend Besucher. Und dann heißt es schnell sein. Sonst schaffst Du es nie, der Erste nicht nur an der Kasse, sondern auch der Erste im Wasser zu sein.
Da jegliche Verwendung des Ellenbogens, Drängeln und Rempeln natürlich ungebührlich ist (wir sind schließlich nicht beim Schlussverkauf), bleibt nur eine clevere Vorbereitung, um nicht wie 2016 komplett zu scheitern. Zwar war auch im vergangenen Jahr die Vorbereitung gut , aber eben nicht gut genug. Will sagen: Dringend optimierungsbedürftig.

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Challenge 2017 (Teil 2): Der Schrecken der Kurgäste

Ich gebe zu, ich zögere etwas, als ich diese Tür durchschreite, ob ich das, was ich hier gleich treiben werde, berechtigterweise als Teil meiner Challenge 2017 auffasse. Denn es lässt sich darüber streiten, ob unter der Aufforderung an mich selbst, ein fremdes Hallenbad zu besuchen, auch ein Hotelschwimmbad gemeint sein könnte. Ein Hallenbad ist das ja nicht gerade…
Trotzdem! Schon aus Prinzip!

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Challenge 2017 (Teil 1): Der kleine und der große Tod

Natürlich kann man einen freien Tag mit sinnvollen Dingen füllen. Da wären zum Beispiel: Steuererklärung, Altkleider raussuchen und wegbringen, Festplatte aufräumen, digitale und analoge Ablage… bla. bla. bla.
Kann man – muss man aber nicht.
Also ich nicht.
Ich schlafe aus, frühstücke und fahre zum Friseur. Das ist zwar auch kein besonderes Highlight, aber meine Frau meint, es wäre mal wieder nötig – und wie schon mal erwähnt: Wer wollte seiner Frau widersprechen?
Die Friseurin meines Vertrauens hält mir eine Zeitschrift mit neuen Trend-Frisuren unter die Nase. Sie hat auch schon etwas ausgesucht.
Zwar schneidet sie – und nur sie, von anderen lasse ich mich gar nicht erst anfassen – mir seit über 15 Jahren die Haare, das heißt aber nicht, dass ich nicht frisurtechnisch auch mal was Neues wage. Heute zum Beispiel.
Frisch frisiert, geföhnt, gezupft, gegelt und gestylt verlasse ich 30 Minuten später den Laden (…dass Frauen aber auch immer stundenlang darin hocken müssen) und begebe mich auf direktem Weg zum Schwimmbad. Weiterlesen


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Challenge 2017: Hier sind die Aufgaben

challenge2017-kopieDas neue Jahr rückt näher – es wird langsam Zeit, die guten Vorsätze zu fassen.
Mehr Sport?
Weniger Gewicht?
Mehr Schwimmen?

Ich weiß nicht, das ist irgendwie banal. Wie bereits 2016 suche ich mir stattdessen lieber eine Anzahl an Aufgaben zusammen, auf die ich richtig Lust habe und die Abwechslung in den Hallen- oder Freibadschwimmalltag versprechen. Es geht wieder nur um den Spaß an der Sache – nicht um Trainingsinhalte oder -ziele.
Ich lasse mich von dem leiten, was mir dieses Jahr sehr viel Vergnügen bereitet hat und ergänze es um Neues – vor allem um die Aufgabe, neue Gewässer zu entdecken, was sicher nicht ganz leicht wird, wenn man nicht stundenlang im Auto durch die Gegend fahren will.
Wohlan – hier sind die selbstgestellten Aufgaben für 2017: Weiterlesen


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Challenge 2016 / Abschluss: Meet the BDHSG

Eigentlich könnte ich sagen – ich bin fertig. Alle Aufgaben, die ich mir für 2016 gestellt habe, habe ich auch abgearbeitet. Die Liste mit allen Links zu den einzelnen Beiträgen finden Sie im Anhang. Fertig.
Eigentlich.
Denn eine Aufgabe fehlt, und die werde ich dieses Jahr nicht mehr erledigen. Ich wollte im Ammersee von einem Ort zum anderen schwimmen und dann entweder mit dem Schiff zurückfahren oder einen Mitschwimmer dazu animieren, dass wir am Start- und am Zielort je ein Auto platzieren. Es ging sich irgendwie nicht aus, wie die Österreicher es so schön ausdrücken und für 2016 ist es jetzt zu spät.
Also verschiebe ich es eben auf 2017 und freue mich, statt dessen ungeplant den Stein- und den Seehamer See kennengelernt und darin geschwommen zu sein.
Auch das Schwimmen im Feringasee war nicht 100% so, wie es ursprünglich geplant war, denn eigentlich wollte ich mich in das Abendtraining der Trathleten schmuggeln. Sei’s drum.
Nicht jede Herausforderung muss gemeistert werden – sonst wäre es keine. Zumindest keine echte.
Die geplanten 410 Kilometer habe ich mittlerweile aufgestockt. Sonst bleibt ja gar nichts mehr zu tun.
Bleibt als letztes zu bestätigen, dass ich einige BDHSG-Leute getroffen habe. Das war ja auch auf meinem Zettel. Aus der Facebookgruppe Bist Du heute schon geschwommen, traf ich Kilian beim Neo-Test. Und später am Klostersee:
r-seeon-02 Weiterlesen