Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Buxenparade Spezial – Ein Speedo-Gastbeitrag von meinem guten Freund Alex

Alexander Broy – Blogger, Künstler, Lebenskünstler, Flaneur und ganz nebenbei einer meiner ganz wenigen echten Freunde – schickt mir eine E-Mail. Weil er, so meint er, schlecht in seinem Blog über Badehosen schreiben kann, möchte er den Beitrag gern zu mir auslagern. Soll er, mich freut das. Gastbeiträge freeuen mich immer. Und schließlich ist das bereits sein zweiter (den ersten lesen Sie hier) . Alex gehört sowieso ein wenig zum Inventar dieses Blogs, mit ihm war ich nicht nur in der Amper , er ist eigentlich Schuld an allem. Denn er gab die entscheidende Initialzündungen. Jetzt also widmet er sich seiner Badehose: Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 9): Auch damit kann man schwimmen

shorts-schwarzIm Fundus meiner Badehosen findet sich auch dieses gute Stück…

Es ist ein wenig in die Jahre gekommen, aber immer noch überraschend farbecht und kontrastreich. Weder chlorhaltiges Schwimmbadwasser, noch die Sonne, noch das Rumliegen im Gras, das bekanntlich viel bleichenden Sauerstoff absondert, haben die Shorts ihre Farbe verlieren lassen. Dabei ist es nicht mal ein Markenprodukt, sondern eine Hose au Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 8): Jammern bis der Arzt kommt

mk3Jammern bis der Arzt kommt?
Logisch. Seit ich vor einigen Jahren eine Arena-Flex Jammer gekauft habe, dachte ich, das wär’s jetzt. Es war die dritte Badehose, die ich gekauft habe: Die erste Jammer. Ich dachte, nun sei es so weit, nun könnte ich es mir leisten, in einer ausgesprochen sportlichen Hose im Schwimmbad aufzulaufen – alle Peinlichkeit und alle Scham waren von mir abgefallen.
Die erste Jammer war vor lauter Schwimmen schnell durchgewetzt, sie wurde mit der Zeit immer schlabbriger. Ersatz musste her. Der zweiten Billig-Jammer riss peinlicherweise die Naht während eines Schwimmbadbesuchs. Ab in de Tonne: Der Fall war schnell erledigt.
Also kaufte ich eine weitere Arena-Flex , war so zufrieden, dass ich nicht nur das Moveless Knee Watching optimierte, sondern mit großer Zerknirschung beobachtete, wie sich die applizierten Buchstaben zu lösen begannen. Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 5): Think global and pep your swim

r-tralibuxFlorenz ist ein absolutes Muss für alle Toskana-Urlauber. Nicht nur der wunderbaren Baudenkmäler wegen, die die ganze Innenstadt einnehmen. Kunst und Kultur strahlen einen einfach aus jeder Ecke an. Dazu ein italienisches Dolce Vita, man muss nicht am Trevi-Brunnen in Rom stehen, um diese spezielle Lebensart Italiens zu genießen.
In Florenz geht das genauso. Und es ist genauso voll. Auch  – oder vor allem – wegen der Touristen.
Nackt stehen viele steinerne Florentiner in der Gegend herum – dem einen oder anderen täte eine elegante Badebuxe vielleicht gut. Der David-Replik von Michelangelo natürlich nicht, der Nackerte ist weltberühmt – eine stilbildende Ikone in der Kunst und in der Kitschvermarktung.
Aber das ist ein anderes Thema…
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Buxenparade (Teil 4): Die weiß-grüne Aussiebum – der Quotenbringer

r-aussiebum-weisgrunSie performt – wie man so schön sagt. Mit ihr läuft’s.
Dafür bin ich ihr dankbar.
Und sie performt noch immer. Täglich.
Sie: Das ist die Marke Aussiebum, von der ich mir vor einigen Jahren Badehosen gekauft habe.
Heute geht es um Modell Nr. 2 aus dem Sortiment der austalischen Kultmarke. Denn diie erste war ein Experiment und gleichzeitig ein dermaßener Fehlgriff, dass ich sie nach nur wenigen Einsätzen entsorgt habe. Einmal angezogen habe ich festfestellt: Holla, die Aussiebum Squad Swim Trunk Light Blue wird leicht durchsichtig, wenn sie nass wird. Das wollte ich nicht. Ich bin nicht so einer.
Danach trug ich sie einige Male im Neoprenanzug, bevor sie im Müll landete. Mit meinem ausgesprochenen Markentick aber war klar: Es muss eine zweite her. Immer nur Arena, Adidas, Speedo iat langweilig.
Nicht umsonst lautete der Slogan der Company: If you doubt yourself, wear something else.
Das lässt man sich schließlich nicht zweimal sagen.
Also noch mal eine Aussibum. Sozusagen reloaded. Modell Nr. 2  habe ich mir vor vier Jahren aus Holland habe schicken lassen. Weiterlesen


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Buxenparade (Teil 3): Wir haben nie wirklich zusammen gepasst.

Vorab die Anmerkung: Ab Teil 3, also diesem, heißt die Buchsenparade nicht mehr Buchsenparade sondern BuXenparade. Ich beuge mich damit dem Diktat derjenigen, die mir versuchen, klar zu machen, dass Buchsen lediglich ein kleines technisches Bauteil sind, das Textil aber mit x geschrieben wird – und das immer schon. Also dem Duden.
Also schreibe ich Duden und Lesern gefälligst nach dem Maul.

 

r-speedo-schwarzLiebe Speedo,
nein, wirklich oft getragen habe ich Dich nicht, meine australische, kleine Schwarze in Schlübbi-Form. Ein paar Mal allerdings schon, dann nie mehr. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, eher ein Zweckbündnis.
Darum bst Du auch noch so gut wie neu, und darum liegst Du noch immer im Schrank und wirst aufgehoben. Warum auch immer.
Dich einfach wegwerfen? Das bringe ich nicht übers Herz. Aber was macht man mit gebrauchten Badehosen, die noch im guten Zustand sind, die man aber nicht mehr trägt? Sie zu verhökern ist ein eher auf wenige Interessenten begrenztes Geschäft, dem ich mich nicht anschließen will. Selbst sie als „Gastbadehose“ zu bevorraten, scheint mir unsinnig. Vermutlich wird sich niemals irgendwer von mir eine Badehose leihen – ich würde das im umgekehrten Fall auch nicht tun. Ich bin da heikel, und ich bin sicher nicht der Einzige, der so drauf ist.
Also liegst Du, liebe Speedo, im Schrank herum, weil ich noch immer keine Entscheidung getroffen habe, wie es denn uns beiden weitergehen soll.

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Buchsenparade (Teil 2): Just looking good

Über die rote Badehose aus Cannes hab ich schon mal was geschrieben. Aber ich tu es im Rahmen der Buchsenparade gern noch mal und zitiere einfach ein paar Sätze von damals. Merkt eh keiner.
Mittlerweile ist die O’Neill Grinder Tights in die Jahre gekommen, das Weiße ist etwas ergraut, sie trägt sich nicht mehr so knackig sondern ist am Beinbündchen etwas ausgeleiert. Sie geht langsam aber sicher ihrer Ausbürgerung und der Abschiebung in die Mülltonne entgegen. Alles hat eben seine Zeit.rs-neill-01
Noch aber schleppe ich sie als Reservebadehose in meiner Schwimmtasche durch die Gegend, und das nicht ohne Grund. Falls wieder mal eine Naht reißt  oder ich mal wieder gleich daheim in die Badehose steige, weil ich direkt vom Bett aus zum Schwimmbad/Weiher düse und erst vor Ort bemerke: „Fuck… Hab vergessen, ’nen Schlübbi einzupacken“ bin ich vorbereitet. Mir kann keiner was.

Die Tights hatte ich mit in Sardinien und Kroatien und heute gehört sie zu den wenigen, privilegierten Textilien, die das wohlige Spannungsgefühl kennen, eingezwängt zu sein zwischen blanker Haut (meiner) und Neoprenanzug (auch meiner). Sie gehört zu den wenigen Hosen, die ich im Neo anhabe.
Gekauft habe ich sie vor einigen Jahren in Cannes.

rs-neill-02Das ist da, wo ausschließlich die Reichen, Schönen und Berühmten ihre Ferien verbringen. Weiterlesen