Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Wissen Sie, was auch lustig ist?

Wissen Sie, was auch lustig ist?
Natürlich wissen Sie, was lustig ist. Jede/r hat gewisse Vorstellungen davon.
Eltern sind bisweilen sehr lustig. Sofern man mit Humor nimmt, was man bisweilen im Schwimmbad erlebt. Weiterlesen

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Bahn frei für die drei Muskeltiere

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Musketiere – das Original

Um es gleich vorweg zu sagen: Das „l“ im Wort Muskeltiere steht dort mit Absicht. Als Kind hatte ich eine Abenteuerschallplatte mit der Geschichte der Musketiere und habe das „l“ immer mitgehört, was letztlich dazu geführt hat, dass ich von den Muskeltieren Athos, Porthos und Aramis erzählt habe: Allgemeines Gelächter allüberall und ich stand wieder einmal da wie blöd. Ich wusste nicht mal, warum die alle über mich lachen…

An dieser Stelle aber passt es ganz gut, das Wort aus der Versenkung meiner Kindheit zu holen. Denn nach absolviertem Schwimm beobachte ich drei Krauler, die sich nach und nach die Sportbahn erobern. Es herrscht Hochbetrieb, die letzten Feierabendschwimmer sind aus ihren Büros herausgequollen. Acht Menschen ziehen unermüdlich ihre Kreise, das Tempo der Schwimmer ist relativ ähnlich, daher geht es trotz der Fülle einigermaßen entspannt und friedlich zu. Schwimmen und schwimmen lassen – überholen und überholen lassen. Das funktioniert bestens, trotz der Enge.

Doch dann kommen die drei Muskeltiere: Durchtrainiert, markig und aufmerksamkeitsheischend stehen sie am Beckenrand bevor auch sie sich auf die Sportbahn begeben. Sie alle tragen Badekappen mit Aufdrucken diverser Triathlonveranstaltungen, auf den Kappen prangen handgeschriebene Nummern – das weist die als Teilnehmer dieser Veranstaltungen aus. Und das wollen sie auch in der Halle gewürdigt wissen. Weiterlesen


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Zeigt her Eure Taschen – was ein Geraffel

Zeigt her Eure Taschen… forderte im April diesen Jahres die Bloggerin Frau Quadratmeter auf. Eigentlich, so schriebt sie damals, wollte sie keine Mitmachaktion mehr veranstalten, aber dann überkam es sie wohl offensichtlich doch und sie schrieb: Dieses Mal ist es ganz einfach: ich möchte wissen, was ihr in euren Taschen habt. Hosentasche, Jackentasche, Handtasche, Arzttasche, Hundetasche, Einkaufstasche – sucht euch was aus. Mailt mir bis zum 30. Mai 2015 ein Foto … wenn gewünscht mit kurzer Erläuterung, Verlinkung zu eurem Blog, Twitteraccount oder was auch immer…

Gelegentlich mache ich bei solchen Aktionen mit, wenn die Idee gut ist und ich spontan Lust dazu empfinde. Beides trifft zu, also überlege ich: Viel ist es nicht, was ich in meinen Hosen- und Jackentaschen durch die Gegend trage, da lohnt kein Foto. Aber die Schwimmtasche ist prall gefüllt. Immer. Und welch Zufall: Ich habe sie genau an dem Wochenende gekauft, als ich von dieser Bloggeraktion lese. Die alte (also Tasche) war leider ein paar Nummern zu klein.
Diese Koinzidenz verpflichtet. Wie immer steht die Schwimmtasche griffbereit und fertiggepackt neben dem Kleiderschrank. Ein Griff und es kann losgehen… mit dem Ausräumen. Denn in meiner Schwimmtasche befindet sich unglaublich viel Zeug.Geraffel2

Irgendwie ist der alte Schlager Pack die Badehose ein ist ein frommer Gedanke, wenn ich mir so anschaue, wie viel Geraffel ich während der Freiwassersaison so durch die Gegend schleppe. Einfach nur Badehose einpacken? Lächerlich!

Das glauben Sie nicht?

Sie meinen, eine Badehose ein  Handtuch und das war’s? Weiterlesen


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Das kalte Grauen

Schaue ich heute aus dem Fenster, bekomme ich das kalte Grauen: Was für ein Mistwetter. Innerhalb von einem Tag sind die Temperaturen um über 10°C gefallen. Es stürmt, Blätter und Äste liegen auf den Straßen, umgeknickte Bäume blockieren Straßenbahnen und den Fernverkehr der Eisenbahnen. Es hat aus Kübeln geschüttet, der erste Herbststurm ist über das Land gezogen. Der Himmel ist eine einzige graue Masse, der Wind fegt noch immer durch die kahlen Äste…

Dabei ist es gerade mal 72 Stunden her, dass Herbert und ich unsere Sonntagsrunden im Wiflinger Weiher gedreht haben. Ich bin kaum dazu gekommen, die Bilder von meiner Kamera herunterzuladen und durchzuschauen, da ist das alles igendwie komplett überholt, wie ein Blick in vergangene Zeiten. Ich vermute mal, der 19. Oktober 2104 dürfte der letzte Tag des Jahres gewesen sein, an dem wir ins Freiwasser gehen konnten.
Es war ein wunderschöner Oktobersonntag, das Thermometer zeigt 23°C an. Herbet und mich zieht es hinaus ins Grüne.hat. Allerdings nicht auf die Wiese am Weiher und auch nicht hinein in den zunehmend brauner werdenden Herbstwald. Wir wollen ins grüne Wasser. Denn das schaut allzu verlockend aus:

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Als wir ins Wasser steigen, sind wir bestens vor Kälte geschützt in unseren Neoprenanzügen. Unter den Augen diverser Spaziergänger und Naherholungsausflügler drehen wir unsere Runden im 16°C warmen bzw. kalten Wasser. Und wir sind nicht die Einzigen, die am vergangenen Sonntag den Schritt ins Nass gewagt haben:
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Boys and Toys

Jungs und ihre Spielzeuge – Eine legendäre Kombination.
Warum erwähne ich das ausgerechnet heute?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen habe ich ein Spielzeug zurück bzw. die Erlaubnis, es wieder zu nutzen. Nachdem ich im August an einem Samstagnachmittag etwas sehr zackig durch eine mikroskopisch kleine und trotzdem geschlossene Ortschaft zum Schwimmen gefahren bin, durfte ich einen Monat lang überhaupt nicht mehr fahren. Das ist seit heute Geschichte, der Führerschein ist wieder da und mein erster Weg mit meinem viel zu lange in der Garage geparktem Spielzeug führt mich wohin?
Richtig: Zum Schwimmen.

Der zweite, dritte und vierte Grund: Seit vergangenem Donnerstag bin ich nicht nur glücklicher Neubesitzer zweier neuer, poppiger Badekappen auf Großbritannien sondern auch einer sehr handlichen Unterwasserkamera. Die Kappen wollen getragen, die Kamera will ausprobiert werden. Ich bin es meinem Blog und der Facebook-Gruppe, in der wir unsere Schwimmerlebenisse teilen, schuldig, mehr als immer wieder nur Bildchen vom Ufer auf das Wasser zu posten. Ab jetzt soll es auch Bilder aus dem Wasser heraus geben.
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Aufrüsten (Teil 2)

Freund Alex fragt, ob dieses hemmungslose Aufrüsten nicht komplett überdimensioniert ist.

Ja, sage ich. Das ist es. Ob es nicht sein könnte, so kommentiert er einen meine Einträge, dass ich das Geld für mein Notebook nicht längst anderweitig für mein Schwimm-Equipment ausgegeben habe – vieles davon auch für Dinge, die ich mir hätte eigentlich sparen können. Er hat Recht und Unrecht zugleich. Angstichelt von seiner charmanten Art habe ich alles zusammgengestellt, was mich das Schwimmtraining in den vergangenen Monaten gekostet hat. Weggelassen habe ich, was ich noch nicht gekauft habe, aber eventuell noch kaufen werde. Es fehlen auch Kosten für Verbrauchsmaterial wie Haarshampoo, denn die habe ich so oder so auf der Uhr. Haare wasche ich mir auch ohne Schwimmen. Den Eintritt ins Markt Schwabener Schwimmbad nehme ich auch nicht in die Bilanz. Es geht hier nur um Zubehör.

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