Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Ab morgen: Die besten Seen in und um München herum – mein persönliches Ranking

Morgen starte ich einen kleinen Dreiteiler: Ein sehr subjektives Ranking der besten Seen in und um München herum.

2015 habe ich im Anschluss an die 25 Seen, in denen ich damals unterwegs war, ein Ranking verfasst. Das erste und bisher letzte Mal, dass ich die Seen, in denen ich geschwommen bin, in einer persönlichen Beliebtheitsskala angeordnet habe. Es wird aus zwei Gründen Zeit, dieses Ranking zu aktualisieren. Zum einen habe ich einige der dort aufgeführten Seen mittlerweile öfter besucht, was meine Einschätzung des Gewässers natürlich verändert hat. Zum anderen sind 2016 und 2017 weitere Seen/Weiher hinzugekommen. Nachträglich mit aufgenommen habe ich auch das bisher einzige Schwimmen in einem Fluss, das aber eigentlich mehr in Baden war. Jetzt sind es 35.

Wie und wieso?

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Blogparade: ‚Kleine Rituale‘ – Ente muss mit!

Kleine Rituale - Einladung zur BlogparadeAuf meinem Zwetschgenmannblog läuft derzeit eine neue Blogparade. Es geht um kleine Rituale. Die bisher veröffentlichten Beiträge finden Sie hier, wenn sie mitmachen wollen, finden Sie hier alle Informationen.
Einen Beitrag habe ich unter der Überschrift Zählen, Zählen, Zählen bereits veröffentlicht. Nun folgt hier mein

Zweiter Beitrag

Gibt es ein besseres Ritual, als den Anspruch zu erheben: Mein Parkplatz – meine Kabine – mein Spind – meine Dusche – meine Liege – meine Bahn?
Am liebsten würde ich wie so ein Hund mein Revier markieren und damit immerwährende Ansprüche erheben. Darüber habe ich bereits geschrieben. Mehrfach sogar habe ich klar gemacht, dass ich nur diesen einen Spind will und sonst keinen. Das brachte mir den Ruf ein, ein Spindschrankneurotiker zu sein, aber auch die Solidarität vieler, die eben auch diesen einen Lieblingsspind im Schwimmbad haben und kreuzunglücklich oder vollkommen genervt sind, wenn dieser mal wieder besetzt ist. Nichts also, was man wiederholen müsste.

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Immer feste drauf – ich brauch das

Fast schon verschwenderisch, wie der Oktober es in diesem Jahr krachen lässt. Mit bis zu 24°C kam er schon wieder an den Sommer heran, zumindest aber den Spätsommer. In den vergangenen Tagen zog es mich immer wieder in den Weiher oder zum Spazierengehen in die Berge. Zwar sind die Nächte kühl und das Wasser bring es kaum mehr auf Temperaturen über 12° bis 13°, aber für ein Ründchen oder Stündchen im Weiher langt es schon noch. Nach mehreren Ausflügen ins herbstliche Freiwasser kostet es mich nicht mal mehr Überwindung, mich vom Steg aus ins Wasser fallen zu lassen, im Neoprenanzug, mit zwei Silikonkappen und einer das halbe Gesicht abdeckenden Brille, lässt es sich gut aushalten.
Ich weiß, viele schwimmen ohne das alles im See, auch hier im Weiher habe ich am Wochenende einige Menschen schwimmen gesehen – nur in Badegarderobe. Ich finde das bewundernswert, meine Sachte ist das nicht. Ich pelle mich lieber in den Neoprenanzug, aber dann bin ich ein gutes Stück länger drinnen. Ich schwimme, lieber 50 Minuten mit Anzug als 15 Minuten ohne. Das Für und Wider zu erörtern, wie es bisweilen in den sozialen Netzwerken passiert, finde ich spätestens dann enervierend, wenn die Ohne-Schwimmer die Mit-Schwimmer zu überreden versuchen, ihnen es gleich zu tun, weil nur das ihrer Meinung nach das einzig Wahre ist. Für mich gilt: Jeder soll nach seiner Fasson selig werden, da bin ich ganz preußisch.

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Von Schmugglern keine Spur – ein Spaziergang zwischen Schleching und Kössen

Es muss schon ein bemerkenswert intensiver Warenaustausch zwischen Bayern und Tirol gewesen sein. Ob das heute auch so ist, weiß ich nicht – ich rede von damals. Mit Damals meine ich die „gute alte Zeit“ – also nicht die Zeit, als Winter noch richtige Winter waren und wir kilometerweit durch meterhohen Schnee… lassen wir das. Das glaubt ohnehin keiner.
Damals – damit meine ich die Zeit, als die Bayern und die Tiroler von gekrönten Häuptern regiert wurden, auf der einen Seite der König, auf der anderen Seite ein Kaiser. Und die hatten natürlich zur Aufbesserung ihrer Staatfinanzen großes Interesse an diesem Handel.
Mauthäusl hüben wie drüben – Zöllner, Hand auf, Geld raus. Und dann geht es weiter.
Dass weder die Bayern noch die Tiroler davon begeistert waren und Wege suchten, die Zollstationen zu umgehen, wundert nicht. Und so schlugen sie sich zum Beispiel zwischen Schleching und Kössen abseits der Handelswege in die Berge und schmuggelten, was das Zeug hält.

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Freitag der 13. – Frust und Lust

Natürlich wäre es ein Akt jener sprichwörtlich gewordenen selffullfilling prophecy, würde man davon sprechen, dass am Freitag, dem 13, alles schief läuft. Und wenn schon nicht alles, dann wenigstens etwas. Aber eigentlich ist (zumindest bisher) heute nichts schief gelaufen. Zumindest bei mir nicht. Zugegeben, meine Frustrationstoleranz ist zur Zeit nicht besonders groß, vieles hat nicht so geklappt, wie gedacht. Manches hat unsagbar lange aufgehalten (Stichwort: Steuererklärung), und dann kündigt man großspurig an, dass man Anspruch auf Spind 157 erhebt, nur damit am nächsten Tag im Hallenbad irgendein Typ auf der Brennsuppn daher geschwommen kommt, sich den Spind kapert und dann zum Planschen, Brüsteln, Liegeplattliegen oder sonst einem unsinnigen Tun in die Halle geht.
Mit schöner Regelmäßigkeit veröffentlichen andere Schwimmer, dass sie noch immer in Seen und Weihern unterwegs sind, einige sogar nur in Badebekleidung – also nicht mal im Neo. Nur ich, ich bekomm es nicht auf die Reihe.
Da soll man nicht frustriert sein….
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Nur ganz kurz bitte Ihre Aufmerksamkeit

Die Hallenbadsaison hat wieder begonnen – mit all seinen Nachteilen (zu voll, zu warm, zu nervig) und seinen Vorteilen. Und damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen: Auch in dieser Saison ist dieser Schrank meiner einer. Das war schon 2016 so, und 2015 und überhaupt!

Was heißt: Ihnen stehen knapp 500 andere Schränke für Ihre Garderobe und Ihr Geraffel zur Verfügung, also lassen Sie Finger von diesem einen.
Die meisten wissen es ja sowieso, aber es kann ja nicht schaden, es denen in Erinnerung zu rufen, die das vielleicht vergessen haben könnten. Bekanntlich bin ich ein Spindschrankneurotiker und kann extrem ausfallend und ungemütlich werden, wenn ich diesen einen Schrank nicht nutzen kann, weil irgendein (hier irgendein unflätiges, beleidigendes Wort einfügen) den Schrank blockiert.

Natürlich müssen Sie den Schrank nicht freihalten, wenn ich sowieso nicht schwimmen gehe – was eigentlich sehr oft der Fall ist. Und natürlich auch nicht in den Schwimmbädern, die ich sowieso nicht besuche. Aber die wenigen Stunden pro Woche, die ich in einem Hallenbad meiner Region bin, hätte ich gerne wieder meinen Schrank.

Das ist ja wohl nicht zu viel verlangt, oder?
ODER?

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Kooperation.