Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Blogparade: ‚Kleine Rituale‘ – Ente muss mit!

Kleine Rituale - Einladung zur BlogparadeAuf meinem Zwetschgenmannblog läuft derzeit eine neue Blogparade. Es geht um kleine Rituale. Die bisher veröffentlichten Beiträge finden Sie hier, wenn sie mitmachen wollen, finden Sie hier alle Informationen.
Einen Beitrag habe ich unter der Überschrift Zählen, Zählen, Zählen bereits veröffentlicht. Nun folgt hier mein

Zweiter Beitrag

Gibt es ein besseres Ritual, als den Anspruch zu erheben: Mein Parkplatz – meine Kabine – mein Spind – meine Dusche – meine Liege – meine Bahn?
Am liebsten würde ich wie so ein Hund mein Revier markieren und damit immerwährende Ansprüche erheben. Darüber habe ich bereits geschrieben. Mehrfach sogar habe ich klar gemacht, dass ich nur diesen einen Spind will und sonst keinen. Das brachte mir den Ruf ein, ein Spindschrankneurotiker zu sein, aber auch die Solidarität vieler, die eben auch diesen einen Lieblingsspind im Schwimmbad haben und kreuzunglücklich oder vollkommen genervt sind, wenn dieser mal wieder besetzt ist. Nichts also, was man wiederholen müsste.

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Einladung zur neuen Blogparade KLEINE RITUALE

Kleine Rituale - Einladung zur BlogparadeIch bin zwar nicht mehr so sicher, welcher der beiden Blogs mittlerweile der Hauptblog ist, aber egal. Auf meinem Zwetschgenmannblog starte ich im Oktober eine neue Blogparade. Es geht um kleine Rituale.

Wer kennt sie nicht, wer hat sie nicht: die kleinen Rituale im Alltag. Fixpunkte in einer hektischen Welt:
Immer die gleiche Reihenfolge, die Garderobe anzuziehen, immer den gleichen Sitzplatz im Kino. Eine bestimmte Art, ein Brot zu schmieren oder sich die Hände zu waschen. Die einen können nicht an einer Bronzefigur vorbeigehen, ohne sie anzufassen, die anderen werden kreuzunglücklich, wenn sie beim Sport nicht den Spind bekommen, den sie immer haben. Es gibt Leute, die kategorisch und ausschließlich nur bei einem bestimmten Bäcker einkaufen, andere fahren lieber täglich einen Umweg als bestimmte Straßen zu nutzen. Einige räumen abends ihren Arbeitsplatz penibel auf, andere können nicht einschlafen, bevor sie nicht ihr Kissen zigmal aufgeschüttelt haben. So mancher bringt aus jedem Urlaub einen Stein mit, andere bauen an jedem Urlaubsort aus Steinen einen kleinen Turm.

Wer beide Blogs mehr oder weniger regelmäßig liest und die Einladung bereits entdeckt hat, darf diese hier als kleinen Reminder verstehen. Wer nicht, aber Lust hat, mitzumachen, der klickt einfach hier und wird ins andere Blog geschickt. Dort steht dann alles Weitere.
Ich freue mich jedenfalls auf rege Teilnahme.


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Weiß/Blau – Blau/Weiß: Wasser ist blau? Von wegen

Seit einigen Jahren veranstalten die Münchner Ironblogger Blogparaden. 2015 schrieben wir alle über München und ich widmete mich dem Langwieder See, 2016 ging es um das Thema Leidenschaft und ich erzählte von dieser schrecklichen erste Sekunde beim Eintauchen ins Wasser. In diesem Jahr geht es für uns Iron Blogger um das Thema Weiß-Blau oder seine Umkehrung Blau-Weiß. Gestern schrieb Nicole Luck in ihrem Strickblog  über Stricken in Blau-Weiß und Draußensein in Blau-Weiß. Morgen wird sich Nadine Ormo auf KulturNatur.de zu blau-weißen Landschaftsbestimmungen in der Ausstellung „Bildschön“ äußern.
Und in der kommenden Woche werde ich in meinem anderen Blog ein paar weitere Gedanken zum Thema veröffentlichen.

 

Blau – Weiß?
Das Thema könnte so einfach sein, wenn ich denn eine blau-weiße Badehose, die ich hier abfeiern könnte, besitzen würde. Tue ich aber nicht, abgesehen von einer blauen mit weißem Kordelzug, mit der ich im vergangenen April angefangen habe, meine unerhört umfangreiche Badenhosensammlung Stück für Stück zu präsentieren. Und extra für diese Blogparade werde ich auch keine kaufen.
Warum auch so umständlich? Es geht doch simpler: Blaues Wasser – weiße Wolken. Fertig. Fotos davon müsste ich ja en masse haben. Und schon überprüfe ich das Ganze in der Mediathek des Blog. Aber… Weiterlesen


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Blogparade: ‚Als ich zehn war‘: Große Klappe, nichts dahinter

alsichzehnwar-logoIn meinem „Hauptblog“ veranstalte ich zur Zeit eine Blogparade unter dem Titel „Als ich zehn war“.
Worum es geht, lesen Sie hier, wer bereits mitgemacht und etwas veröffentlicht hat, finden Sie hier.

Ehrensache, dass ich in meinen eigenen Blogs an meiner eigenen Blogparade teilnehme. Hier also zweite Beitrag, nachdem im Zwetschgenmannblog bereits einer erschienen ist. Übrigens: Sollte ich jemals auf die Idee kommen, aus diesem Blog ein Buch übers Schwimmen, also über mein Schwimmen, zu veröffentlichen, dann muss ich natürlich auch einen Blick zurück in graue Vorzeiten werfen… in die Zeit, in der ich nur ungern schwimmen gegangen bin. Damals, als ich zehn war.

Nicht, dass ich als Kind besonders wasserscheu gewesen wäre… Ich konnte halt nur nicht schwimmen. Lange nicht. Und außerdem war das Wasser im Hohenlimburger Hallenbad, von dem hier bereits die Rede war, viel zu kalt, da drückte ich mich lieber unter der Dusche oder auf der gewärmten Bank herum. Kommen wir aber zu der Episode, die es zu erzählen gilt und die dereinst vielleicht in einem Buch stehen wird:

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Einladung zur Blogparade „Als ich zehn war“

Der eine oder andere Leser hat vielleicht schon gemerkt, dass dies hier „lediglich“ ein Zweitblog ist, in dem es relativ monothematisch zugeht. Das wahre Leben des Grantlers aber findet hier statt. Dort lade ich ein zu einer Blogparade zum Thema:

alsichzehnwar-logo

Liebe Mitblogger, liebe Leser,
we Lust hat, mitzuschreiben, der klickt bitte hier.
Wer Lust hat, mitzulesen, der kann ab Anfang Oktober im Zwetschgenmannblog eine Übersicht über alle Beiträge, die erschienen sind, finden. Diese Übersicht wird dort oben im Blog angeheftet und permanent aktualisiert.
Es würde mich freuen, wenn auch bloggende und nicht-bloggende Leser dieser Seite daran Interesse haben.


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Blogparade ‚Leidenschaft‘: Die erste Sekunde, in der man nass wird

blogparade-neuDieser Beitrag ist Teil der Blogparade LEIDENSCHAFT der Münchner Iron Blogger. An 30 Tagen im April bloggen verschiedene Autoren ihre Ansichten zu diesem Thema und verknüpfen es mit dem, über das sie sonst auf ihren Internetseiten schreiben. Heute also ich.
Der gestrige Beitrag über Leidenschaft beim Taijiquan stammt von Angelika Fritz. Morgen geht es weiter auf dem Strickblog von Nicole Luck.
Und heute in einer Woche blogge ich zu diesem Thema noch einmal, dann aber etwas ganz Anderes auf www.zwetschgenmann.de. Eine Zusammenstellung aller Teilnehmer und der bisher veröffentlichten Beiträge finden Sie, wenn Sie auf der Seite der Iron-Blogger. Bitte auf das Logo klicken.

Also – Leidenschaft…

Wenn man ein Blog betreibt, in dem man fast ausschließlich übers Schwimmen schreibt und meistens über das eigene, dann könnte man die Frage, was denn meine Leidenschaft ist, schnell beantworten: Schwimmen und Bloggen. Hier übers Bloggen zu schreiben? Wie deplatziert. Also übers Schwimmen.
Schwimmen ist eine Leidenschaft. Fertig. Abgehakt.
Nächstes Blogpost.
Aber so einfach ist es nicht. Weiterlesen


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Bloagparade ‚Die schönsten Orte‘: Die Kiesi

Bereits gestern habe ich mit meinem anderen Blog an der Blogparade von Markus Scholz teilgenommen und vom Wald hinterm Haus geschwärmt. Markus bat um Beiträge zum Thema  ‚Eure schönsten Orte‘.
Wenn ich jetzt auch mit diesem Blog teilnehme, dann muss ich zumindest hier nicht lange überlegen, was denn eigentlich der schönste Ort ist, an dem ich hin und wieder zum schwimmen gehe. Natürlich könnte ich es mir einfach machen und sagen: Überall dort, wo genug Wasser zusammenkommt, dass man einigermaßen fröhlich darin schwimmen kann. Egal, ob Meer, See, Fluß, Frei- oder Hallenbad. Überall dort ist es schön. Stimmt. Aber wo ist es denn nun am schönsten?

Nun ist das Schwimmen im gekachelten oder stählernen Becken wunderbar, um Technik zu trainieren oder einfach nur Strecke zu machen – immer hin und her. Das können viele nicht nachvollziehen und in der Tat kann das mit der Zeit auch etwas langweilig werden. Schwimmen im Freiwasser hat einen wesentlich höheren Erlebnisfaktor, vor allem, wenn man sich bemüht, eben nicht nur möglichst schnell von A nach B zu kommen, sondern das Wasser, den See, die Landschaft, das Wetter auf sich wirken zu lassen.  Und genau das macht für mich die Schönheit des Ortes aus.

Dass ich ein Faible für den Langbürgner See habe, davon war sowohl in meinen Posts über das Schwimmen dort (hier und hier). Davon war auch in meinem Beitrag über die Kleinen Fluchten zu lesen, ein Text für Florian Westermanns Blogparade Urlaubsziele 2016. Unnötig zu erwähnen, dass der See 2015 in meinem Ranking unangefochten Platz 1 eingenommen hat, unnötig zu erwähnen, dass ich auch 2016 wieder hinfahren werde. Vermutlich sogar öfter…lbs1 Weiterlesen


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Blogparade ‚Urlaubsziele 2016‘: Kleine Fluchten

chiem03Warum nicht einfach mal Aristoteles betätigen? Der alte Knochen hat schließlich über 2.000 Jährchen auf dem Buckel und kennt sich aus: „Das, was aus Bestandteilen so zusammengesetzt ist, dass es ein einheitliches Ganzes bildet – nicht nach Art eines Haufens, sondern wie eine Silbe –, das ist offenbar mehr als bloß die Summe seiner Bestandteile. Eine Silbe ist nicht die Summe ihrer Laute: ba ist nicht dasselbe wie b plus a, und Fleisch ist nicht dasselbe wie Feuer plus Erde.“ So steht es in seiner Metaphysik – natürlich nicht in deutsch, aber hier mit altgriechischen Texten aufzuwarten ist Posing pur. Braucht auch keiner…
Verkürzt heißt es: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ und diese These sollte vielleicht nicht immer nur naturwissenschaftlich betrachtet werden – vielleicht auch mal philosophisch. Was heißt: Die Summe aller Urlaubstage ist mehr als ein ganzer Urlaub. Das gilt umso mehr, wenn man zwar seinen Urlaub im Ausland plant, aber im Sommer noch freie Tage nimmt, weil man Kleine Fluchten in großer Zahl auf dem Programm hat…
Urlaub ist eben mehr als ein- oder zweimal irgendwohin zu verreisen – rein aristotelisch gesehen. Weiterlesen