Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Alle Jahre wieder…

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind. Im Schlepptau dieses heimtückischen Geschöpfs kommen all die Leckereien. Und in Folge von viel zu viel gutem Essen, Süßkram und Alkohol kommen die Pfunde. Das kennen Sie vermutlich.

Alle Jahre wieder kommt aber auch die Fastenzeit und damit mein hochheiliges Versprechen, einige Kilo wieder loszuwerden. Nicht das Neue Jahr mit seinen albernen Vorsätzen ist der Judgment Day. Bei mir ist das der Aschermittwoch (Kunststück, ich wurde an einem solchen geboren).
In der Fastenzeit geht es Kraftvoll gegen Fett  (2015), ich setze Alles auf Null (2014) und nerve meine Mitmenschen mit Geschwafel vom Abnehmen (2102). Eigentlich ist es jedes Jahr der gleiche Scheiß. Darum gehe ich schon gar nicht mehr auf die Waage. Sich täglich beleidigen zu lassen… wer braucht das schon?
Also stelle ich mich am Aschermittwoch auf die Waage, sammle innere Stärke und bemühe mich um maximale Contenance und dann – mit einem beherzten Ruck ziehe ich die Füße auseinander, um den erbarmungslosen Fakten in Form einer Anzeige ins Auge zu blicken:

waage

Dieses Jahr trifft es mich knüppeldick. Immerhin sehe ich die Waage noch, ein schwacher Trost. Aber die Ziffern sind gnadenlos. Da hilft es auch nicht, vorher ausgiebig aufs Klo gegangen zu sein, geduscht zu haben, sich zu fönen und zu rasieren und mit allen Tricks, noch ein paar Gramm Verlust zusammenzukratzen. Ich bin gewichtsmäßig wieder da, wo ich vor vier Jahren war.

Face the fucking facts!

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Gastbeitrag: Schwarz geht gar nicht…

Alexander Broy, ein verdammt guter Freund, dem ich zu großem Dank verpflichtet bin, hat endlich wieder den Weg zurück ins Wasser gefunden. Schon mehrfach war von ihm hier die Rede: Er trug nicht unerheblich dazu bei, dass ich blogge und schwimme,  lockte mich zum schwimmen in die Amper und zum Radeln ins Brucker Land oder schenkte mir ein Badewannenthermometer. Nachdem er nun auch wieder unter die Schwimmer geraten ist, schickt er mir für mein Blog einen Gastbeitrag, den ich mit dem allergrößten Vergnügen hier einstelle: Weiterlesen


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Ganz aus Eisen

130623_ib_Logo_München-01Alex ist Schuld. Wieder einmal. Eigentlich ist Alex an allem Schuld.
Er war zwar nicht der Erste, der mich bequatscht hat, ein Blog einzurichten. Aber er hat es mir aufgesetzt, hilft mir, wenn ich mal wieder nicht weiter weiß mit diesem neumodischen Internetkram. Ich gehöre ja schon zum alten Eisen.
Er war nicht der Erste, der mich bequatscht hat, ein Buch aus dem Zwetchgenmann-Blog zu machen. Aber ohne ihn und seine Hilfe gäbe es Renate und das Dienstagsarschloch nicht.
Er war nicht der Erste, der mich bequatscht hat, es mal wieder mit Sport zu versuchen, aber er hat mir das Buch Dicker Mann auf dünnen Reifen so ans Herz gelegt, dass ich aus lauter Angst, auch ein dicker Mann zu werden, vor einigen Jahren angefangen habe, an meiner Figur zu arbeiten und dieses Blog zusätzlich eingerichtet habe.
Er hat mich ins Autorenteam zu Czyslansky geholt. Auch dort wird heftig gebloggt.
Er schickt mir Bilder und Geschichten-Anregungen, weil er überall nur noch Renates sieht.

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Drunten am Fluss (Teil 2)

„Wo ist denn dieser wunderbare Ort?“
Nachdem ich vor ein paar Tagen den ersten Teil des Beitrags Drunten am Fluss (link) in diesem Blog veröffentlicht habe, war zu erwarten, dass ich mit dieser Frage konfrontiert werde.
Aber es ist natürlich klar, dass ich diese Frage nicht beantworte. Es ist Alex‘ Lieblingsplatz. Zwar habe ich nicht die Sorge, dass jemand, der dieses Blog liest, Völkerscharen bewegen wird, dorthin zu kommen, aber ich belasse es dabei, ein paar Bilder zu zeigen und nenne keine Namen – weder der Ortschaften noch den des Flusses.flusslauf
Das wäre nicht fair.
Bitte fragen Sie also nicht weiter.
Natürlich ist es keine Überraschung, dass auch der Rückweg von der anderen Flussuferseite durch die tiefe Rinne gut gegangen ist. Hätte ich mein Handy versenkt, könnte ich hier wohl keine Bilder zeigen und wäre wahrscheinlich auf den Abend auch nicht so gut zu sprechen.
So aber erreiche ich das Ufer ohne Müh‘ und Not, in meiner Hand das Handy lebt und ist nicht tot. (Goethe möge mir diese Plumpheit verzeihen).
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Drunten am Fluss (Teil 1)

Ein echter Freund teilt Freud und Leid mit einem. Das ist eine Binsenweisheit.
Alex, von dem in diesem Blog schon mehrfach die Rede war, ist so ein Freund. Als er den Beitrag Abgebrochen liest, in dem ich von meinem Gewitterpech geschrieben habe, ruft er mich am nächsten Tag an. Er verspricht mir, mir einen der schönsten Schwimmplätze zu zeigen, die er kennt – so als Trost für den verregneten und verblitzen Abend. Ganz einsam, ganz verschwiegen – trotz der Dörfer und der Kreisstadt in der Nähe sei es dort, schwärmt mir vor, traumhaft schön im „bacherlwarmen Wasser“ – daran erkenne ich den Münchner in ihm.
Gegen den „Strom“ schwimmen, wie auf seinem Heimtrainer – auspowern und doch immer auf der gleichen Stelle bleiben. Das solle ich doch mal mit ihm zusammen ausprobieren. Ich bin ohnehin schon begeistert, dann aber schickt mir die Googlekoordinaten und ich weiß sofort, als ich mir das Luftbild ansehe: Diesen Platz will ich kennenlernen:
flusslauf
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Schwimmt der eigentlich noch?

neo4Man macht sich Sorgen im Haus von Freund Alex, wie selbiger bei einem Treffen beiläufig erwähnt. „Man hat ja so lange nichts mehr gelesen – und wenn, dann nur Geschichten über’s Radfahren. Schwimmst du eigentlich noch?

Die Frage überrascht mich. Klar schwimme ich noch. Mehrmals die Woche, bis Ende Juni stammtreu in meiner bevorzugen Schwimmhalle, aber es gibt eben nicht jedes Mal etwas, über das man schreiben könnte (oder sollte). Jetzt aber hat das Schwimmbad geschlossen, sommerliche Renovierungsarbeiten stehen an. Das ist jedes Jahr so, leicht ärgerlich, aber heuer begrüße ich es. Wer möchte schon, dass einem buchstäblich die Decke beim Kraulen auf den Kopf fällt?
Die Gefahr besteht. Daher werden in den kommenden Wochen Dacharbeiten durchgeführt.
Bei der Gelegenheit wird sicher das Becken generalgereinigt. Und übrigens Jungs: Wenn Ihr bei der Gelegenheit meinen verlorenen Earplug  irgendwo auf dem Beckenboden wiederfinden solltet – Ihr dürft ihn bitte entsorgen. Ich habe mir ja – wie erwähnt – längt neue gekauft.

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The Aussiebum Experience – Reloaded

Freund Alex, ein eifriger Leser und Kommentator dieses und auch meines anderen Blogs, zeigt sich dankbar. Er sei beim Lesen meines Beitrags The Aussiebum Experience  so teilte er mir seinerseits fernmündlich mit, dankbar gewesen, dass ich auf ein bestimmtes Bild verzichtet hätte.
Natürlich weiß ich, was er meint, der alte Spötter. Er möchte kein Badehosenfoto von mir sehen, das verstehe ich, doch ist diese Sorge unbegründet. Denn er sollte sich doch eigentlich denken können, dass das Fotografieren in öffentlichen Schwimmbädern nicht gern gesehen, wenn nicht gleich verboten ist. Und will man sich selbst fotografieren, zum Beispiel in der heimischen Badewanne, bedarf es eines Mittäters oder einer Kamera mit Selbstauslöser und Stativ. Es sei denn, man möchte so peinliche Badezimmerspiegelfotos machen, wie sie die Jugend heute gern als Facebook-Profilbilder verwendet, aber aus dem Alter sind wir ja alle raus. Also kein Bild.  Meine erste Aussiebum-Erfahrung bleibt unbebildert, zumindest was Body-Shots betrifft. Das zweite übrigens auch – und damit sind wir schon mitten im Thema. Denn ich gebe nicht auf.
Die eisblaue Badehose, von der ich bereits geschrieben habe, animiert mich, ein weiteres Exemplar dieser Marke zu kaufen. Ich will wissen, was nun wirklich dran ist an dieser Marke – auch wenn ich selbstverständlich weiß, dass keine einzige Aussiebum-Badehose mich optisch auch nur annähernd den Models aus der Werbung näher bringt – figurmäßig natürlich, nur figurmäßig…
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Ein Freund, ein guter Freund…

… das ist das Schönste was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund,
und wenn die ganze Welt zusammenfällt.

Das stimmt. Davon kann auch ich ein Lied singen. Ein Freund ist einer, der einem wieder die Füße auf den Boden stellt, egal, ob man abgehoben oder kurz mal umgefallen ist. Bildlich gesprochen. Oder einder, der einen auf die Sonnenseite  zurückholt, wenn man übellaunig geworden ist. Vor allem, wenn man ein paar Tage vor lauter Schmerztabletten, Antibiotika und Cool-Packs die Zähne (oder das was davon übrig geblieben ist) nicht auseinander bekommt. So, wie es mir vergangene Woche ergangen ist.
Nach einer eher unschönen kieferchirurgischen Behandlung hatte ich buchstäblich die Fresse dick. Mein Gesicht mag sich angefühlt haben wie eine Mischung aus einem polierten Rocky Balboa und Messner am Nanga Parbat. Geschwollen, eiskalt – alles einfach sch…
An Sport war nicht nur wegen eines ärztlichen Verbots gar nicht zu denken. Was bereits in diesem Blog Erwähnung gefunden hat und deshalb nicht weiter diskutiert werden muss. Nun sind Männer nicht einfach nur wehleidig: Jede Erkrankung, Verletzung oder Operation ist immer gleich lebensbedrohlich (zumindest gefühlt). Männer jammern dann aber nicht:. Sie ziehen sich schweigsam wie ein Elefantenbulle in eine stille Ecke zum Sterben zurück. Männer sterben immer gleich. Die meisten von Ihnen kennen das vermutlich aus eigener Erfahrung.
Aus dem Sterben wird Gott sei Dank dann meistens nichts. Aber die Nahtoderfahrung sitzt tief, stimmt einen nachdenklich und zeigt einem die Endlichkeit alles Irdischen. Vanitas vanitatum vanitas.
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