Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Widerspruch zum Widerspruch

Es ist ja nicht so, dass es ich es nicht gewöhnt wäre, dass man mir widerspricht. Im Gegenteil. Permanenz führte schon lange zu einer gewissen Abstumpfung und -härtung meines zarten Gemüts, so dass es mich längst nicht mehr überrascht, wenn ich mit meiner Meinung oder meinen Erkenntnissen allein auf weiter Flur stehe.

Es ist nur ungewöhnlich, dass ich so viel Widerspruch auf meine Texte in diesem Blog erhalte. Gestern aber passierte genau das. Und nun drängt es mich nun doch zum Widerspruch zum Widerspruch. Ich weiß, das ist ein heikles Unterfangen, denn mein Widerspruch zum Widerspruch richtet sich ausnahmslos an Frauen. Also: Weiterlesen

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Männer sind so – Teil 7

Männer sind so – Frauen sind anders.

Es wäre geradezu töricht, etwas anderes behaupten zu wollen. Männer und Frauen sind nicht gleich. Das mögen manche Disputanten in der Genderdiskussion anders sehen. Aber keine noch so vehement vorgebrachte Ideologie bringt den Unterschied zwischen den Geschlechtern weg. Aber darum geht es hier auch nicht.
Ich will diese bisweilen bis in die Absurdität geführten Genderdiskussionen nicht um einen weiteren Beitrag bereichern – es ist mir zum Beispiel völlig schnurzpiepegal, ob Ampelmännchen oder Ampelfrauchen, Ampelpärchen mit unterschiedlichen oder gleichen Geschlechtern am Straßenübergang einen freien Weg signalisieren. Und es ist mit ebenfalls – denn auch darüber kann man stundenlang diskutieren – völlig wurscht, ob Papis ihre kleinen Töchter mit unter die Männerdusche im Schwimmbad und Muttis ihre kleinen Jungs mit unter die Frauendusche nehmen. Und ich echauffiere mich auch nicht, dass das Fünferpack Einmalrasierer für die zarten Frauenachseln teurer ist (und pink eingepackt) als das Fünferpack Einmalrasierer für den buschigen Männerbart (blau oder schwarz verpackt).

Nein – es geht hier um mehr. Es geht um den größten wahrzunehmenden Unterschied zwischen Männern und Frauen. Ich habe ihn heute im Stuhl unter den Fingern der Friseurin meines Vertrauens entdeckt: Weiterlesen


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2016 – Jahresrückblick in Zahlen

Jahresrückblicke sind doof. Hier also die Jahresbilanz 2016, die natürlich nur für solche Leute geeignet ist die ein ausgesprochenes Faible für Tabellen haben, also so Typen wie mich: Aus jedem Kleinscheiß ’ne Wissenschaft machen und zu allem und jedem eine hochkomplizierte Excel-Tabelle einrichten, die man am Ende kaum mehr selbst versteht.
So mache ich das mit meiner Schwimmerei auch. Ich habe keine Ahnung, wozu das gut ist, denn wenn man nur Zahlen erhebt, ohne sie auszuwerten, ist das eigentlich sinnlos.
Egal – ich mache es trotzdem.

1. Die nackten Zahlen basierend auf einer Vorgabe, 2016 520 Kilometer zu schwimmen:
(habe ich zwischendurch von 410 hochgesetzt)2016-iz01b


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Twitter zeigt Nazis den Stinkefinger

r-stinkefingerIch bin ja nicht so sehr der Fan von Kettenbriefen, Massen_Memes und -Mentions, von Online-Protestationen und -Petitionen, im realen Leben nicht und in den sozialen Netzwerken gleich zweimal nicht.
Herdentriebaktionen, zu denen auf Facebook oder Twitter aufgerufen wird, sind bestens dazu geeignet, dass ich da grundsätzlich nicht mitmache… um so weniger, um so nötigender sie daher kommen.
Weiterlesen bitte hier in meinem anderen Blog… Weiterlesen


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Bahn frei für die drei Muskeltiere

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Musketiere – das Original

Um es gleich vorweg zu sagen: Das „l“ im Wort Muskeltiere steht dort mit Absicht. Als Kind hatte ich eine Abenteuerschallplatte mit der Geschichte der Musketiere und habe das „l“ immer mitgehört, was letztlich dazu geführt hat, dass ich von den Muskeltieren Athos, Porthos und Aramis erzählt habe: Allgemeines Gelächter allüberall und ich stand wieder einmal da wie blöd. Ich wusste nicht mal, warum die alle über mich lachen…

An dieser Stelle aber passt es ganz gut, das Wort aus der Versenkung meiner Kindheit zu holen. Denn nach absolviertem Schwimm beobachte ich drei Krauler, die sich nach und nach die Sportbahn erobern. Es herrscht Hochbetrieb, die letzten Feierabendschwimmer sind aus ihren Büros herausgequollen. Acht Menschen ziehen unermüdlich ihre Kreise, das Tempo der Schwimmer ist relativ ähnlich, daher geht es trotz der Fülle einigermaßen entspannt und friedlich zu. Schwimmen und schwimmen lassen – überholen und überholen lassen. Das funktioniert bestens, trotz der Enge.

Doch dann kommen die drei Muskeltiere: Durchtrainiert, markig und aufmerksamkeitsheischend stehen sie am Beckenrand bevor auch sie sich auf die Sportbahn begeben. Sie alle tragen Badekappen mit Aufdrucken diverser Triathlonveranstaltungen, auf den Kappen prangen handgeschriebene Nummern – das weist die als Teilnehmer dieser Veranstaltungen aus. Und das wollen sie auch in der Halle gewürdigt wissen. Weiterlesen


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Der Sub-Mariner – noch ein Wassermann

Prinz Namor, der Sub-MarinerKennen Sie den?
Vermutlich nicht. Es sei denn, Sie haben eine ausgesprochen große Affinität für Superhelden-Comics aus dem Hause Marvel. Falls nicht, hilft der Wikipedia-Artikel über die Fantastischen Vier weiter: Der Sub-Mariner oder auch Prinz Namor ist der Herrscher über Atlantis und einer Rasse von Wasser-Menschen, die mit den Menschen die gleichen Vorfahren teilen. Seine Motive sind nicht von „böser“ Natur, seine Angriffe auf die Menschen sind eher eine Form der Selbstverteidigung, um sein Unterwasser-Reich vor der Rücksichtslosigkeit und Zerstörungswut des Menschen zu schützen.
Zu einem eigenen Eintrag in die deutsche Wikipedia hat es dieser merkwürdige, sehr ambivalente Superheld aus dem Marvel-Universum nicht geschafft, und das, obwohl er sowohl bei den Fantastischen Vier, den Rächern/Avengers, der Spinne/Spider-Man, Hulk und anderen Serien immer wieder auftaucht.
1974 brachte der Hamburger Williams Verlag die Marvel-Comics auf den deutschen Markt.
Schund, so hieß das damals ganz schnell, bei uns daheim.
Das aber hat meinen Bruder und mich wenig interessiert. Zunächst kauften wir von unserem Taschengeld die Heftchen am Kiosk, einige Reihen erschienen zweiwöchtentlich, andere einmal im Monat.
Später dann wurde es billiger. Beim An- und Verkauf, der günstigerweise in nächster Nähe unserer Schulbushaltestelle lag, gab es auch Marvel-Comics. Für einen Zehner. So füllte sich unsere Marvel-Sammlung, die nie lückenlos blieb und irgendwann auch wieder den Weg zurück zum An- und Verkauf fand.
Also kenne ich diese merkwürdige, bisweilen recht aggressive Figur, die hoffentlich auch irgendwann mal auf der Kinoleinwand auftauchen wird, schon lange. Weiterlesen


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Männer sind so – Teil 6

Männer müssen immer übertreiben. Das ist nichts Neues und bedürfte keine Erwähnung, wenn nicht Herr P. auch so einer wäre. Nach der Devise Ostern war gestern fühlt sich Herr P. (also ich) heute statt zu Ostereiern, Osterlamm und Osterspaziergang der Bewegung zugetan. Wie gesagt: Ostern war gestern nebst diesen drei Attributen. Bereits gestern hat er sich auf Facebook mit einem Osterspaziergangbild am Chiemsee präsentiert und auf die Ankündigung, er wolle die Lage sondieren, wann das Schwimmen losgeht, einen unlustigen Kommentar eingefangen. Also lässt er das jetzt mit dem Schwimmen. Und dem Spazierengehen.rspazier

 

Stattdessen popelt Herr P. sein über 20 Jahre altes Mountainbike Centurion Weasel aus dem Verschlag, pumpt die Reifen auf und tritt in die Pedale. Und übertreibt. Denn Herr P. übersieht einige Dinge geflissentlich:

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Fellforschung

Alex Broys wunderbarer Gastbeitrag beschert mir nicht nur eine Menge Leser, wofür ich herzlich danke, sondern lenkt mein Augenmerk auf ein ganz anderes Thema. Schuld daran ist ein Satz von Alex, der postwendend zu einer herzerfrischenden Diskussion bei Facebook geführt hat. Alex schrieb:

Auch mit imposanten Bergsteiger- und Radlfahrer-Wadeln möchte ich wirklich bei niemandem haarige, nackte Männerbeine unter den Hosen herausblitzen sehen.

rasurbein

Symbolbild

Es geht in der Diskussion, wie unschwer zu erkennen ist, um männliche Körperbehaarung. Während die einen sich wundern, dass es so etwas überhaupt noch gibt (also unrasierte Männerbeine), antworten andere kurz und knapp mit iihhhh.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich des Themas annehme: 2013 schrieb ich zum Weltmännertag einen Beitrag für ein anderes Blog: Be- und Enthaarung. Im Wesentlichen war das eine Dankeshymne, Angehöriger eines Geschlechts zu sein, das die uneingeschränkte Wahlfreiheit besitzt, sich die Körperbehaarung abzurasieren oder es eben sprießen zu lassen.
Nun sehen Sportler ab einem gewissen Leistungsstand das naturgegeben etwas anders – zumindest bei einigen Sportarten. Niemand will wissen, ob Felix Neureuther oder Severin Freund sich die Beine, Achseln, Brust… rasieren. Es ist auch nicht von öffentlichem Interesse.
Aber dass die Turner Fabian Hambüchen und Marcel Nguyen sich die Achseln rasieren, ist offensichtlich und ist auch vom sportlichen wie ästhtischen Gesichtspunkt her nachvollziehbar. Buschige Achseln auf dem Barren – wer will denn sowas?
Marco Koch macht’s auch nicht anders, womit wir zurück im Wasser sind. Und es gibt das unschlagbare Argument für Schwimmer beiderlei Geschlechts, den Körperbewuchs radikal einzudämmen. Denn der Leistungsgewinn durch Körperrasur ist messbar, wie auf der Website swim.de nachlesbar ist.

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