Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Achtung – Zweitverwertung. Aus meinem anderen Blog:

Es gibt eine weitere Geschichte zu erzählen, die den im vergangenen Jahr erzählten Geschichten von „Benno“, dem Flüchtlingskind nicht unähnlich ist. Vielleicht erinnern Sie sich: Ob Bob oder Bike – Benno hat beides erfreut. Und uns auch. Heute ist es die Geschichte von G. , der ebenfalls Flüchtling ist; und es geht um Fahrraddiebe und…

über Fahrraddiebe und andere Nervbratzen — Zwetschgenmann


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Fahrradfunde

Vor dem Erdinger Schwimmbad, das zu besuchen ich nicht müde werde, liegt seit Monaten ein altes, totes Fahrrad. Das Wertvollste am Ensemble dürfte mittlerweile das Schloss sein, mit dem es an dem Ständer befestigt wurde. Irgendjemand also hat seinen alten blauen Drahtesel dort geparkt und gesichert, dass es ihm nicht nachlaufen konnte, als er es zurückließ und ging.
Wochen später fiel das Rad vermutlich vor lauter Schwäche und angeblasen von einem der Sturmtiefs im Herbst um. Und so lag es nun auf der Seite und rostete seinem traurigen Schicksal entgegen: Dem Radltod.

Drama in der Stadt

Drama in der Stadt

Aber muss das sein? Jedes ausgesetze Rad ist eines zu viel.

Weiterlesen könnt Ihr diesen herzergreifenden Beitrag in meinem anderen Blog


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Der Bussard, der Biker und das Pellen-Problem

Ein Bussard kreist über mir. Hin und wieder stößt er einen seiner schrillen Schreie aus, schlägt ein paar Mal mit den Flügeln, dann gleitet er wieder im Segelflug.
Jedes Mal, wenn er kreischt, richte ich den Blick nach oben. Ansonsten beobachte ich aufmerksam das Ufer des Gewässers, das vor mir liegt.
Wir beide sind auf der Lauer. Und wir warten. Wer von uns hat mehr Geduld, er oder ich?
Oder wer hat mehr Glück?
Wird er zuerst ein Beutetier entdecken und aus der Höhe hernieder fahren oder werde ich jemanden finden, den ich  um einen winzigen Gefallen bitten werde, den er oder sie mir nicht ausschlagen kann? Denn nur so kann mein fein ausgedachter Plan gelingen.
Wieder kreischt der Greifvogel. Dann nehme ich ein anderes Geräusch war. Es ist knirschender Kies, zweifelsohne bewegt von den Reifen eines Mountainbikes. Richtig. Da kommt auch schon der Radler um die Kurve, schießt an mir vorbei einen kleinen Hang herunter, dass es die Kiessteine nur so in alle Richtungen verspritzt. Wenn er jetzt unten am Ufer anhält, habe ich gewonnen.
20140929_141632Es scheint, als habe ich mehr Glück als der Bussard. Tatsächlich. Der Biker steigt vom Rad, legt es auf die Erde, nimmt seine Trinkflasche und läuft zu einem Betonklotz, der am Wasserrand liegt. Dort setzt er sich und macht Pause.
Das ist die Gelegenheit, auf die ich gewartet habe. Aber es ist Eile geboten, diese Verschnaufpausen der Mountainbiker sind meistens nur wenige Minuten lang.
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Das Ziel vor Augen

Mein Schwimmbad, in dem ich zweimal pro Woche meine Bahnen geschwommen bin, hat geschlossen. Das war angekündigt und an dieser Stelle im vorangegangenen Beitrag bereits Thema.20140504_170244 Da hilft kein Jammern und kein Klagen – da muss etwas geschehen. Seit Tagen verfolge ich, wie immer mehr Schwimmer in der Facebook-Gruppe Bist Du heute schon geschwommen von ihren Freiwasserrunden berichten. Die einen schwimmen mit, die anderen ohne Neoprenanzug. Mir werden ein wenig die Zähne lang. „Dann mach doch…“  fordert mich mein innererer Motivator auf. „Nee. Ist noch viel zu kalt.“ „Aber die anderen machen das doch auch!“ „Die haben sicher alle Kaltwassservorbereitungen hinter sich!“ „Komm – nur ein winziges Ründchen!“ lockt er verführerisch. Die inneren Dialoge wiederholen sich, immer wieder meldet sich der Anschubser zu Wort. Aber überzeugt bin ich deshalb noch lange nicht. Also kontere ich: „Ich bin zu alt für den Scheiß“. Das ist das Totschlagargument, das wunderbar geeignet ist, den innerem Motivator, der es ja eigentlich gut mit mir meint, das Maul zu stopfen. Trotzdem schiele ich täglich auf das Thermometer, beobachte den Himmel und den Wetterbericht und denke: Morgen, ja morgen vielleicht. Er hat ja recht, nur ein winziges Ründchen. Dann schreibt einer was im Netz von Neoprenbadekappen im Freiwasser und ich bin wieder mal raus. Sowas hab ich nicht und werde es auch nicht kaufen. Also wieder ein paar Tage warten. Weiterlesen


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Manchmal muss man eben fremdgehen…

…das verstehen Sie doch. Oder? ODER?

Es gibt Tage, da ist das Wetter zu schön, um Stunden seiner Zeit in einer Schwimmhalle zu verbringen. Was also tun, wenn einen der Bewegungsmangel antreibt? Das Wasser im Weiher ist noch immer zu kalt, um sich im 5mm Neoprenanzug hineinzustürzen. Die Freibadsaison hat zwar hier und dort begonnen, aber irgendwie doch kein guter Plan. bike3
Also auf’s Rad.
Wie schön, dass ich vor einigen Wochen per  Rundmail an alle Kollegen eingeladen wurde, bei einer Feierabend-Radeln-Gruppe mitzumachen. Wie schön, dass mir diese Mail wieder Lust auf’s Radfahren gemacht hat. Nicht, dass bisher eine solche Kollegenfahrt stattgefunden hätte; nicht, dass ich ein ausgesprochen begeisterter Teamradfahrer wäre. Aber Bewegung tut not – und warum nicht auch mal mit anderen gemeinsam die Radreviere südlich von München ausprobieren?
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