Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Oh – it’s great! Let’s take a picture – Fotografieren im Schwimmbad, immer eine heikle Sache

Der Beitrag Hach, wo wären wir nur ohne Facebook und die Kommentare führen mich zu einer interessanten Fragestellung:

Fotografieren im Schwimmbad, ist das ok?

Das nämlich ist immer eine heikle Sache. In vielen Bädern ist es strikt verboten – mit Rücksicht auf andere Badegäste, die nicht fotografiert werden wollen; vor allem aber mit Rücksicht auf Kinder, die nicht fotografiert werden sollen. Das allerdings unterlaufen, wie ich oft beobachtet habe, gerade die eigenen Eltern, die bei Schwimmkursen, dem Springen vom Einmeterbrett, dem Ablegen des Seepferdchens ihrer Sprösslinge ganze Serien von Handyfotos anfertigen.

Wollen wir in diesen Bädern trotzdem fotografieren, sprechen wir den Schwimmmeister an und fragen, ob es zum Beispiel ok ist, sich beim Schwimmen fotografieren zu lassen, um anhand der Bilder ein paar Technikkorrekturen vorzunehmen. Wenn es geht, ist es gut, wenn nicht, dann auch. Dann verzichten wir darauf. Dann gibt es auch kein atmosphärisches Panoramabild für das Blog. Und sonst gibt es wenige Gründe, im Schwimmbad zu fotografieren.
Ich habe kein Interesse, Schwimmbadbesucherinnen in ihrer Badekleidung zu fotografieren, verstehe aber das Unbehagen, dass die Frauen haben, wenn sie bemerken, wenn jemand am Beckenrand mit Kamera oder Handy hantiert.

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Rapid Fire – Fotoexzesse

… und dann läuft wieder mal der See aus, und es gibt nichts, was ich dagegen tun könnte.

So was passiert eigentlich dauernd, wenn ich mit meiner Kamera unterwegs bin und Selfies mache. Fotos brauche ich, nicht nur Freund Alex, der zum festen Personal dieses Blogs gehört, predigt mir regelmäßig, dass ein Blog Bilder braucht. Er selbst ist ein leuchtendes Vorbild, sein inhaltlich komplett anderer Blog ist auch voller Bilder, die meisten aber stammen aus seinem Atelier, denn Alex ist Künstler.

Also lasse ich keine Gelegenheit aus, meine kleine Unterwasserkamera mitzunehmen und wie wild zu fotografieren, wann immer sich die Gelegenheit bietet und/oder ich Lust dazu habe. Weiterlesen


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Ein Hecht, ein toller

… und schon geht sie wieder los, die Freiwassersaison. Endlich. Die erste Runde absolviere ich nach Feierabend im Wörther Weiher. Das hat gute Tradition, das ist eine Art Homerun. Obwohl ich einige Schwimmer im Wasser sehe, die gemütlich einen Kreis ziehen, und obwohl ich im Netz von anderen gelesen habe, dass sie mittlerweile ohne Neoprenanzug ins Wasser steigen, entscheide ich mich für die Pelle. Zum einen sind die anderen Weiher kein Maßstab – vor allem, weil sie vermutlich wesentlich kürzer als ich im Wasser verweilen. Zum anderen können die, die ohne Pelle längere Strecken schwimmen wollen, das gerne tun.
Ich muss das nicht haben.
Nach etwa 2.000 Metern wird mir an Händen und Füßen das Wasser doch langsam zu frisch, die Sonne verschwindet hinter den Bäumen, mir reicht’s.
Gelohnt hat es allemal, ich ärgere mich wieder einmal, dass ich überhaupt einem Gedanken Raum gegeben habe, statt zum Weiher zum Freibad zu fahren – bei dem Wetter…
Ich schwimme zurück zu der Stelle, an der ich meine Sachen am Ufer deponiert habe und hole meine kleine Unterwasserkamera. Nicht zuletzt, um in den einschlägigen Facebookgruppen Vollzug melden zu können, dass ich heute wieder geschwommen bin und das Ganze mit einem topaktuellen Bild garnieren kann, muss ich ein paar Selfies machen. Weiterlesen


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Knips it like Capa

Wie bereits erwähnt: Das ist kein Fotoblog. Trotzdem komme ich noch einmal auf Brandungsfotografie des vergangenen Sommers zurück – und zwar im Rahmen einer eigentlich absurden Idee, die ich damals hatte: Knips it like Capa.
Knips it like Capa – das muss man nicht auf Anhieb verstehen. Hilfreich ist es aber zu wissen, dass hier der Filmtitel Kick it like Beckham verballhornt wurde und das knipsen für fotografieren steht. Ein etwas aus der Mode gekommenes Wort, kennt vielleicht auch nicht mehr jeder.r-cappa5

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Challenge 2016 / 9. Teil: Stangerl am Feringasee

Eigentlich, so hatte ich mir in der Challenge-Liste 2016 notiert, wollte ich mich am Feringasee mal dem offenen Training der Münchner Triathleten anschließen, nachdem ich vergangenes Jahr mehrfach dazu eingeladen worden war. Nur: Dieses Jahr höre und sehe ich nichts, davon, und ich bin auch zu faul im Netz danach zu suchen und überhaupt: Man muss ja flexibel sein.
Die Wetterlage des Sommers 2016 besticht nun ebenfalls nicht gerade durch laue Schwimmabende – besser, man bringt es hinter sich, bevor am Spätnachmittag wieder das tägliche fulminante Gewitter mit Starkregen aufzieht, die Katwarn-App zum Daueralarm nötigt und einem den buchstäblich Abend verhagelt.
Das ist auch der Grund, warum ich einfach mal allein zum Feringasee fahre. Der See will für 2016 abgehakt werden.r-feri2016-01
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Foto und Meer – Das Brandungsfoto und wie es gemacht wurde

Als ich in der vergangenen Woche ein Selfie vom Strand an der Versilia hier veröffentlichte und es gleichzeitig durch die sozialen Netzwerke jagte, gab es einige Reaktionen, vor allem aber die Frage: Wie macht man das?
Nun ist das hier kein Fotoblog. Davon gibt es im Netz ja auch reichlich. Es geht in erster Linie ums Schwimmen. Aber eben auch um seine „Nebenaspekte“. Außerdem beantworte ich gern die Frage, wie dieses Foto entstanden ist:r-brans2
Die Frage ist relativ einfach zu beantworten. Leute, die oft und gerne Selfies machen (oder machen müssen, weil niemand da ist, der sie fotografiert), haben längst das Stadium überwunden, sich mit dem Handy vor den Badezimmerspiegel zu stellen, einen ernsten Gesichtsausdruck aufzulegen und sich dann im Spiegel zu fotografieren – nebst Handy, Handtuchhalter, Duschkabine, Toilette im sowie Zahnbürste und Co vor dem Spiegel.
Entscheidend nämlich für ein Selfie ist nicht nur der eigene Gesichtsausdruck. Auch das Drumherum ist von großer Bedeutung. Aber wem sage ich das… Weiterlesen


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Zur Not evakuieren…

Als ich vor zwei Wochen meinen Blogparadenbeitrag über Leidenschaft geschrieben habe, musste ich ein wenig in meinem Foto-Archiv rumkramen, um einige geeignete Bilder zu finden. Nachdem der Beitrag dann via Facebook und Twitter in die sozialen Medien geschleudert wurde (was WordPress dankenswerterweise völlig automatisch macht), erreichte mich dort eine Frage der von mir sehr geschätzten Anna Krämer:

frage-anna

Anna schwimmt leidenschaftlich gern, noch dazu öfter und weiter als ich. Sie hat die Straße von Gibraltar durchschwommen, was mir Respekt abverlangt und bloggt gelegentlich,  was sie noch sympathischer macht. Bloggen aber tut sie leider viel zu selten, was dann wieder kleine Abzüge in meiner Gesamthuldigung zur Folge hat. Das nur nebenbei.
Mit ihrer Frage spielte sie auf ein Bild an, das ich zur Beantwortung ihrer Frage gern noch einmal zeige:r-bye-halle3

 

Um Antwort zu geben, muss ich etwas ausholen. Weiterlesen


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Weil etwas in der Zeitung steht…

… muss es deshalb lange noch nicht wahr sein. Gelogen aber auch nicht. Hier ein Beweis:

Seit etwa zwei Wochen steht in meinem Schwimmbad in Erding ein Kundenstopper im Eingangsbereich. Mit diesem werden die Schwimmbadbesucher darauf hingewiesen, dass am Samstag, den 20.02.2016 das Hallenbad wegen einer Veranstaltung geschlossen ist. Man bitte um unser Verständnis und das sei auch gerne gewährt.
Die Stadtwerke als Betreiber des Bades möchten nun sicherstellent, dass das auch wirklich jeder mitbekommen wird. Also schicken sie eine Meldung an die lokale Presse. Das ist nicht weiter ungewöhnlich, so etwas kommt dauernd vor. Zigmal am Tag. Für für einen Lokalredakteur sollte es keine unüberwindbare Aufgabe sein, die Meldung nach Leserrelevanz zu ordnen und zumindest die wirklich wichtigen ins Blatt zu heben. Und zwar so, dass sie ihre Relevanz behalten – an sich keine große Kunst. Kann aber wohl nicht jeder, die wunderbare Stilblütensammlung Perlen des Lokaljournalismus gibt ein beredtes Zeugnis davon.

Nachdem ich also heute (Freitag, 19.02.2016) entspannt 3.ooo Meter unter abklingendem Husten geschwommen bin und mich zweimal mit Eukalyptus-Minze habe bedampfen lassen (beim zweiten Gang herrst qualvolle Enge im Schwitzkastl), experimentiere ich ein wenig mit der Kamera herum, natürlich so, dass es weder jemanden stört noch überhaupt es von jemandem wahrgenommen wird. Man toleriert zwar die eine oder andere Handy-Fotoorgie, wenn Junior um ersten Ml vom Einmeterbrett springt. Aber man muss ja die Grenzen der Toleranz nicht ausreizen. Weiterlesen