Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


Ein Kommentar

Wagnis Weiher – warum auch nicht?

Nein. Viel war es nicht.
Aber wenigstens was.
Und wenigstens draußen!
Noch einmal habe ich es gewagt und bin in den Weiher gestiegen.

Wie bitte? Draußen?

Ja. Ich hatte meine Gründe. Gute Gründe. Und gleich drei.

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Einmal noch die Freiheit spüren

„Rein oder nicht rein. Das ist hier die Frage!“
Ich stehe am Ufer des Kronthaler Weihers und zögere. Aber nur einen kurzen Moment. Denn ich bin ja extra hergekommen, um schwimmen zu gehen. Also stellt sich diese Frage nicht. Ich stelle sie trotzdem.
Dabei habe ich mich seit Tagen auf diesen Nachmittag gefreut. Das Wetter passt, für Ende September ist es erstaunlich warm, hin und wieder lugt die Sonne hervor. Am Wochenende soll von Westen her Regen heranziehen, wann also, wenn nicht jetzt?
Ich zögere immer noch.
Was, wenn ich jetzt nicht schwimmen gehe?
Was würde ich verlieren?

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Das Ding aus dem Sumpf

Und noch mal ein kleiner Blick zurück auf das Wochenende vor einer Woche:

Ein wenig war es ja so, als sei am 19. September der Sommer noch einmal zurückgekommen. Zumindest, so lange die Sonne schien, war es T-Shirt-warm. Das Wasser hingegen brachte es Kronthaler Weiher in Erding kaum auf Temperaturen über 16°C, zumindest, wenn man sich ein wenig vom Ufer entfernte. Das bemerkte ich schnell, als ich meine Runde im Weiher geschwommen bin. Es ist eben doch schon Herbst.

Ich bin allein im Wasser – einige Stand-Up-Paddler sind unterwegs, mitten auf dem Wasser verharren zwei Ruderboote. Die Ruderer beobachten mich, vermutlich finden sie das etwas seltsam, was sie gerade zu sehen bekommen, so wie auch die Spaziergänger die ihre Wochenendrunde am Weiher drehen. Ich bin diese Blicke aber mittlerweile gewohnt, kaum, dass ich sie noch wahrnehme.
Entgegen dem Vortag im Chiemsee (also Freitag vor einer Woche) oder dem Schwimmen in der Kiesgrube gibt es heute im Wasser keine Schrecksekunde zu überwinden, auch keine lähmende Kälte, die einem die Gliedmaßen fährt und das Schwimmen schwer macht. In Ufernähe ist das Wasser relativ warm -perfekt für eine wunderbar entspannte Runde am Wochenende.septso4 Weiterlesen


2 Kommentare

Weil wir es eben können!

Die Wetter-Apps melden einhellig eine Regenfront. Der Wetterbericht in den Fernsehnachrichten hingegen verheißt zumindest trockenen Himmel und vielleicht sogar ein wenig Sonnenschein. Das reicht. Wer glaubt schon Apps…
19°C sagt das Thermometer an der Hauswand, in der Sonne sind es vielleicht ein paar Grad mehr. Das Wasser bringt es zumindest direkt am Ufer auf die gleiche Temperatur. Ich zweifle ein wenig daran, ob das Badethermometer die Wahrheit sagt. Bekannterweise neigen Kiesgruben dazu, besonders kalt zu sein, es fehlt eben der breite, flache Bereiche, in dem sich das Wasser schnell aufwärmen kann. Außerdem fühlt sich das Wasser sich entschieden kälter an als ich die Füße hinein setze. Ich zögere. Mimimi…wal00
„Mann ist das kalt“, jammere ich ein wenig und denke an den Kälteschock, der mir gleich in die Glieder fahren wird, spätestens dann, wenn ich mich nach vorne fallen lassen und losschwimmen muss.
Herbert grinst nur.
„Wollen wir das wirklich?“ frage ich, obwohl ich weiß, dass es sowieso kein Zurück gibt.
„Klar!“ antwortet er, was keinen Widerspruch duldet. Ich versuche es trotzdem.
„Warum machen wir das eigentlich?“
Die Frage erinnert mich  an einen MAD-Cartoon aus den 70ern, in dem ein Bergsteiger seinen Begleiter fortwährend damit löchert, warum sie eigentlich auf den Berg hinauf klettern.
„Weil er eben nun mal da ist!“ antwortet der andere zunächst stoisch und dann immer gereizter.
Eine ähnliche Antwort erwarte ich von Herbert. „Weil wir die Kiesi nun mal direkt vor der Haustür haben…“ oder so.
Aber Herbert antwortet viel klüger:
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Der Bussard, der Biker und das Pellen-Problem

Ein Bussard kreist über mir. Hin und wieder stößt er einen seiner schrillen Schreie aus, schlägt ein paar Mal mit den Flügeln, dann gleitet er wieder im Segelflug.
Jedes Mal, wenn er kreischt, richte ich den Blick nach oben. Ansonsten beobachte ich aufmerksam das Ufer des Gewässers, das vor mir liegt.
Wir beide sind auf der Lauer. Und wir warten. Wer von uns hat mehr Geduld, er oder ich?
Oder wer hat mehr Glück?
Wird er zuerst ein Beutetier entdecken und aus der Höhe hernieder fahren oder werde ich jemanden finden, den ich  um einen winzigen Gefallen bitten werde, den er oder sie mir nicht ausschlagen kann? Denn nur so kann mein fein ausgedachter Plan gelingen.
Wieder kreischt der Greifvogel. Dann nehme ich ein anderes Geräusch war. Es ist knirschender Kies, zweifelsohne bewegt von den Reifen eines Mountainbikes. Richtig. Da kommt auch schon der Radler um die Kurve, schießt an mir vorbei einen kleinen Hang herunter, dass es die Kiessteine nur so in alle Richtungen verspritzt. Wenn er jetzt unten am Ufer anhält, habe ich gewonnen.
20140929_141632Es scheint, als habe ich mehr Glück als der Bussard. Tatsächlich. Der Biker steigt vom Rad, legt es auf die Erde, nimmt seine Trinkflasche und läuft zu einem Betonklotz, der am Wasserrand liegt. Dort setzt er sich und macht Pause.
Das ist die Gelegenheit, auf die ich gewartet habe. Aber es ist Eile geboten, diese Verschnaufpausen der Mountainbiker sind meistens nur wenige Minuten lang.
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