Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Challenge 2017 (Teil 1): Der kleine und der große Tod

Natürlich kann man einen freien Tag mit sinnvollen Dingen füllen. Da wären zum Beispiel: Steuererklärung, Altkleider raussuchen und wegbringen, Festplatte aufräumen, digitale und analoge Ablage… bla. bla. bla.
Kann man – muss man aber nicht.
Also ich nicht.
Ich schlafe aus, frühstücke und fahre zum Friseur. Das ist zwar auch kein besonderes Highlight, aber meine Frau meint, es wäre mal wieder nötig – und wie schon mal erwähnt: Wer wollte seiner Frau widersprechen?
Die Friseurin meines Vertrauens hält mir eine Zeitschrift mit neuen Trend-Frisuren unter die Nase. Sie hat auch schon etwas ausgesucht.
Zwar schneidet sie – und nur sie, von anderen lasse ich mich gar nicht erst anfassen – mir seit über 15 Jahren die Haare, das heißt aber nicht, dass ich nicht frisurtechnisch auch mal was Neues wage. Heute zum Beispiel.
Frisch frisiert, geföhnt, gezupft, gegelt und gestylt verlasse ich 30 Minuten später den Laden (…dass Frauen aber auch immer stundenlang darin hocken müssen) und begebe mich auf direktem Weg zum Schwimmbad. Weiterlesen

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Challenge 2016 / 1. Teil: Heute ein Fünfer

challenge2016Aufgaben erledigen sich nicht durch Liegenlassen. Auch nicht selbstgestellte.
Es wird also allerhöchste Zeit, den alten Beitrag vom Januar 2016  zu öffnen und nachzusehen, was ich mir eigentlich für dieses Jahr als Sammelsurium an Herausforderungen ausgedacht und zusammengestellt habe. Dieses Jahr ist es echt überschaubar, das Meiste sind Freiwasserakivitäten. Der Sommer kommt erst noch, da habe ich noch ein wenig Zeit. Ohnehin habe ich mir für 2016 eher „Mirkoevents“ ausgedacht, um dem Schwimmen einen höheren emotionalen Erlebnismehrwert zu geben, mal abgesehen von der ersten Aufgabe, mein gesetztes Jahresziel zu erreichen. Ich habe keine Lust, kreuz und quer durch die Gegend zu fahren und nach irgendwelchen Seen und Weihern zu suchen, die dann doch nicht so prickelnd sind. Daher steht 2016 der pure Genuss im Focus.
Heute kann ich mit Stolz verkünden: Aufgabe 1/16 ist erledigt und kann abgehakt werden. Und ich habe es genossen.
Mindestens ein Fünfer – so stand es auf der Liste, und den bin ich geschwommen.
Fünf Kilometer am Stück ist eine Distanz, die ich eigentlich nicht mag: 100 Bahnen Frei- oder 200 Bahnen Halle. Das kann auf Dauer doch ganz schön langweilig und nervig werden. Will ich solche Strecken aber im Freiwaser schwimmen, dann muss ich mich wohl oder übel erst mal im Chlor wieder daran gewöhnen. Zwar überwindet man im Freibad nicht wirklich Distanz (zumindest kommt es einem so nicht vor) und kommt auch nicht an irgendeinem Ziel an, aber man hat die Sicherheit, jederzeit abbrechen zu können. Weiterlesen


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Gezählte 5K und gefühlte 45°C

Rückblick. Vor einer Woche:

Da braut sich was zusammen. Schon fallen die ersten Regentropfen vom Himmel. Ein Gewitter ist im Anzug… Wie so oft in den vergangenen Wochen. Man gewöhnt sich langsam daran. Dennoch fällt es schwer, an einem Wochenende einem Gewitter seine positiven Seiten abzugewinnen, es sei denn, man möchte einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch verbringen, dazu einen guten Kaffee und ein nettes Fernsehprogramm. Wenn man aber „Hummeln im Hintern“ hat, etwas unternehmen will oder erledigen muss, dann nervt so ein Unwetter. Vor allem nervt es, wenn man am Samstag schwimmen gehen will, den ganzen Vormittag bei strahlend blauem Himmel bis hinein in den Nachmittag mit diesem oder jenem beschäftigt ist und Zeit aus dem Blick verliert. Dann, als man es endlich schafft und im Auto sitzt, baut sich natürlich eine schwarze Wolkenwand auf. zu spät! Natürlich: Das ist jetzt dumm gelaufen.
Blitze zucken, Donner grollen, der Wind fegt durch die Bäume. Das ist ungefähr das beschi….nste Wetter, das man haben kann, um ins Wasser zu steigen. Starkregen allein macht mir ja nichts aus, aber wenn ein Gewitter dazu kommt, dann wird mir das Ganze zu mulmig… was heißt: Zu gefährlich. Also vertage ich meine samstäglichen Schwimmambitionen auf den nächsten Tag. Schließlich folgt auf Regen Sonnenschein, wie auf einen Samstag der Sonntag.
Der aber lässt nicht wirklich Gutes hoffen. Schon wieder zieht eine schwarze Front auf und es beginnt – als ahnte ich es – zu regnen, kaum dass ich im Auto sitze:
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Aber ich habe gut geplant. Weiterlesen