Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Challenge 2017 (Teil 5): Geben und nehmen in Haar

Was für eine schwachsinnige Idee…
Wie konnte ich nur darauf kommen, in meine Challenge 2017 den Besuch eines Freibads aufzunehmen, in dem ich noch nie gewesen bin?
Nun ist das per se keine allzu große Herausforderung. Das Freibad in Haar liegt quasi auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, ich muss nur kurz von der Autobahn runterhüpfen und schon bin ich da.
Nur hüpfen heute, als ich auf die Idee komme, das Haarer Bad zu besuchen eigentlich alle von der Autobahn. Die nämlich ist komplett dicht, nachdem es irgendwo bei Aschheim in der Baustelle gekracht hat und jeder meint, den Stau umfahren zu müssen. Weiterlesen


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Die Doppelnull verspielen – kann ich

Ich hätte die Doppel-Null haben können. Aber ich habe es versaut. Dabei wäre es so unsagbar leicht gewesen. Einfach 60 Bahnen im Erdinger Freibad schwimmen – fertig.
Dann hätte ich heute weitere 3 Kilometer in meiner Jahresstatistik ergänzen können und damit die 300 Kilometer voll gemacht.

300.

Das muss man sich mal vorstellen. Was für eine symbolträchtige Zahl. Glatt, rund, geradeaus. Ohne Kanten und Schnörkel – spartanisch, kraftvoll. Wie der Film von Zac Snyder.
Wenigstens ein oder zwei Tage hätte ich sagen können: Ich bin dieses Jahr schon 300 Kilometer geschwommen.

Aber wie gesagt: Ich habe es versaut und die Doppelnull in meiner Zahlenstatistik verspielt. Und so lacht mir eben keine 300 in meiner kleinen Excel-Tabelle entgegen. Aber weil ich mich langsam vor lauter Zählen, Statistiken, Auswertungen, Planungen, welche Seen ich noch abklappern möchte Weiterlesen


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Freie Bahn – mehr will ich nicht

Immer diese Entscheidungen…

Weiher oder Freibad?
Wenn im Weiher – in welchen? Mit oder ohne Neoprenanzug? Wenn mit Neo, dann im langen Anzug oder im Shorty?
Wenn Freibad -dann Taufkirchen/Vils oder Erding?
Das Für und Wider will gut abgewogen sein. Also grüble ich, wo es möglicherweise am heutigen Samstag voll sein könnte und wo nicht. Ich frage mich, wie warm das Wasser in den Weihern wohl ist, ob es zum üblichen Park-Chaos am Kronthaler Weiher kommen wird, was mich schon wieder ziemlich an mir selber nervt. Denn immer geriet die Frage Wo parken wir denn? die mein Vater immer stellte, noch bevor er losgefahren war, zu einer sinnlosen und ellenlangen Diskussion, die an Absurdität kaum zu überbieten war. Das prägt, ich muss mich hüten, das nicht zu übernehmen!
Letztlich entscheide ich mich für einen Besuch im Erdinger Freibad. Und tue gut daran.
Als am frühen Nachmittag das Bad betrete, traue ich meinen Augen kaum:

Ein knappes Dutzend Leute ist auf dem Gelände, nur einer im Wasser. Das gibt’s doch gar nicht.
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Challenge 2017 (Teil 3): Drin ist drin – und nur darum geht es.

Es ist doch jedes Jahr das Selbe. Da kannst Du noch so früh an die Kasse des Erdinger Freibades am ersten Tag der Saison kommen, ja, Du kannst dort auch der Erste sein. Bis das Drehkreuz entiegelt wird und wir Zutritt zum Freibad haben, sammelt sich dort ein knappes Dutzend Besucher. Und dann heißt es schnell sein. Sonst schaffst Du es nie, der Erste nicht nur an der Kasse, sondern auch der Erste im Wasser zu sein.
Da jegliche Verwendung des Ellenbogens, Drängeln und Rempeln natürlich ungebührlich ist (wir sind schließlich nicht beim Schlussverkauf), bleibt nur eine clevere Vorbereitung, um nicht wie 2016 komplett zu scheitern. Zwar war auch im vergangenen Jahr die Vorbereitung gut , aber eben nicht gut genug. Will sagen: Dringend optimierungsbedürftig.

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Theorie und Praxis

Theorie

Drei Tage – drei Kommunen – drei Bäder.
Das klingt nach einem Plan für diese Woche. Im Detail bedeutet das:

Mittwoch: Nach Markt Schwaben, dort ins Hallenbad
Donnerstag: Nach München, entweder ins Schyrenbad oder Schwimmbad Giesing-Harlaching
Freitag: Taufkirchen/Vils, Waldbad, das heute aufmacht

Das bringt Abwechslung und Abwechslung bringt Freude – na ja: Meistens. Auf jeden Fall aber beinhaltet der Plan den Freibad-Saisonstart.
Für den Donnerstag erlaube ich dem Wetterbericht, für mich die Entscheidung zu treffen. Ist es einigermaßen akzeptabel, werde ich früh Feierabend machen und das Schyrenbad aufsuchen. Dort war ich noch nie, womit ich in meiner Challenge 2017 gleich den Besuch eines wildfremden Freibades abhaken könnte. Saut das Wetter ordentlich rum, bleibt mir immer noch das vertraute Hallenbad in Harlaching. Dann werde ich später Feierabend machen, und zum Bad fahren. So kann ich wenigstens die eine Stunde ausnutzen, in der beide Sportbahnen frei und nicht von Schulen oder Vereinen blockiert sind. Das verspricht, eine gute Woche zu werden, selbst wenn mein „Stammschwimmbad“ in Erding mittlerweile die Pforten geschlossen und das Freibad dort noch nicht geöffnet hat.
Die Praxis freilich sieht anders aus. Weiterlesen


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Soll ich – oder soll ich nicht?

Immer diese Entscheidungen – ich hasse es.
Soll ich, oder soll ich nicht?

Die Frage stellt sich jedes Jahr, wenn die Hallensaison zu Ende geht, denn ab Montag, 01.05.2017 ist das Erdinger Hallenbad geschlossen. Am 13.05. wird dann das Freibad öffnen und es werden in Kürze wieder Saisonkarten angeboten. Soll ich eine kaufen?
Es ist ja nicht so, als ob ich vergangenes Jahr nicht auch schon vor der Entscheidung gestanden hätte. Und es ist auch nicht so, als ob ich nicht mit Kumpel Herbert das Thema schon ausführlich besprochen hätte. Gerade vor ein paar Tagen erst. Aber hat mir das weitergeholfen?
Nein.
Ich muss darüber noch mal in Ruhe nachdenken:

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