Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Weihnachten 2016: Stayin‘ Alive

Eine Erkältung kommt drei Tage und bleibt drei Tage. Wie es dann weitergeht, ist abhängig von immens vielen Faktoren. Viele Männer sterben ja dann an dem tödlichen Männerschnupfen. Das ist hinreichend erforscht und thematisiert worden, das muss hier nicht erneut zur Sprache kommen.
Für alle anderen gilt: Eine Erkältung geht auch drei Tage. So will es das Gesetz.

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Ein Zombie hing am Beckenrand – doch dann kam Sparta!

„Servus“, begrüßt mich Frank, der Schwimmmeister. „Ich hab Dich ja schon gesehen.“
„Ich Dich auch“, antworte ich und bitte ihn, heute einfach mal nichts zu meinem Schwimmstil und –tempo zu sagen. Das macht er nämlich sonst ganz gerne und ich profitiere von diesen kostenlosen Tipps enorm.
„Wieso? Was ist los?“ fragt er, schaut mich an und meint, dass ich nicht so ganz fit aussehe. Das sagt er charmant. Vermutlich sehe ich schnaufend und keuchend eher aus wie ein Vorbote der Zombieapokalypse.zombi
Zumindest kam ich mir selbst heute Morgen beim Blick in den Spiegel so vor. Vielleicht noch etwas grauenerregender als der nur auf  Zombie geschminkte Nicholas Hoult in Warm Bodies… Bei mir ist der fahle Gesichtsausdruck wenigstens echt.
Statt zum Schwimmen könnte ich genausogut zum Casting von Walking Dead fahren.
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Männer sind so – Teil 3

Entweder sind Männer gesund oder sie sterben. Ein „dazwischen“ gibt es nicht.
Also:
Die Symptome lauten Schnupfen, Husten, Fieber.
Sie wissen, was das bedeutet. Ich werde sterben. Das ist zwangsläufig so. Da helfen auch keine Pillen weiter.
medi1Wie zum Hohn dreht Petrus an der Wetterschraube: Bestes Schwimmwetter in Weiher und Seen. Und ich liege im Bett, leide still, während das Ende naht. Das kommt also davon, wenn man bei Sch…wetter in die Seen steigt. Ich muss mir jetzt überlegen, welchem See ich jetzt die Schuld geben werde. Mit einem Aufbäumen letzter Kraft treffe ich die notwendigen Maßnahmen:
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Alle Jahre wieder

10 Tage war ich nicht im Wasser, das ist eindeutig zu viel. Aber irgendwas war immer. Mal war es eine Einladung zum Abendessen, dann ein Geschäftstermin, eine Besprechung, eine Verabredung zum Weihnachtsmarkt oder die Notwendigkeit, im Baumarkt vorbei zu fahren… Sie kennen das. Vor allem in der Vorweihnachtszeit drängen sich die Abendtermine. Da bleibt kaum Zeit, etwas für den Körper zu tun, wenn man mal davon absieht, dass Abendessen, Glühwein, Plätzchen, Stollen, Lebkuchen und Co. einen gewichtigen Anteil daran haben, doch etwas für den Körper zu tun: Zumindest was dessen Volumen betrifft. Das nämlich steigt langsam und unaufhörlich an.
Es wird nicht besser, als ich mit vier Freunden zum Schnitzelessen gehe und jedem von uns 1,2 Kilogramm Fleisch serviert wird. Zwar kapituliere ich, bevor ich das Schnitzel aufgegessen habe, aber trotzdem: Die Portion ist gewaltig, der Magen ist gedehnt und schreit nach Füllung. Dauernd.
Eine fulminante Erkältung tut ihr Übriges. Und wie das bei Männern so ist, erwischt es mich frontal. Ich lege mich zum Sterben darnieder, springe dem Tod gerade noch von der Schaufel und kann den Bestatter hustend und röchelnd wieder abbestellen. Gefühlt sind tausend Taschentücher verbraucht, Lindenblüten- und Salbeitee literweise in mir, Hustenbonbons säckeweise aufgelutscht. Der Bestatter grämt sich, er hätte nämlich schon mal Maß nehmen wollen. Das ist nun nicht mehr nötig, ich werde weiterleben. Aber die Erkältung hat mich doch nachhaltig vom Schwimmen abgehalten. Weiterlesen


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Mann, war ich schlecht

Dieses Zitat, dass ich auf Twitter gefunden habe, habe ich mir aufgehoben. Weil es so schön weh tut:

quote

Nun ist der Autor Demeter Oliver Dick nicht nur ein routinierter Triathlet und Blogger, den ich sehr gern lese, er ist auch Einiges jünger als ich, verbringt wesentlich mehr Zeit mit Sport und Training und ist überhaupt deutlich ambitionierter. Mir geht es – so steht es hier unter Herzlich Willkommen: nicht um Profisport, Trainingstipps, Triathlon-Ambitionen. Es geht nur um mich, um meinen ganz persönlichen Spaß an der Sache. Es geht um puren Freizeitsport, der nur den Ambitionen folgt: Fun, Fit werden, Fett weg.
Und noch weniger geht es darum, meine Zeiten mit anderen zu vergleichen. Doch bekanntlich ist alle Theorie grau. Will sagen: Natürlich achte auch ich ein wenig auf die Uhr. Entweder, wenn ich auf Strecke schwimme, oder wenn ich auf Zeit schwimme, zähle ich, wie weit ich innerhalb eines vorher festgelegten Zeitrahmens komme. Eine Stunde – wie viele Bahnen?
Lese ich dann immer wieder mal solche Anmerkungen auf Twitter, dann tut es so richtig schön weh. Und das hebt nicht gerade meinen Gemütszustand.

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Es geht wieder los…

Über drei Wochen ist es her, dass ich das letzte Mal im Wasser war. Angefangen – davon hatte ich berichtet – hatte das Elend mit einer unangenehmen Wurzelspitzenresektion und der Entfernung eines Weisheitszahns. Ein Mund voller Fäden, die dringende Ermahnung des Kieferchirurgen, in der kommenden Zeit keinen Sport zu machen, hat micheinen Bogen um Schwimmbad und Weiher machen lassen. Um Infektionen zu vermeiden sollte ich vielleicht nicht unbedingt Schwimmbad- oder Weiherwasser durch den Mund zu spülen. Meinte nicht nur der Chirurg, meinte auch die Zahnärztin beim Fädenziehen. Hat nix genutzt: ein Spätinfekt, der eine Wange zu einer ballonförmigen Hamsterbacke aufblähte, kam trotzdem. Wieder eine Woche mit einer Wunde und einer Eiterdrainage im Mund.
Zwischendurch ein kleiner Magen-Darm-Infekt und am Ende eine formidable Erkältung. Die Bilanz: Fast vier Wochen kaum Bewegung, viele Tage auch nur bgrenzte Nahrungsaufzunahme. Es gab eben verdammt gute Gründe, warum ich kaum etwas essen konnte oder wollte. Einige Tage hätte ich besser gleich komplett im Bett bleiben sollen.
Die Waage lässt mich schmunzeln: Noch mal sind zwei Kilo weniger. Das Ultrabook könnte also gekauft werden, aber ich will erst mal abwarten, was die kommenden zwei Wochen bringen werden. Um nicht ganz einzurosten, habe ich zwischendurch ein minimales Training mit einem Theraband® absolviert. Michael Hahn gibt ja in Richtig Schwimmen ein paar gute Tipps. Mehr habe ich mir aus dem Netz geholt.
Jetzt aber: heißt es endlich wieder: Zurück im Wasser. Ein erstes Wiedereinstiegstraining absolviere ich am Freitagabend.
Seit Juni war ich nicht im Schwimmbad, den Sommer über bis zu dem oben geschilderten Frontalangriff auf meine Fitness habe ich im Neoprenanzug im Weiher trainiert. Irgendwie kommt mir das komisch, jetzt einfach wieder in der Badehose ins Wasser zu steigen. Ich will nicht sagen: Ich fühle mich nackt, aber es ist schon ein erheblicher Unterschied, im Neopren oder nur in Badehose zu schwimmen. Die ersten Minuten sind irritierend. Etwas blöd gelaufen ist, dass ich die falsche Brille in der Tasche hatte. Getönte „Gläser“ sind im Weiher hilfreich, bei tiefstehender Sonne und Lichtreflektionen hilft das ungemein. Aber im Hallenbad ist das einigermaßen albern. Egal: Ist nun mal nicht zu ändern.
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