Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Hey Ferkel, Sie sind hier falsch, gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen…

Manchmal denke ich, ich sollte…
Dann wieder denke ich: Lass doch, ist doch egal.

Vor einigen Monaten habe ich auf der Startseite ein neues Tool eingebaut, das Widget Top Seiten. Es listet die Blogbeiträge auf, die im Moment am Beliebtesten sind. Klar, dass die neuen Beiträge immer mit dabei sind, es liegt in der Natur der Sache, dass sie kurz nach Veröffentlichung den größten Zuspruch haben. Relativ regelmäßig wird auch der Beitrag über den Parco Nationale Migliarino San Rossore Massaciuccoli aufgerufen, und das so häufig, dass er regelmäßig in der Liste der gerade beliebtesten Texte auftaucht. Google liebt diesen Beitrag und verpasst mir ein tolles Ranking. Es gibt eben nicht allzu viele deutschsprachige Seiten über diesen Park, aber umso mehr italienischsprachige. Es soll mir recht sein, wenn deutsche Toscana- und Versilia-Urlauber hier vorbeischauen und über diesen Spaziergang lesen. Der Beitrag hat zwar mit dem Kernthema des Blogs wenig zu tun, aber er passt doch irgendwie ganz gut hier hinein. Die Rubrik Fremdgehen wurde ja dazu geschaffen, mit solchen Posts das Themenspektrum etwas zu erweitern.

Weitaus weniger begeistert mich, dass der Beitrag Neopren – Geschichten sich ebenfalls hartnäckig in den dieser Beliebtheitsliste hält, mal weiter, mal weniger weit oben.

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Schreiben gegen rechts – C. ist angekommen

Im vergangenen Jahr hat die Berliner Bloggerin Anna Schmidt in ihrem Blog bunt und farbenfroh eine Blogparade zum Thema Schreiben gegen rechts veranstaltet. Nun geht sie in die zweite Runde. Hier mein Beitrag, eine Begebenheit, die schon zwei Jahre zurück liegt… nicht der Beginn, aber ein Abschnitt einer wunderbaren Freundschaft:

C. ist angekommen

Zumindest erweckt es den Anschein. Er spricht sehr gut Deutsch, macht eine Ausbildung, beißt sich durch eine dreijährige Lehre, Förderkurse und Berufsschule, um irgendwann hier wieder in dem Beruf zu arbeiten, in dem er schon einige Jahre gearbeitet hatte. Aber das war in Syrien. Viel ist nicht mehr übrig, von dem, was er dort geschaffen hatte. Viele der Gebäude, in denen er tätig war, liegen in Trümmern.
C. ist ehrgeizig: Er hat, kaum, dass er hierher kam, die Sprache gelernt, sich um die Anerkennung seines Asylantrags gekümmert, eine Lehrstelle und eine eigene, kleine Wohnung gefunden. C. wäre ein Paradebeispiel für gelungene Integration von Flüchtlingen. Und das trotz aller Vorbehalte und gelegentlicher Pöbeleien, die er ertragen muss.

Nur eines kann C. nicht und würde es doch so gerne. So erzählt er in seinem entwaffnenden Charme: gut Schwimmen.
Als er wieder einmal bei uns vorbei kommt, denn er ist mittlerweile ein guter Freund, fragt er halb im Scherz, ob ich nicht Lust hätte, ihm das Schwimmen beizubringen.
C. kann man schwer eine Bitte abschlagen, außerdem finde ich die Idee gut. Also gehen wir es an. C. erzählt, dass er in Syrien wenige Möglichkeiten zum Schwimmen hatte und sich ein wenig selbst beigebracht hat. Wenig später wird er ergänzen, dass er Panik hat: „Vor zwei Sachen. Angst, mit dem Kopf unter Wasser zu kommen und Angst, keinen Boden mehr unter den Füßen zu haben.“

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Widerspruch zum Widerspruch

Es ist ja nicht so, dass es ich es nicht gewöhnt wäre, dass man mir widerspricht. Im Gegenteil. Permanenz führte schon lange zu einer gewissen Abstumpfung und -härtung meines zarten Gemüts, so dass es mich längst nicht mehr überrascht, wenn ich mit meiner Meinung oder meinen Erkenntnissen allein auf weiter Flur stehe.

Es ist nur ungewöhnlich, dass ich so viel Widerspruch auf meine Texte in diesem Blog erhalte. Gestern aber passierte genau das. Und nun drängt es mich nun doch zum Widerspruch zum Widerspruch. Ich weiß, das ist ein heikles Unterfangen, denn mein Widerspruch zum Widerspruch richtet sich ausnahmslos an Frauen. Also: Weiterlesen


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Männer sind so – Teil 7

Männer sind so – Frauen sind anders.

Es wäre geradezu töricht, etwas anderes behaupten zu wollen. Männer und Frauen sind nicht gleich. Das mögen manche Disputanten in der Genderdiskussion anders sehen. Aber keine noch so vehement vorgebrachte Ideologie bringt den Unterschied zwischen den Geschlechtern weg. Aber darum geht es hier auch nicht.
Ich will diese bisweilen bis in die Absurdität geführten Genderdiskussionen nicht um einen weiteren Beitrag bereichern – es ist mir zum Beispiel völlig schnurzpiepegal, ob Ampelmännchen oder Ampelfrauchen, Ampelpärchen mit unterschiedlichen oder gleichen Geschlechtern am Straßenübergang einen freien Weg signalisieren. Und es ist mit ebenfalls – denn auch darüber kann man stundenlang diskutieren – völlig wurscht, ob Papis ihre kleinen Töchter mit unter die Männerdusche im Schwimmbad und Muttis ihre kleinen Jungs mit unter die Frauendusche nehmen. Und ich echauffiere mich auch nicht, dass das Fünferpack Einmalrasierer für die zarten Frauenachseln teurer ist (und pink eingepackt) als das Fünferpack Einmalrasierer für den buschigen Männerbart (blau oder schwarz verpackt).

Nein – es geht hier um mehr. Es geht um den größten wahrzunehmenden Unterschied zwischen Männern und Frauen. Ich habe ihn heute im Stuhl unter den Fingern der Friseurin meines Vertrauens entdeckt: Weiterlesen


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2016 – Jahresrückblick in Zahlen

Jahresrückblicke sind doof. Hier also die Jahresbilanz 2016, die natürlich nur für solche Leute geeignet ist die ein ausgesprochenes Faible für Tabellen haben, also so Typen wie mich: Aus jedem Kleinscheiß ’ne Wissenschaft machen und zu allem und jedem eine hochkomplizierte Excel-Tabelle einrichten, die man am Ende kaum mehr selbst versteht.
So mache ich das mit meiner Schwimmerei auch. Ich habe keine Ahnung, wozu das gut ist, denn wenn man nur Zahlen erhebt, ohne sie auszuwerten, ist das eigentlich sinnlos.
Egal – ich mache es trotzdem.

1. Die nackten Zahlen basierend auf einer Vorgabe, 2016 520 Kilometer zu schwimmen:
(habe ich zwischendurch von 410 hochgesetzt)2016-iz01b


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Twitter zeigt Nazis den Stinkefinger

r-stinkefingerIch bin ja nicht so sehr der Fan von Kettenbriefen, Massen_Memes und -Mentions, von Online-Protestationen und -Petitionen, im realen Leben nicht und in den sozialen Netzwerken gleich zweimal nicht.
Herdentriebaktionen, zu denen auf Facebook oder Twitter aufgerufen wird, sind bestens dazu geeignet, dass ich da grundsätzlich nicht mitmache… um so weniger, um so nötigender sie daher kommen.
Weiterlesen bitte hier in meinem anderen Blog… Weiterlesen


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Bahn frei für die drei Muskeltiere

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Musketiere – das Original

Um es gleich vorweg zu sagen: Das „l“ im Wort Muskeltiere steht dort mit Absicht. Als Kind hatte ich eine Abenteuerschallplatte mit der Geschichte der Musketiere und habe das „l“ immer mitgehört, was letztlich dazu geführt hat, dass ich von den Muskeltieren Athos, Porthos und Aramis erzählt habe: Allgemeines Gelächter allüberall und ich stand wieder einmal da wie blöd. Ich wusste nicht mal, warum die alle über mich lachen…

An dieser Stelle aber passt es ganz gut, das Wort aus der Versenkung meiner Kindheit zu holen. Denn nach absolviertem Schwimm beobachte ich drei Krauler, die sich nach und nach die Sportbahn erobern. Es herrscht Hochbetrieb, die letzten Feierabendschwimmer sind aus ihren Büros herausgequollen. Acht Menschen ziehen unermüdlich ihre Kreise, das Tempo der Schwimmer ist relativ ähnlich, daher geht es trotz der Fülle einigermaßen entspannt und friedlich zu. Schwimmen und schwimmen lassen – überholen und überholen lassen. Das funktioniert bestens, trotz der Enge.

Doch dann kommen die drei Muskeltiere: Durchtrainiert, markig und aufmerksamkeitsheischend stehen sie am Beckenrand bevor auch sie sich auf die Sportbahn begeben. Sie alle tragen Badekappen mit Aufdrucken diverser Triathlonveranstaltungen, auf den Kappen prangen handgeschriebene Nummern – das weist die als Teilnehmer dieser Veranstaltungen aus. Und das wollen sie auch in der Halle gewürdigt wissen. Weiterlesen