Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Buxenparade (Teil 8): Jammern bis der Arzt kommt

mk3Jammern bis der Arzt kommt?
Logisch. Seit ich vor einigen Jahren eine Arena-Flex Jammer gekauft habe, dachte ich, das wär’s jetzt. Es war die dritte Badehose, die ich gekauft habe: Die erste Jammer. Ich dachte, nun sei es so weit, nun könnte ich es mir leisten, in einer ausgesprochen sportlichen Hose im Schwimmbad aufzulaufen – alle Peinlichkeit und alle Scham waren von mir abgefallen.
Die erste Jammer war vor lauter Schwimmen schnell durchgewetzt, sie wurde mit der Zeit immer schlabbriger. Ersatz musste her. Der zweiten Billig-Jammer riss peinlicherweise die Naht während eines Schwimmbadbesuchs. Ab in de Tonne: Der Fall war schnell erledigt.
Also kaufte ich eine weitere Arena-Flex , war so zufrieden, dass ich nicht nur das Moveless Knee Watching optimierte, sondern mit großer Zerknirschung beobachtete, wie sich die applizierten Buchstaben zu lösen begannen. Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 6): Drei Streifen – rot

r-adidas-schwarzIn den Tiefen meines Kleiderschranks, in der untersten Schublade, also da, wo sich Schwimm- und Fahrradhosen gute Nacht sagen, dämmert quasi komatös noch immer eine Adidas-Badehose. Einst löste sie die Speedo ab, von der ich bereits geschrieben hatte. Die dreifstreifige war die erste Badehose, die ich nicht mehr in Übergröße gekauft habe. Dabei hatte doch ein Online-Sportartikelversender extra darauf hingewiesen: „Die Badehosen fallen eng aus – bitte eine Größe größer bestellen.“ Lächerlich. Als wenn ich das nötig hätte. Ich doch nicht.
Das ist kaum mehr als viereinhalb Jahre her, und doch kommt mir das vor wie eine kleine Ewigkeit vor. Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 4): Die weiß-grüne Aussiebum – der Quotenbringer

r-aussiebum-weisgrunSie performt – wie man so schön sagt. Mit ihr läuft’s.
Dafür bin ich ihr dankbar.
Und sie performt noch immer. Täglich.
Sie: Das ist die Marke Aussiebum, von der ich mir vor einigen Jahren Badehosen gekauft habe.
Heute geht es um Modell Nr. 2 aus dem Sortiment der austalischen Kultmarke. Denn diie erste war ein Experiment und gleichzeitig ein dermaßener Fehlgriff, dass ich sie nach nur wenigen Einsätzen entsorgt habe. Einmal angezogen habe ich festfestellt: Holla, die Aussiebum Squad Swim Trunk Light Blue wird leicht durchsichtig, wenn sie nass wird. Das wollte ich nicht. Ich bin nicht so einer.
Danach trug ich sie einige Male im Neoprenanzug, bevor sie im Müll landete. Mit meinem ausgesprochenen Markentick aber war klar: Es muss eine zweite her. Immer nur Arena, Adidas, Speedo iat langweilig.
Nicht umsonst lautete der Slogan der Company: If you doubt yourself, wear something else.
Das lässt man sich schließlich nicht zweimal sagen.
Also noch mal eine Aussibum. Sozusagen reloaded. Modell Nr. 2  habe ich mir vor vier Jahren aus Holland habe schicken lassen. Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 3): Wir haben nie wirklich zusammen gepasst.

Vorab die Anmerkung: Ab Teil 3, also diesem, heißt die Buchsenparade nicht mehr Buchsenparade sondern BuXenparade. Ich beuge mich damit dem Diktat derjenigen, die mir versuchen, klar zu machen, dass Buchsen lediglich ein kleines technisches Bauteil sind, das Textil aber mit x geschrieben wird – und das immer schon. Also dem Duden.
Also schreibe ich Duden und Lesern gefälligst nach dem Maul.

 

r-speedo-schwarzLiebe Speedo,
nein, wirklich oft getragen habe ich Dich nicht, meine australische, kleine Schwarze in Schlübbi-Form. Ein paar Mal allerdings schon, dann nie mehr. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, eher ein Zweckbündnis.
Darum bst Du auch noch so gut wie neu, und darum liegst Du noch immer im Schrank und wirst aufgehoben. Warum auch immer.
Dich einfach wegwerfen? Das bringe ich nicht übers Herz. Aber was macht man mit gebrauchten Badehosen, die noch im guten Zustand sind, die man aber nicht mehr trägt? Sie zu verhökern ist ein eher auf wenige Interessenten begrenztes Geschäft, dem ich mich nicht anschließen will. Selbst sie als „Gastbadehose“ zu bevorraten, scheint mir unsinnig. Vermutlich wird sich niemals irgendwer von mir eine Badehose leihen – ich würde das im umgekehrten Fall auch nicht tun. Ich bin da heikel, und ich bin sicher nicht der Einzige, der so drauf ist.
Also liegst Du, liebe Speedo, im Schrank herum, weil ich noch immer keine Entscheidung getroffen habe, wie es denn uns beiden weitergehen soll.

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Buchsenparade (Teil 2): Just looking good

Über die rote Badehose aus Cannes hab ich schon mal was geschrieben. Aber ich tu es im Rahmen der Buchsenparade gern noch mal und zitiere einfach ein paar Sätze von damals. Merkt eh keiner.
Mittlerweile ist die O’Neill Grinder Tights in die Jahre gekommen, das Weiße ist etwas ergraut, sie trägt sich nicht mehr so knackig sondern ist am Beinbündchen etwas ausgeleiert. Sie geht langsam aber sicher ihrer Ausbürgerung und der Abschiebung in die Mülltonne entgegen. Alles hat eben seine Zeit.rs-neill-01
Noch aber schleppe ich sie als Reservebadehose in meiner Schwimmtasche durch die Gegend, und das nicht ohne Grund. Falls wieder mal eine Naht reißt  oder ich mal wieder gleich daheim in die Badehose steige, weil ich direkt vom Bett aus zum Schwimmbad/Weiher düse und erst vor Ort bemerke: „Fuck… Hab vergessen, ’nen Schlübbi einzupacken“ bin ich vorbereitet. Mir kann keiner was.

Die Tights hatte ich mit in Sardinien und Kroatien und heute gehört sie zu den wenigen, privilegierten Textilien, die das wohlige Spannungsgefühl kennen, eingezwängt zu sein zwischen blanker Haut (meiner) und Neoprenanzug (auch meiner). Sie gehört zu den wenigen Hosen, die ich im Neo anhabe.
Gekauft habe ich sie vor einigen Jahren in Cannes.

rs-neill-02Das ist da, wo ausschließlich die Reichen, Schönen und Berühmten ihre Ferien verbringen. Weiterlesen


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Buchsenparade (Teil 1): Heute blau… morgen blau

In meinem Schrank häufen sich Badehosen. Über einige habe ich hier schon mal geschrieben – aber nicht über alle. Es wird also Zeit für eine Buchsenparade in diesem Blog.
Das Konzept ist simpel – alle Badehosen der Reihe nach mal wieder ins Schwimmbad mitzunehmen, dort auch zu benutzen und danach ein paar Zeilen dazu abzusetzen.
Inspiriert zu dieser Buchsenparade hat mich Facebook-Gruppenkollege Timm Jahns. Seit Wochen fotograiert er die die Kollektion seiner Badehosen Stück für Stück und veröffentlicht die Bilder um auf die Frage Bist Du heute schon geschwommen mit Ja zu antworten. Dabei zeigt er  immer buntere und wild gemusterte Hosen. Und zu jeder Buchse gab es eine kleine Geschichte, zumindest eine Anmerkung.
Wunderbar.r-blaui
Die Idee klau ich mir – schon allein, damit ich genug zu schreiben habe und somit vermeide, den Iron Bloggern  Ausfallhonorare für nicht gebloggte Wochen abdrücken zu müssen. Weiterlesen


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Aussiebum performs… und Moderlieschen

Es war eine geniale Idee: Als ich vor etwa drei Jahren hier ein Blogpost veröffentlichte, in dem ich mich zu der australischen Wäsche- und Bademodenmarke Aussiebum äußerte, ahnte ich nicht, welchen Einfluss dieser Beitrag auf dieses Blog haben würde. So großartig wie es in der Werbung angepriesen wird, fand ich das Textil dann doch nicht, davon können sie in dem Blogpost lesen. Seitdem habe ich der Marke zwei weitere Chancen zu geben, mich als Kunde für Swimwear zu gewinnen: Der Erfolg ist eher dürftig. So richtig begeistert hat mich weder Modell 2 noch Modell 3 und so finden diese beiden Hosen eigentlich nur noch im Neoprenanzug Verwendung und befinden sich mehr oder weniger auf der Abflugbahn zum Mülleimer. Modell 1 ist bereits gestartet und ist in den selbigen geflogen… Weiterlesen