Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Lesetipp (Teil 2): „Rheines Wasser“ von Andreas Fath

Was treibt einen Menschen an, einen Fluss von der Quelle bis zu Mündung abzuschwimmen?
Ist es eine spinnerte Idee oder eine geniale?
Noch dazu, wenn der Fluss hoch in den Alpen entspringt, zu einem reißenden Wildwasser wird, dann immer gemächlicher fließt und schließlich zu einem breiten Strom wird – einem der meist befahrenen Gewässer Europas.
Andreas Fath wollte es so – also schwamm er den Rhein hinunter – zumindest da, wo er konnte, fast überall, bis auf Staustufen, Kraftwerkswehre, den berühmten Rheinfall und Hafeneinfahrten. 1231 Kilometer. Einen Sommer lang.
Nun ist Andreas Fath nicht etwa Profischwimmer, eher ein leidenschaftlicher, kämpferischer Amateur. „Als Langstreckenschwimmer habe ich eine geradezu leidenschaftliche Beziehung zum Wasser entwickelt“ sagt Fath, der mittlerweile auch in den USA den Tennessee-River auf 1.049 Kilometern durchschwommen hat, von sich selbst auf seiner Internetseite. Weiterlesen

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Lesetipp (Teil 1): „Wir Wochenendrebellen“ von Mirco von Juterczenka

Offen gestanden: Ich kann Jason verstehen. Als er das erste Mal mit seiner Familie ein Fußballstadion besucht und ein Bundesliga-Spiel anschaut, hat er noch keinen Lieblingsverein.
Wie auch?
Aber wie soll er jemals einen finden, denn wenn man sein Herz an einen Verein hängt, dann muss man vorher alle kennengelernt haben. So sieht Jason das. Dazu aber reicht es nicht, die Mannschaft in ihrem jeweiligen Heimstadion zu besuchen. Man muss sie auch auswärts erleben. Und das Spiel darf nicht mit einem Unentschieden enden. So sind die Regeln.

Regeln sind das, was Jasons Leben bestimmen – selbst gemachte Regeln, starre Prinzipien, die auf Gedeih und Verderb eingehalten werden müssen, für deren Einhaltung er seine Eltern verantwortlich macht, und sei es noch so schwierig bis unmöglich. Und trotzdem bricht es bisweilen aus ihm heraus: Der klassische Meltdown, die Kernschmelze, die vollkommene Überladung.

Denn Jason ist Asperger-Autist. Weiterlesen


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Eine neue Serie und eine neue Kategorie: Lesetipps

Was macht ein Wasserfrosch, wenn er auf dem Trocknen sitzt?
Nein – nicht rumquaken. Ok, das macht er auch.

Er geht fremd, was – solange es dieses Blog betrifft – bedeutet: Spazieren oder Wandern gehen, vielleicht Skifahren… auf jeden Fall hält es ihn an der frischen Luft.
Gelegentlich aber liest er auch ein Buch. Dann nämlich, wenn das Wetter furchtbar ist, die Schwimmbäder zu voll sind, er im Flieger nichts anderes tun kann, das Fernsehprogramm unter aller Sau ist (wie meistens) oder wenn er bereits geschwommen ist und auf der Liege am Beckenrand oder am Strand Platz genommen hat…
Einige Bücher, die ich besonders lesenswert finde, die mich berührt und fasziniert haben, möchte ich in diesem Blog vorstellen. Sie müssen keine Angst haben, dass es ab sofort hier Rezensionen nur so hageln wird. Weiterlesen