Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Nur ganz kurz bitte Ihre Aufmerksamkeit

Die Hallenbadsaison hat wieder begonnen – mit all seinen Nachteilen (zu voll, zu warm, zu nervig) und seinen Vorteilen. Und damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen: Auch in dieser Saison ist dieser Schrank meiner einer. Das war schon 2016 so, und 2015 und überhaupt!

Was heißt: Ihnen stehen knapp 500 andere Schränke für Ihre Garderobe und Ihr Geraffel zur Verfügung, also lassen Sie Finger von diesem einen.
Die meisten wissen es ja sowieso, aber es kann ja nicht schaden, es denen in Erinnerung zu rufen, die das vielleicht vergessen haben könnten. Bekanntlich bin ich ein Spindschrankneurotiker und kann extrem ausfallend und ungemütlich werden, wenn ich diesen einen Schrank nicht nutzen kann, weil irgendein (hier irgendein unflätiges, beleidigendes Wort einfügen) den Schrank blockiert.

Natürlich müssen Sie den Schrank nicht freihalten, wenn ich sowieso nicht schwimmen gehe – was eigentlich sehr oft der Fall ist. Und natürlich auch nicht in den Schwimmbädern, die ich sowieso nicht besuche. Aber die wenigen Stunden pro Woche, die ich in einem Hallenbad meiner Region bin, hätte ich gerne wieder meinen Schrank.

Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, oder?
ODER?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Kooperation.

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Zurück in der Halle – und sich dem Schicksal geschlagen geben

„Ich kann es Dir gleich sagen“, raunt mir das Schicksal zu. „Du wirst Dich an die Halle erst wieder gewöhnen müssen.“
„Ach, so schlimm ist das nicht“, wehre ich ab. „Ich will ganz offen sein. Ich war schon mal am 1. September in der Halle. Da war das Wetter superschlecht. Und am 11. August auch. Ich bin also nicht ganz entwöhnt…“
Das Schicksal lacht.  „Ja“, räumt es ein. „Aber trotzdem. Es ist etwas anders. Denn jetzt gehen sie wieder alle in die Halle. Und das tun sie im Sommer nicht…“

„Mir egal, das wird schon“, reagiere ich trotzig. Ich glaube nicht an die Macht des Schicksals.
„Abwarten!“ raunt drohend es drohend und schweigt rechthaberisch und mit vorauseilender Genugtuung.
Ohne mir Angst eingejagt zu haben, folge ich dem Fußweg vom Parkplatz zum Hallenbad Giesing-Harlaching.

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ZEB – Ziemlich einsame Bahnen. In Niederbayern

Natürlich steht die Abkürzung ZEB nicht für „Ziemlich einsame Bahnen“. Das wäre ja auch noch schöner – fast schon zu schön, um wahr zu sein.
ZEB heißt das Schwimmbad, in dem ich heute mal drei Kilometer heruntergespult habe. Genauer: Zwieseler Erholungsbad.
Klar: Man kann zwei Stunden quer durch Niederbayern nach Zwiesel fahren, nur, um dort schwimmen zu gehen. Dort, inmitten des bayerischen Waldes, in zauberhafter Landschaft und strukturschwachem Gebiet an der tschechischen Grenze war früher die Welt mit Brettern zugenagelt. Ist lange her. Weiterlesen


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Theorie und Praxis

Theorie

Drei Tage – drei Kommunen – drei Bäder.
Das klingt nach einem Plan für diese Woche. Im Detail bedeutet das:

Mittwoch: Nach Markt Schwaben, dort ins Hallenbad
Donnerstag: Nach München, entweder ins Schyrenbad oder Schwimmbad Giesing-Harlaching
Freitag: Taufkirchen/Vils, Waldbad, das heute aufmacht

Das bringt Abwechslung und Abwechslung bringt Freude – na ja: Meistens. Auf jeden Fall aber beinhaltet der Plan den Freibad-Saisonstart.
Für den Donnerstag erlaube ich dem Wetterbericht, für mich die Entscheidung zu treffen. Ist es einigermaßen akzeptabel, werde ich früh Feierabend machen und das Schyrenbad aufsuchen. Dort war ich noch nie, womit ich in meiner Challenge 2017 gleich den Besuch eines wildfremden Freibades abhaken könnte. Saut das Wetter ordentlich rum, bleibt mir immer noch das vertraute Hallenbad in Harlaching. Dann werde ich später Feierabend machen, und zum Bad fahren. So kann ich wenigstens die eine Stunde ausnutzen, in der beide Sportbahnen frei und nicht von Schulen oder Vereinen blockiert sind. Das verspricht, eine gute Woche zu werden, selbst wenn mein „Stammschwimmbad“ in Erding mittlerweile die Pforten geschlossen und das Freibad dort noch nicht geöffnet hat.
Die Praxis freilich sieht anders aus. Weiterlesen


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Das war’s schon wieder

Schnell ist es dieses Mal gegangen. Mir kommt es vor, als wäre die Wintersaison extrem kurz ausgefallen. Tempora fugit. Wieder mal.

Das ist natürlich Einbildung ,die Wintersaison war so lang, wie sie immer war. Seit im September 2016 das Freibad schloss, war ich insgesamt  92 mal laut meiner Buchführung im Hallenbad, meistens bei uns in der Kreisstadt. Gelegentlich war ich in Markt Schwaben, einige Male in Giesing-Harlaching und vier mal außerhalb auf Reisen. Ich denke, ich kann mit der „Ausbeute“ zufrieden sein.
Es ist natürlich Ehrensache, an diesem, dem letzten Sonntag, noch mal nach Erding zu fahren und ein paar „Abschieds“kilometerchen zu schwimmen. Langsam, gemütlich, jede Minute auskostend. Es gibt überhaupt keinen Grund zur Eile. Weiterlesen


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Blogparade: Weiß/Blau – Blau/Weiß: Das Weiße muss in das Blaue

Noch einmal nutze ich die Gelegenheit mit diesem Blog an der Parade der Münchner Ironblogger teilzunehmen. Das Thema lautet Blau-Weiß oder Weiß-Blau. Einen ersten Beitrag, dass Wasser lange nicht immer blau ist konnten Sie am Anfang des Monats lesen.
Gestern schrieb … in der Blogparade. Morgen wird Tanja Prakse in ihrem Kultur-Museum-Blog die Reihe beenden. Herausgekommen ist wieder einmal eine ungemein abwechslungsreiche Sammlung an Texten zu einem gemeinsamen Dachthena: Einer ganz speziellen Farbkombination.


Das Weiße muss in das Blaue!
Kinderbild früherUnd damit konnte nur ich gemeint sein – klein, schmächtig, semmelblond, blass, schmalschultrig, zögernd, zitternd, zaghaft, frierend.
Ein Grundschulkind am Rande des Schwimmbeckens und am Rand der Verzweiflung. Aber es half alles nichts. Irgendwann musste ich da hinein ins Wasser. Frau Wi. wollte es so.
Ich war mit diesem Problem nicht allein. Drei oder vier andere Mitschüler teilten sich diese grässliche Perspektive mit mir.
Wir waren die Versager, die Kinder in der Klasse, die noch nicht schwimmen konnten. Alle anderen hatte Sortlehrer We. längst ins Tiefe des Hagener Stadtbads Mitte geschickt. Jenes Bad, das später Willi-Weyer-Bad heißen sollte bevor es dem Rotstift der Stadtverwaltung zum Opfer fiel und geschlossen wurde.
Denn alle anderen konnten längst schwimmen.
Wir nicht.
Zur Beaufsichtigung wurde uns eine Lehrerin verordnet, Frau Wi., die mit Schwimmen aber nichts am Hut hatte. Ihr Interesse galt dem weißen Sport, und so sah man ihr Konterfei gelegentlich montags in der Sportbeilage der Lokalzeitung, wenn sie wieder mal bei einem Tennis-Turnier für ihren Verein Rot-Weiß (oder war es Blau-Gold?) geglänzt hatte.
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It’s nor fair – it’s really not ok

In den Tiefen des Entwürfeordners, aus dem sich dieses Blog gelegentlich speist, entdecke ich einen Beitrag vom Oktober 2015. Warum ich ihn damals geschrieben, aber nicht veröffentlicht habe, weiß ich nicht: Aber das hole ich jetzt einfach nach und lasse ihn von meinem Blog automatisch veröffentlichen, während ich selbst im Schwimmbad weile.

Was der liebe Herbert da mit mir treibt, kann man nur mit zwei Zeilen aus einem älteren Song von Lily Allen (genau, das ist die mit der quäkigen Stimme) beschreiben:

Oh, it’s not fair and it’s really not okay
It’s really not okay, it’s really not okaykalle2

Was werfe ich meinem Schwimmkumpel vor? Er verschaukelt mich.

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