Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Das Dienstags-Arschloch…

An sich bin ich ja ein umgänglicher Mensch, friedfertig und von sonnigem, zuweilen auch eher einfachem Gemüt (und whe – Sie widersprechen!!!). Was sich dieser Kerl aber erlaubt, macht mich wütend.
Um wen geht es?
Das Dienstags-Arschloch. Das kennen Sie nicht? Dann darf ich bekanntmachen…

Kein Dienstags-Arschloch, sehr charmant, aber ähnlich massig. Ein Beluga-Wal. Foto: Wikipedia Stan Shebs

Ich werde versuchen, ihn zu beschreiben: Denken Sie sich einen Mann etwa Mitte 40 und etwa 1,75m groß, vielleicht ein paar Zentimeter mehr, aber viel kann es nicht sein. Auf die Waage, so schätze ich, bringt er es auf rund 110 Kilo. Also eine kleine Kugel. Er trägt schlabbrige Schwimmshorts, ein verblichenes Weiß mit hellblauen Blümchenmuster – aloha he…
Umringt von drei Mädels, die alle so zwischen 16 und 18 sind, steht dieser pralle Dickmops mitten im Schwimmbad und damit allen im Weg. Mir auch. Und das bei jeder Bahn, die ich schwimme.
Dienstags war ich lange nicht im Schwimmbad, so voll wie an diesem Abend ist es lange nicht gewesen. Die Sportschwimmerbahn ist von einem Verein blockiert, auch eine weitere ist abgesperrt. Das heißt: Wir, das schnöde Volk der zahlenden Schwimmer und Badegäste, drängen sich im Restbecken zusammen.
Das ist eigentlich ein weiterer Grund, nicht einfach halbe Ewigkeiten mitten im Becken stehen zu bleiben, dort, wo die Schwimmkette den Nichtschwimmerbereich markiert. Es soll ja Leute geben, die die ganze Bahn durchschwimmen und nicht nach Dreiviertel der Strecke umdrehen.
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