Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Lesetipp (Teil 5): „Wasser und andere Welten“ von John von Düffel

Gibt es einen Schriftsteller, der mehr und intensiver übers Schwimmen geschrieben hat als John von Düffel?
Ich wüsste spontan keinen. Er wird uns also in dieser Reihe mehrfach begegnen, denn auch andere Bücher des Schriftstellers und Dramaturgs werden in dieser Reihe noch zur Sprache kommen. Zunächst aber die Essay-Sammlung Wasser und andere Welten aus dem Jahr 2002.
Vorab: Düffel ist selbst ein begeisterter Schwimmer – und das merkt man dem Buch an. Der Mann weiß einfach worüber er schreibt.

Und da es in diesem Blog hauptsächlich ums Schwimmen geht, wird es langsam Zeit, sich in den Lesetipps diesem Thema und damit diesem Autor und eben diesem Buch zuzuwenden.
In 21 Kapiteln macht sich von Düffel Gedanken zum Wasser, viele davon kreisen ums Schwimmen zu – und jedes ist eine Liebeserklärung an diesen Sport.
Das Schöne daran: von Düffel ist kein Leistungssportler, es geht nicht um Training, um Trainingsprogramme, Wettkämpfe und Bestzeiten. Es geht um das persönliche, individuelle Erfahren, um die Sinnlichkeit und um Badehosen.
Ernsthaft? Weiterlesen

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Challenge 2018/1: Die dicken Brocken zuerst

Ich weiß nicht, ob es eine gute Strategie ist, sich zuerst den schwierigen Aufgaben zu widmen. Aber manchmal ist man eben im besten merkelschen Sinne alternativlos.
Die meisten, die Challenge 2018 betreffenden Aufgaben betreffen Freiwasser-Aktivitäten, da ist es gut, schon mal mit den wenigen für die Halle anzufangen. Also zum Beispiel 5.000 Meter am Stück zu bezwingen.
Für mich ist das kein Pappenstil, ich bin keine Zwanzig mehr, nicht mal Dreißig, jammern hilft nur nichts, schließlich habe ich mir das selbst ausgedacht.

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Was für ein Glück für Sophie, dass heute schon Donnerstag ist

Schon einmal wurde ich nach einem Ausflug ins Hallenbad Giesing-Harlachig ‚Zeuge eines zauberhaften Eltern-Kind-Gesprächs in der Nachbarkabine. Zu schön, um es für mich zu behalten.

Archiv-Bild

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Vor ein paar Wochen teilte sich die Familienkabine direkt neben meiner Umkleide eine Mutter mit ihrer Tochter Sophie.

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Frag doch mal die anderen (Teil 25): Alena Kolb

Alena Kolb ist 22 Jahre alt. „Seit ich denken kann, spielt Wasser einen wichtige Rolle in meinem Leben,“ erzählt sie. „Seit 15 Jahren betreibe ich den Schwimmsport. Inzwischen bin ich Langstreckenschwimmerin und nehme mit dem „Team Warmduscher“ regelmäßig an 24-Stunden-Schwimmen teil.“

01. Ich schwimme, weil…
ich gesund bleiben will und Wasser liebe. Seit meiner Geburt lebe ich mit einer chronischen Stoffwechselkrankheit, Mukoviszidose, die die Funktion meiner Lunge einschränkt und dazu führt, dass ich häufiger krank bin als gesunde Menschen. Ein wichtiger Teil der Therapie ist Sport, der den ganzen Körper stärkt und die Lunge reinigt. Außerdem würde mich keiner aushalten, wenn ich nicht schwimmen würde. Weiterlesen


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Hach, wo wären wir nur ohne Facebook

Nach vollbrachter Tat habe ich es mir angewöhnt, in den beiden Facebookgruppen Bist Du heute schon geschwommen und SchwimmZone… warst du noch zu strunzen. Will sagen: Anzugeben.
Wozu, wenn nicht dazu ist diese soziale Netzwerkplattform schließlich da, sieht man mal vom Cat-Content-Bombardement, Kalenderweisheiten, missionarischem Getue („Bloß nicht böllern“, „Immer schön vegan bleiben“…) und Hassreden ab.
Ach ja: Man kann auch Bilder hochladen, wobei man immer darauf achten muss, dass möglichst viele Follower im Moment des Betrachtens der Bilder mindestens eine Spur von Neid empfinden: Mein Auto, mein Urlaub, mein Haus, mein Abendessen, mein Stadionbesuch, meine neue Frisur, mein leeres Schwimmbad, mein schönes Wetter…
Sie kennen das. Darum vertiefe ich das nicht weiter.
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2017 – Ein Schwimmjahr in Zahlen

Jahresrückblicke sind doof. Vor allem, wenn man schon einen mit vielen Bildern veröffentlicht hat. Bleiben die nackten Zahlen. Hier also die Jahresbilanz 2017, die natürlich nur für solche Leute geeignet ist, die ein ausgesprochenes Faible für Tabellen haben, also so Typen wie mich: Aus jedem Kleinscheiß ’ne Wissenschaft machen und zu allem und jedem eine hochkomplizierte Excel-Tabelle einrichten, die man am Ende kaum mehr selbst versteht. Nur so geht’s.

Also mache ich das mit meiner Schwimmerei auch. Ich habe keine Ahnung, wozu das gut ist, denn wenn man nur Zahlen erhebt, ohne sie auszuwerten, ist das eigentlich sinnlos.  Egal – ich mache es trotzdem.

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2017 – Ein Schwimmjahr in Bildern

Jahresrückblicke sind ja sowas von in, man glaubt es nicht. Und man kommt kaum nach. Alle Fernsehsender haben welche rausgehauen, alle Zeitschriften Sonderausgaben gedruckt. FB nötigt seine Nutzer, Jahresrückblicke anzufertigen und sich diejenigen von anderen anzusehen, die Blogger fassen zusammen, was sich 2017 in ihrem Leben oder in ihrem Blog (nein, das ist nicht das Gleiche) ereignet hat. Und das, obwohl das Jahr noch gar nicht um ist. Wer kann schon wissen, was in den letzten zweieinhalb Tagen noch passiert?
Also komme ich jetzt auch noch daher und verfasse diesen ersten und noch einen zweiten unter dem Titel 2017 – Ein Schwimmjahr in Zahlen.
Aber ich kann Sie beruhigen. Sie müssen das nicht lesen, Sie müssen nicht mal, wenn Sie es nicht wollen, die Bilder ansehen. Sie wurden ohnehin hier alle schon mal veröffentlicht… Weiterlesen


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Challenge 2018: Hier sind die Aufgaben

Es hat schon viel Spaß gemacht, sich 2017 eine kunterbunte Mischung an Aufgaben zusammenzustellen und diese nach und nach zu erledigen. Nun rückt 2018 verdammt nah – es wird langsam Zeit, die guten Vorsätze zu fassen und für das neue Jahr einige neue und einige bewährte Aufgaben zu definieren: Die Challenge 2018.

Es geht dabei wieder nur um den Spaß an der Sache und nicht darum, Trainingsinhalte oder -ziele zu definieren, Schwimmzeiten zu optimieren, Distanzen zu verlängern etc. Ich lasse mich nur von dem leiten, was mir dieses Jahr sehr viel Vergnügen bereitet hat und ergänze es um Neues. Wieder nimmt die Aufgabe, neue Gewässer zu entdecken, einen zentralen Punkt ein. Das wird zunehmend schwerer, ich kenne ja schon so manchen Weiher und See und ich will nicht jedes Mal stundenlang im Auto durch die Gegend fahren. Aber noch gibt es genug Auswahl, ich muss nur etwas genauer suchen.
Neu ist die „Second chance“. Wo war ich bisher erst einmal? Wo sollte ich vielleicht noch einmal hinfahren und den See besser kennenlernen? Bei meinem Ranking habe ich festgestellt: Da gibt es einige. Gestrichen habe ich zum Beispiel das Rennen gegen die Generation über mir, als erster am Öffnungstag im Erdinger Freibad zu sein. Ich kann das, das habe ich gezeigt. Und so lange dauert es vielleicht gar nicht mehr, bis mein biologisches Alter mir ohnehin eine Pole Position zuschanzt…

Wohlan – hier sind die selbstgestellten Aufgaben für 2018: Weiterlesen