Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Challenge 2017 (Teil 6): Am Ammersee – ein „Himmelfahrtskommando“

Doch noch – ich hatte schon fast nicht mehr daran geglaubt. Bereits im vergangenen Jahr hatte ich mir vorgenommen, im Ammersee von A nach B zu schwimmen (wobei die Ortschaften A und B beliebig zu wählen waren), eine Aufgabe, die 2016 unerledigt blieb. Vielleicht lag es daran, dass ich mich auf Mitschwimmer verlassen hatte, die Interesse bekundet hatten, und insgeheim einzuplanen, dass damit die Logistik, zurück nach A zu kommen, geregelt hätte werden können.
Dem war nun nicht so, also musste ein Alternativplan her, der mich autark von anderen macht und dann eben die Ammersee-Schifffahrt mit einbindet. Der Plan war schnell gereift. Am Nordende in Stegen das Ausflugsboot zu besteigen, gleich darauf an dem nächsten Halt in Schondorf zu verlassen, den See von dort zu queren und dann am Ostufer von Buch am Ammersee zurück nach Stegen zu schwimmen. Ein Teilstück, das ich bereits 2015 geschwommen war.
Aufrufe in den Facebook-Gruppen Schwimmzone und Bist Du heute schon geschwommen sollten um Mitschwimmer werben, normalerweise bin ich eher der Einzelgänger, aber gerade solche Aktionen machen zu mehreren noch mehr Spaß.
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2016 – was wird:

2015 – das Jahr im Zahlenrückblick findet Ihr hier.

Es wird nu allerhöchste Zeit, die Schwimmpläne für 2016 zu veröffentlichen. 25 Seen wie im vergangenen Jahr in und um München sollen es nicht wieder sein. Das hatten wir schon. Die Idee, die vor einem Jahr dahinter steckte, war, mich zu nötigen, of und regelmäßig draußen schwimmen zu gehen. Die Idee war gut, hätte es aber nicht zwingend gebraucht. Ich wäre auch so oft genug draußen gewesen. So aber habe ich viele Seen kennengelernt, wunderschöne wie auch langweilige. 2016 muss ich kein Druckmittel mehr zum Freiwasserschwimmen haben. Ich denke, das wird von allein gehen…

Was also tun? Neben den regelmäßigen Hallen- und Freibadbesuchen und dem Schwimmen in den Weihern in der Nachbarschaft habe ich mir für den Frühling, Sommer und Herbst ein paar hoffentlich schöne Dinge ausgedacht, mit denen ich das ganz „normale Schwimmen“ ein wenig interessanter machen möchte – alles Schwimms, auf die ich schon jetzt richtig Lust habe: Weiterlesen


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Challenge 25 – Mein Abschluss-Ranking

image KopieGeschafft. 25 Seen und Weiher habe ich den Sommer über besucht.
Und nun?
Ein Ranking.
Internetbenutzer lieben das – Suchmaschinen auch. Meine liebsten Bücher, CDs, meine schönsten Urlaubsorte… was kann man nicht alles in eine Rangordnung bringen?
Da wäre es töricht, das nicht auch zu machen und so ein paar Leser herzulocken. Wer weiß… vielleicht googelt ja einer nach den schönsten Badeseen in und um München und findet meine Seite.

Es sind alles sehr subjektive Schwimmeindrücke, keine Bewertungen der Gewässer und schon gar keine Beurteilungen über Schwimm- und Wasserqualitäten, die für dieses Ranking ausschlaggebend waren. Oder ganz einfach: Wo hat es mir bei den über 60 Kilometern, die ich geschwommen bin, nun am besten gefallen und wo muss ich nicht noch mal hin?stau02
Fair ist das nicht, da ich einige Gewässer ich schon sehr oft vorher besucht habe, andere nur dieses eine Mal. Mal war ich der Einzige, mal war es gesteckt voll. Mal habe ich mich von der Natur faszinieren lassen, mal bin ich von Menschen eher abgeschreckt worden. Mal war das Wasser arschkalt, mal badewannenwarm, mal ist es zu trübe, mal roch es nach Moder, mal nach Pommes frites. Mal wusste ich etwas über das Gewässer, mal nicht, mal hatte ich auch Vorurteile, mal war ich neugierig. Mal brannte ich vor Lust, mal hatte ich wenig Motivation ins Wasser zu steigen, mal mochte ich es, über Wasserpflanzen hinweg zu schwimmen, mal war ich davon genervt, zwischen den Teichrosen zu landen. Mal teilte ich das Wasser mit Enten, mal mit Gänsen, mal mit Blässhühnern. Und hin und wieder fischelte es unter mir.
Schließlich: Das Wettkampfschwimmen im Simssee lässt sich kaum noch mit anderem Schwimmen vergleichen, geschweige denn, dass ich auch nur einen Hauch vom See selbst mitbekommen habe,
Das alles fließt in mein persönliches Ranking mit ein. Es hilft nichts. Hier also das Ranking zu meiner Challenge 25. Weiterlesen


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Challenge 25/25 (Ammersee): Das Beste kommt zum Schluss

image KopieIst das so?
Kommt das Beste zum Schluss?

Den Ammersee habe ich mir zum Finale meiner Challenge 25 ausgesucht. Von ihm erhoffte ich mir einen schönen Schwimmtag.
25 Gewässer hatte ich im Winter zusammengestellt und seit Mitte Mai abgeklappert. Das war die Aufgabe, die ist jetzt erledigt. Was übrig bleibt, ist ein Ranking und die Frage, ob ich das 2016 wiederholen werde, und mit welchen neuen und welchen mir bereits bekannten Seen und Weihern.

Das Finale bedarf sorgfältiger Planung, denn der Ammersee ist zu groß, um einfach draufloszuschwimmen. Selbst die Seequerung will überlegt sein, denn man muss ja wieder zurück zu seinem Auto, das auf der anderen Seite steht.
Google Maps wird studiert, Tipps von anderen werden eingeholt, dann ist nach vielen Varianten klar: Dieses Mal schwimmen wir nicht hinüber und zurück. Denn für den Rückweg gibt es keinen Plan B, der sich so einfach realisieren könnte. Trotz Boje und guter Kondition wollen Chlorhuhn Petra, die auch über den Schwimm bloggt, und ich am nordöstlichen Ufer entlang schwimmen und uns die Querung für ein anderes Mal aufheben. Der See läuft weder weg noch aus. Und außerdem möchte Herbert, der mich bei einigen Schwimms begleitet sein, unbedingt mit dabei sein, aber der Gute schwächelt. Weiterlesen


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Challenge 25…

image KopieBekanntlich wächst der Mensch mit seinen Aufgaben und Herausforderungen. Ebenso bekanntlich heißt es nur heute nicht mehr Herausforderung, es heißt Challenge. Eine solche kann man sich suchen, wird man nicht von anderen zu einer Challenge gedrängt.
2014 hatte ich mir vorgenommen, von Felden zur Herreninsel zu schwimmen. Das war die Herausforderung an mich selbst. Nicht ohne Stolz habe ich verkündet: Einmal König und zurück. Und ich habe mich im Sommer der Ice Bucket Challenge gestellt, nicht freiwillig. Das kam von außen.
Eine Zeitlang habe ich gegrübelt, was ich mir für 2015 vornehmen könnte. Auf die Idee hat mich Wigald Boning gebracht, der sich auch für keine Herausforderung zu schade ist und den Sommer über immer wieder über Facebook von seinen Schwimmerlebnissen in diversen Berliner Gewässern geschrieben hat. „Was der kann“ – so mein Gedanke – „das kann ich schon lange“.
Das stimmt zwar nicht, denn Wigald hat mittlerweile schwimmend den Bodensee durchquert. Ich würde nicht mal den Hafen von Friedrichshafen hinter mir lassen, ohne gestorben zu sein. Aber egal. Erstens gehört klappern zum Geschäft und zweitens wächst der Mensch bekanntlich… ach ja, das erwähnte ich bereits.
Inspiriert also durch Wigald Bonings Erkundung der Hauptstadtgewässer habe ich folgenden Plan gefasst, den ich gleich als guten Vorsatz für das kommende Jahr verstanden wissen will.
25 Seen und Weiher möchte ich im kommenden Sommer be- oder erschwimmen. Dazu habe ich mir zunächst vom Münchner Stadtportal die Badeseen nennen lassen, das gleiche noch mal von der BayRegio, die Badegewässerliste des eigenen Landkreises und schließlich die Badeseenliste des Münchner Merkurs durchgeschaut. Herausgekommen ist die Challenge 25. Weiterlesen


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Alles eine Frage der Übertreibung

Hätte, hätte… Mofakette!

Das kennen Sie? Vielleicht von früher? Nein?

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär…

Aber das kennen Sie, oder? Dieser Zweizeiler dürfte ja wohl Allgemeingut sein. BeidenSprüchen ist gemein, dass Hätte und Wenn Teile von Bedingungssätzen sind. Während wenn...  zumindest die Möglichkeit noch offen lässt, bleibt bei hätte… nur eine einzige Schlussfolgerung: Chance vertan. Und genauso ging es mir, als ich vergangenen Samstag ins Schwimmbad fuhr. Der Himmel war grau, immer wieder regnete es. Sie erinnern sich? Das ist noch nicht sooo lange her. Wir hatten im Südosten Deutschlands Schmuddelwetter, wie es im Buche steht.  Das ist nicht gerade das optimale Freibadwetter, zumindest nicht das, was sich der durchschnittliche Badegast vorstellt. 11°C Lufttemperatur lädt, ganz unabhängig von den immer wieder einsetzenden Schauern, auch nicht unbedingt dazu ein, auf der Liegewiese Platz zu nehmen.
Mir ist das egal – ich wollte ja mit dem Mimimi aufhören, versprochen ist versprochen. Im Gegenteil, ich erwartete freie Bahn, und das ist beim Schwimmen viel wert.

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