Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Buxenparade (Teil 10): Einkauf als Flucht und Frust

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Manchmal, wenn einem buchstäblich alles auf die Nerven geht, hilft nur noch Flucht. Flucht ins Wasser ist so eine Möglichkeit. Ein Sprung, Eintauchen und schlagartig ist Ruhe. Nur noch das Glucksen und Gurgeln des Wassers im Ohr, das immer rhythmischer wird. Mit jedem Schwimmzug. Bahn für Bahn wird der Kopf freier, kreisen die Gedanken nicht mehr, um das, was nervt und stresst, sondern nur noch um das, was man gerade tut: Schwimmen.
Schwimmen.
Schwimmen. Weiterlesen


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Buxenparade Spezial – Ein Speedo-Gastbeitrag von meinem guten Freund Alex

Alexander Broy – Blogger, Künstler, Lebenskünstler, Flaneur und ganz nebenbei einer meiner ganz wenigen echten Freunde – schickt mir eine E-Mail. Weil er, so meint er, schlecht in seinem Blog über Badehosen schreiben kann, möchte er den Beitrag gern zu mir auslagern. Soll er, mich freut das. Gastbeiträge freeuen mich immer. Und schließlich ist das bereits sein zweiter (den ersten lesen Sie hier) . Alex gehört sowieso ein wenig zum Inventar dieses Blogs, mit ihm war ich nicht nur in der Amper , er ist eigentlich Schuld an allem. Denn er gab die entscheidende Initialzündungen. Jetzt also widmet er sich seiner Badehose: Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 9): Auch damit kann man schwimmen

shorts-schwarzIm Fundus meiner Badehosen findet sich auch dieses gute Stück…

Es ist ein wenig in die Jahre gekommen, aber immer noch überraschend farbecht und kontrastreich. Weder chlorhaltiges Schwimmbadwasser, noch die Sonne, noch das Rumliegen im Gras, das bekanntlich viel bleichenden Sauerstoff absondert, haben die Shorts ihre Farbe verlieren lassen. Dabei ist es nicht mal ein Markenprodukt, sondern eine Hose au Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 8): Jammern bis der Arzt kommt

mk3Jammern bis der Arzt kommt?
Logisch. Seit ich vor einigen Jahren eine Arena-Flex Jammer gekauft habe, dachte ich, das wär’s jetzt. Es war die dritte Badehose, die ich gekauft habe: Die erste Jammer. Ich dachte, nun sei es so weit, nun könnte ich es mir leisten, in einer ausgesprochen sportlichen Hose im Schwimmbad aufzulaufen – alle Peinlichkeit und alle Scham waren von mir abgefallen.
Die erste Jammer war vor lauter Schwimmen schnell durchgewetzt, sie wurde mit der Zeit immer schlabbriger. Ersatz musste her. Der zweiten Billig-Jammer riss peinlicherweise die Naht während eines Schwimmbadbesuchs. Ab in de Tonne: Der Fall war schnell erledigt.
Also kaufte ich eine weitere Arena-Flex , war so zufrieden, dass ich nicht nur das Moveless Knee Watching optimierte, sondern mit großer Zerknirschung beobachtete, wie sich die applizierten Buchstaben zu lösen begannen. Weiterlesen


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Gastbeitrag: Als Rollstuhlfahrerin im Schwimmbad

Von Dagmar Reger

„Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“

Dieses alte indianische Sprichwort haben wir sicher alle schon einmal gehört und viele bestimmt auch genutzt, aber es ist manchmal gar nicht so einfach, sich auf „die andere Seite“ zu begeben.
Seit einem Unfall 1993 bin ich gehbehindert, bisher bewegte ich mich aber mit Unterarmgehstützen (oder eben „Krücken“). Niemand schaut einen anderen komisch an, weil er diese Gehhilfen benutzt, denn meist ist das ja nur Folge eines Missgeschicks, jeder hatte das schon mal, alles bestens für den Normalbürger. Mittlerweile bin ich auf den Rollstuhl angewiesen und meine Welt hat sich extrem verändert!

Ich könnte nun lange darüber schreiben, wie es ist, wenn Menschen plötzlich nicht mehr mit mir, sondern nur noch über mich reden, wie es sich anfühlt, wenn man im Geschäft vom hilfreichen (und sehr laut und langsam sprechenden) Verkäufer nicht mehr selbst nach der gewünschten Kleider- oder Schuhgröße gefragt wird, sondern der hinter dem Rolli stehende Ehemann, aber heute will ich mich nur einem Thema widmen – dem Besuch im Schwimmbad.

 

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Knips it like Capa

Wie bereits erwähnt: Das ist kein Fotoblog. Trotzdem komme ich noch einmal auf Brandungsfotografie des vergangenen Sommers zurück – und zwar im Rahmen einer eigentlich absurden Idee, die ich damals hatte: Knips it like Capa.
Knips it like Capa – das muss man nicht auf Anhieb verstehen. Hilfreich ist es aber zu wissen, dass hier der Filmtitel Kick it like Beckham verballhornt wurde und das knipsen für fotografieren steht. Ein etwas aus der Mode gekommenes Wort, kennt vielleicht auch nicht mehr jeder.r-cappa5

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