Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Die Weihnachtsrunde

Natürlich ist ein weihnachtlicher Sparziergang durch hohen Schnee schön. Es knirscht unter den Schuhen, es glitzert silbrig in der Luft, wenn der pulvrige Schnee langsam von den Zweigen herunterrieselt und von den Sonnenstrahlen getroffen wird. Der tiefblaue Himmel gibt einen wunderbaren Kontrast – dazu dunkle Tannen, fast schwarze Äste kahler Laubbäume. Winter eben.
Irgendwo.

Dahinten vielleicht, wo die Berge sind. Aber hier nicht. Egal. Weiterlesen

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Challenge 2016 / 2. Teil: Spielen im Zustorfer Weiher

2016-zus0129,2km im Neo.
Das ist doch mal was.
Beziegungsweise wäre es.
Geschwommen.
Ich bin aber nicht geschwommen, sondern die Strecke im Auto gefahren.
Ja: Im Neo.
Der Grund ist einfach. Ich wollte unbedingt auch im Rahmen der Challenge 2016 noch einmal zum Zustofer Weiher. Das ist kein besonders aufregendes Gewässer, aber ich muss zugeben, dass ich 2015 bei der Challenge dort sehr geschludert habe. Damals bin ich mehr im sommerwarmen Wasser gedümpelt statt zu schwimmen. Das gilt es aufzuholen.
Soweit ich mich erinnere, sind zwar einige Einstiegstellen und Anglerplätze vorhanden, aber es fehlt an Kiosk, Liegewiese und so weiter, also womöglich an willfähigem Personal vor Ort, das mir den Neoprenanzug schließen wird. Das kann ich ja gar nicht gebrauchen. Weiterlesen


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Challenge 25/21 & Challenge 25/22 (Wörthsee und Weßlinger See): … ach ja, es war ja Dienstag

image KopieVorab: den fehlenden See (Challenge 25/20), habe ich unten an den Beitrag über den 19. Schwimm gehängt. So viel gibt es nicht über den Zustorfer Weiher, in dem ich am Montag abend geschwommen bin, zu berichten, dass es sich gelohnt hätte, einen eigenen Beitrag zu schreiben.

Am Dienstag stehe ich morgens auf dem Münchner Autobahnring. Nichs geht mehr.
Fröhlich säuselt die Frau im Radio vor dem Wetterbericht: „Wenn Sie sich heute frei genommen haben und auf dem Weg zum Badesee sind, dann haben Sie alles richtig gemacht!“
„Ja, ich habe frei genommen und bin auf dem Weg zum Badesee“, schleudere ich ihr erbost entgegen. „Aber Deine Kollegen in der Verkehrsredaktion haben die Staus hier nicht angesagt. Was soll der Scheiß?“
Davon ungerührt liest die Radiomoderatorin den Wetterbericht vor, dann die Staumeldungen und ich erfahre, dass weiter vorne eine Baustelle ist. Da hat es gekracht.
Auffahrunfall im Baustellenbereich – bemerke ich eine Viertelstunde später.
Klar, es ist ja Dienstag. Da sind die Arschlöcher unterwegs. Das zieht sich ja wie ein roter Faden durch mein Leben, seit ich vor Jahren mit einer Presswurst in Markt Schwaben im Schwimmbad kollidiert bin, dem Urtyp aller Dienstagsarschlöcher.
Heute ist es wieder so weit. Das spüre ich schon in den Knochen.
Ein paar Arschlöcher sehe ich im Stau vor mir. Sie sind unfähig oder unwillig, eine Rettungsgasse zu bilden, als die Fahrzeuge der Autobahndirektion Südbayern sich heftig hupend durch den Stau nach vorne kämpfen. Klar, das sind keine Rettungsfahrzeuge, warum soll man die durchlassen? Das sind ja „nur“, diejenigen, die die Metall- und Plastikteile sowie die Scherben von der Fahrbahn entfernen müssen, damit es ungehindert weiter geht.
Weitere Arschlöcher sehe ich auf dem Standstreifen. Da stehen sie mit ihren eingedrückten Motorhauben und regen sich auf, das sind die Unfallverursacher.
Und noch ein paar Arschlöcher sind auf der Gegenfahrbahn und glotzen. Das sind die bisher größten. Deren Blödheit verursacht gleich den nächsten Stau.
Eine gute Stunde später und reichlich spät sammle ich Chlorhühnchen Petra in Weßling ein. Mit Petra, die auch bloggt und schwimmt, bin ich bereit im Pilsensee geschwommen, heute wollen wir uns im Fünfseenland den Wörthsee vornehmen, eine Mittagsause machen und danach in den Weßlinger See steigen. Vorbei ist der Ärger über die verlorene Zeit auf dem Autobahnring.

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