Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Buxenparade (Teil 14): Die hat wohl jeder hier

Es gibt wohl keine Badehose in meiner Sammlung, die ich so oft im Einsatz sehe, wie die graue Jammer von Adidas. Egal, ob ich in Erding oder Taufkirchen im Schwimmbad bin oder an einem der Weiher – wenn ich andere Schwimmer sehe, die eine Hose tragen, die ich auch besitze, dann ist es genau diese. Zwar rennt mir nicht jedes Mal jemand mit der gleichen Buxe über den Weg, gelegentlich aber passiert es doch.
Das ist, so vermute ich, nicht dem einzigartigen Tragekomfort, der Passform oder dem ultra-eleganten Design geschuldet. Nichts davon nämlich besitzt die Hose. Sie trägt sich zwar gut, aber so herausragend, dass sie damit zum Verkaufsschlager hätte werden können, ist sie dann doch wieder nicht. Und ein wahrer Hingucker ist sie auch nicht. Da gibt es wahrlich auffälligere Blickfänger in meiner Buxenkollektion, was die Hose zum Textil meiner Wahl machte, als ich unlängst auf königlichen Pfaden wandelte bzw. schwamm und mich vor lauter Ergriffenheit am Todesort des bayerischen Monarchen kaum hinzustellen wagte – nur um herauszufinden, dass man hier kaum ertrinken kann, es sei denn mit Fremdeinwirkung oder unter aktivem Willen, selbiges zu tun, was aber eine andere Geschichte ist…

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Buxenparade (Teil 13): Zähne zeigen

adidas-neu

Ich kann nicht sagen, warum… aber diese Jammer trage ich derzeit am liebsten. Und demzufolge am meisten. Vielleicht liegt es am feschen Design, von dem meine Frau meint, dass es so „retro“ ist und es sie gleichzeitig an Hai-Zähne erinnert. Da ist was dran, so hatte ich es vorher gar nicht gesehen. Aber es stimmt. Meine textilierten Oberschenkel präsentieren sich bissig. Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 6): Drei Streifen – rot

r-adidas-schwarzIn den Tiefen meines Kleiderschranks, in der untersten Schublade, also da, wo sich Schwimm- und Fahrradhosen gute Nacht sagen, dämmert quasi komatös noch immer eine Adidas-Badehose. Einst löste sie die Speedo ab, von der ich bereits geschrieben hatte. Die dreifstreifige war die erste Badehose, die ich nicht mehr in Übergröße gekauft habe. Dabei hatte doch ein Online-Sportartikelversender extra darauf hingewiesen: „Die Badehosen fallen eng aus – bitte eine Größe größer bestellen.“ Lächerlich. Als wenn ich das nötig hätte. Ich doch nicht.
Das ist kaum mehr als viereinhalb Jahre her, und doch kommt mir das vor wie eine kleine Ewigkeit vor. Weiterlesen


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Das richtige Outfit

Jetzt aber…
Aber in’s Wasser.
Unmittelbar nach der Faschingszeit mit einsetzender Fastenzeit geht’s los. Erst zweimal, dann dreimal die Woche, wenn es sich nur irgendwie ausgeht. Das macht Spaß. Mehr als ich gedacht hätte.

Die Zahl der Bahnen stetig steigend, die Schwimmzeit für vorgegebene Strecken verkürzend, Fett verbrennen. Soweit der Plan, der dann auch umgesetzt wird.
Zweimal die Woche, geht es abends direkt nach der Arbeit vom Büro aus ins Schwimmbad und hinein ins gewärmte, manchmal zu warme Nass.
Ich bin nicht allein, gerade im zeitigen Frühjahr ist das Schwimmbad meiner Wahl, das nette kleine in Markt Schwaben, gut gefüllt. Ein wenig zu gut für meinen Geschmack, doch davon später mehr.
Die ersten Trainingseinheiten absolviere ich noch mit den üblichen Schwimm-Shorts, aber mir ist schon bald klar: Es muss eine Speedo her. Nicht, dass es mir um Zeit oder Geschwindigkeit geht, also die entscheidenen Gründe für Wettkampfschwimmer, nicht in Shorts ins Wasser zu gehen. Aber das labbrige Geschlabber der Hosenbeine an den Oberschenkeln nervt bei jedem Schwimmzug. Jedenfalls bilde ich mir das ein. Ich liege nicht so im Wasser, wie ich das möchte, die Shorts sind schwer und ziehen nach unten.

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