Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


Ein Kommentar

Nehmt Abschied, Brüder

Nun ist sie also endgültig zu Ende, die Freibadsaison 2016. So schnell wie in diesem Jahr ist sie noch nie vergangen.
Dank des guten Wetters hatten sich die Erdinger Stadtwerke entschieden, die Saison noch um drei Tage zu verlängern. Zwei davon konnte ich nutzen. Aber nun ist Schluss.
Wie schnell die Zeit vergangen ist. Es kommt mir vor, als habe das Bad gerade erst aufgesperrt.
Es ist doch auch höchstens ein paar Tage her, dass ich in Taufkirchen meine neue Neopelle ausprobiert habe, oder?

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Und das Rennen, Erster in Erding zu sein, steckt mir heute noch in den Knochen…

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Dieser eine Moment…

Du weißt: Heute ist der letzte Tag im Freibad. Überall im Bad hingen Zettel, es stand in der Zeitung, die Frau an der Kasse hat es auch bestätigt.
Das Wetter ist traumhaft, Du könntest also auch an einen See oder einen Weiher fahren.
Nicht heute.
Denn diesen letzten Freibadtag willst Du mitnehmen.
Unbedingt.
Warum?
Ganz einfach.
Du wolltest zu den ersten Besuchern gehören, als das Freibad am 14.Mai geöffnet hat.
Dann willst Du gefälligst auch zu den letzten gehören. Ehrensache.
Dafür nimmst Du in Kauf, dass es heute knackig voll sein wird.
Und so ist es dann auch.moment03
Es ist nicht nur der letzte Freibadtag, es ist auch der letzte Ferientag. Und die Sonne strahlt vom Himmel, als wolle sie alle Schüler ebenso verhöhnen: Seht her. Jetzt dreh ich erst richtig auf. Jetzt, wo die Ferien um sind… Weiterlesen


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Wie blöde, wenn plötzlich der Gummi reißt

Manchmal läuft es wie geschmiert.
Das ist der Fall, wenn man irgendwie im Flow ist.
Jede Bewegung sitzt: Kraftvoll, konzentriert zugleich gelassen und elegant. Es ist eine wahre Freude.  Besser kann es nicht sein, jede Bewegung ist ein purer Genuss, jede Bewegung bringt einen weiter zum großen Finish – dem Finale, an dem man gewillt ist, noch mal alles zu geben.
Und dann, wenn man am wenigsten damit rechnet, passiert es:

Zong – reißt der Gummi.

So ein Scheiß, so ein elendiger. Und das kurz bevor ich fertig bin.
Ist es Materialermüdung oder ist das Gummischlauch einfach nicht auf so kraftvolle Bewegungen ausgerichtet?
In jeden Fall ist es äußerst ärgerlich – vom Zustand höchster Glückseligkeit folgt in nicht einmal einer Sekunde der rasante Absturz in das tiefe Tal der Kümmernis.
Man gerät aus dem Rhythmus, der Schwung ist weg – und der Spaß sowieso.
Eigentlich kann man jetzt auch aufhören.
Wer hat schon einen Ersatzgummi dabei?
Also ich nicht.
Und selbst wenn – bis ich den aus der Tasche geholt und fachgerecht montiert habe, ist sowieso der Abend gelaufen.
Und wenn ich einfach ohne weitermache?
Ist doch jetzt sowieso egal – eigentlich. Irgendwie. Viel fehlt ja nicht mehr.
Nein. Es ist nicht egal. Ich habe meinen Plan, mein Konzept, meine Prinzipien. Aber dieses Glump macht alles zunichte.

Frustriert höre ich auf…
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Erster in Erding – Es geht um die Wurst

Heute wird’s ein wenig böse. Bitte ggf. nicht weiterlesen.

Was bisher geschah

…Wie verdammt noch mal machen die das? Die Frage stelle ich mir immer wieder neu, wenn ich das Bedürfnis habe, zu den ersten zu gehören, die frühmorgens im Schwimmbad aufschlagen. Irgendwer ist immer schon da.
Dieses Mal soll das nicht passieren, das habe ich mir fest vorgenommen, als ich am Wochenende zur Eröffnung der Erdinger Freibadsaison regelrecht durchgestartet bin.

Um 8.00 Uhr also öffnet das Freibad. Um 6.40 Uhr klingelt der Handy-Wecker und dröhnt mich mit Pirates of the Caribbean zu. Das ist früh genug, um mich fertig zu machen, ein mikroskopisches Frühstück und einen Kaffee (Memo an mich: Grober Fehler! 2017 unbedingt vermeiden!) einzufahren.
Es regnet in Strömen, als ich das Auto aus der Garage hole. So soll es sein – das hält die Konkurrenz hoffentlich daheim im gemütlichen Federbett. Außerdem ist auf dem Volksfestplatz  am Schwimmbad Flohmarkt. Da werden die Parkplätze knapp und die alten Leutchen grübeln bekanntlich ja wochenlang vorher, wo sie parken werden, wenn sie etwas vorhaben, am liebsten natürlich vor dem Loch. Angesichts eines Flohmarktes und des daraus resultierenden Drucks auf den öffentlichen Parkraum habe ich die Hoffnung, das könnte die Parkplatzsuchenden vielleicht abhalten.
Ein Irrtum.
Als ich um 7.46 Uhr auf den Parkplatz einbiege, sind kaum Plätze belegt.
Niemand ist da. Und niemand drückt sich vor der Kasse herum und wartet auf Einlass.
Niemand? Weiterlesen


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Scheiß drauf…

Ein Nachtrag zu Pfingstmontag:

Es regnet, es ist nur 8°C kalt, es ist windig. Der Typ da oben am Wetterregler spinnt vollkommen.
Du stehst an der Tür der Umkleidekabine und sagst:
Wie jetzt? Da raus? Ins Wasser im Freibad?

Du hasst es, Du hasst Dich, dass Du da stehst, statt wie alle anderen den Feiertag auf dem Sofa zu verbringen.
Fernsehen, Kaffee, Kuchen, Feiertagsgemütlichkeit.
Das wär’s jetzt.
Statt dessen Kälte auf nackter Haut.
Drei Leute sind im Wasser. Mal kommt einer, mal geht einer.
Nur Du stehst in der Tür und bibberst.
Kein Meter.
Daraus?
Ich doch nicht.
Was ’ne Scheißidee. Weiterlesen


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Erster in Erding? – Alles eine Frage der Vorbereitung

Heute um 8 Uhr öffnete das Erdinger Freibad und ich wollte vorneweg dabei sein. Also habe ich mich gründlich vorbereitet. Denn der matthäischen Strategie, dass man als Letzter zu den Ersten gehören wird, vertraue ich nicht, zumindest nicht in diesem Fall.
Und da man aus Erfahrung klug wird (oder zumindest werden sollte) rekapitulierte ich als Erstes die Erfahrungen des Vorjahres. Bereits 2015  war mein Ziel, zu denjenigen gehören, die unbedingt am Eröffnungstag des Erdinger Freibads morgens um 8 Uhr vor der Tür stehen und Einlass begehren: Der frühe Vogel halt… oder der frühe Wurm.r-freib02

 

Dieses Projekt hat mir irgendwie gut gefallen. Denn immer nur Bahnen im Hallenbad oder im Freibad zu schwimmen wird auf Dauer auch etwas langweilig. Also „werte“ ich meine Besuche dort wenn möglich mit irgendetwas Besonderem und Emotionalem auf. Ich bin ja soooo eventsüchtig. Weiterlesen


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Challenge 2016 / 1. Teil: Heute ein Fünfer

challenge2016Aufgaben erledigen sich nicht durch Liegenlassen. Auch nicht selbstgestellte.
Es wird also allerhöchste Zeit, den alten Beitrag vom Januar 2016  zu öffnen und nachzusehen, was ich mir eigentlich für dieses Jahr als Sammelsurium an Herausforderungen ausgedacht und zusammengestellt habe. Dieses Jahr ist es echt überschaubar, das Meiste sind Freiwasserakivitäten. Der Sommer kommt erst noch, da habe ich noch ein wenig Zeit. Ohnehin habe ich mir für 2016 eher „Mirkoevents“ ausgedacht, um dem Schwimmen einen höheren emotionalen Erlebnismehrwert zu geben, mal abgesehen von der ersten Aufgabe, mein gesetztes Jahresziel zu erreichen. Ich habe keine Lust, kreuz und quer durch die Gegend zu fahren und nach irgendwelchen Seen und Weihern zu suchen, die dann doch nicht so prickelnd sind. Daher steht 2016 der pure Genuss im Focus.
Heute kann ich mit Stolz verkünden: Aufgabe 1/16 ist erledigt und kann abgehakt werden. Und ich habe es genossen.
Mindestens ein Fünfer – so stand es auf der Liste, und den bin ich geschwommen.
Fünf Kilometer am Stück ist eine Distanz, die ich eigentlich nicht mag: 100 Bahnen Frei- oder 200 Bahnen Halle. Das kann auf Dauer doch ganz schön langweilig und nervig werden. Will ich solche Strecken aber im Freiwaser schwimmen, dann muss ich mich wohl oder übel erst mal im Chlor wieder daran gewöhnen. Zwar überwindet man im Freibad nicht wirklich Distanz (zumindest kommt es einem so nicht vor) und kommt auch nicht an irgendeinem Ziel an, aber man hat die Sicherheit, jederzeit abbrechen zu können. Weiterlesen