Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Aussiebum performs… und Moderlieschen

Es war eine geniale Idee: Als ich vor etwa drei Jahren hier ein Blogpost veröffentlichte, in dem ich mich zu der australischen Wäsche- und Bademodenmarke Aussiebum äußerte, ahnte ich nicht, welchen Einfluss dieser Beitrag auf dieses Blog haben würde. So großartig wie es in der Werbung angepriesen wird, fand ich das Textil dann doch nicht, davon können sie in dem Blogpost lesen. Seitdem habe ich der Marke zwei weitere Chancen zu geben, mich als Kunde für Swimwear zu gewinnen: Der Erfolg ist eher dürftig. So richtig begeistert hat mich weder Modell 2 noch Modell 3 und so finden diese beiden Hosen eigentlich nur noch im Neoprenanzug Verwendung und befinden sich mehr oder weniger auf der Abflugbahn zum Mülleimer. Modell 1 ist bereits gestartet und ist in den selbigen geflogen… Weiterlesen

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Da sind sie ja wieder…

„Da bist Du ja wieder…“ Die Stammgäste des Erdinger Hallenbads begrüßen mich wie einen verlorenen Sohn. Letztmals haben wir uns im Mai gesehen und damals auf einen schönen Sommer verabschiedet. Nun war gefühlt der Sommer längst nicht so schön, wie alle sich das gewünscht hätten. Das Thema hatten wir schon. Jetzt aber, im Oktober, sind sie alle wieder da. Gemeinsam hocken wir im Dampfbad, inhalieren Alaska-Minze und beklatschen Ernst, nachdem er mit seinem Handtuch ordentlich viel Wirbel gemacht hat. Jeder kennt dort jeden irgendwie, wenigstens dem Gesicht nach. Man nickt sich zu oder grüßt sich, plaudert, erzählt Anekdoten und schier Unglaubliches, was man unbedingt weitergeben möchte.
Nach zahlreichen Bahnen Schwimmen sind ein oder zwei Gänge ins Dampfbad nicht nur Pflicht sondern wunderbare Entspannung. Dort nämlich macht es gar nichts aus, wenn es recht voll ist. Unter großzügiger Mißachtung des Schildes Ruhe bitte an der Eingangstür geben sich alle gern gesellig und gemütlich miteinander.
Anders im Schwimmbecken. Da gibt man sich zwar zwangsweise auch gesellig, aber weitaus weniger gemütlich. Im Schwimmbecken sind nämlich auch alle wieder da… was weniger amüsant ist.

halle-erding2Da wären zum einen die Winterschwimmer. Ok: Das sind vielleicht nicht wirkliche Schwimmer. Das sind die, denen es im Sommer im Freibad entweder zu kalt war (trotz geheiztem Becken). Oder es war ihnen, wenn es mal wirklich warmes Wetter war, zu voll. Eine Frau erzählt mir, sie sei seit Schließung des Hallenbades im Mai nicht ein einziges mal schwimmen gewesen. Aber jetzt geht es wieder los. Jetzt geht sie wieder jede Woche ins Wasser.

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Wir sind nicht allein…

Ein leeres Schwimmbad, und wenn es noch so klein ist, hat seine Reize. So habe ich es sehr genossen, in aller Herrgottsfrühe in einem Mainzer Hotelschwimmbad ein paar Bahnen zu schwimmen – lange, bevor das Tagesprogramm anstand, lange, bevor die Kollegen zum Frühstück erschienen. Das Becken war zwar sehr kurz, das ist in Hotels so üblich wegen der Sicherheitsbestimmungen, aber das macht nichts, für ein paar Bahnen reicht’s dann doch.

Selten genug kommt es vor, dass ich solche Gelegenheiten habe, aber wenn, dann nutze ich sie immer. Bei einem geschäftlichen Kurztripp ist das „Notfallpaket“ immer in der Tasche: Eine Badehose, eine Schwimmbrille und villeicht ein paar Paddles, zumindest, wenn ich zuvor auf der Website des Hotels nachgesehen habem ob sie ein Schwimmbad haben. Geht was, ist es gut. Geht nichts, ist auch nichts verloren. Geschwärmt habe ich davon in einem anderen Blogeintrag schon einmal, darum muss ich das jetzt nicht wiederholen. Weiterlesen


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Vom kraulen und ficken – Meine Suchbegriffe-Statistik (1)

Wenn man ein Blog schreibt, ist man doch ein wenig neugierig, wer das alles so liest. Zwar ist dieses Blog mehr für mich selbst gedacht, so als als Notiz- und Tagebuch, aber ich habe nichts gegen Mitleser. Im Gegenteil, ich freue mich, wenn sich jemand dafür interessiert. Und das wiederum macht mich neugierig. Natürlich hinterlassen diejenigen, die das Blog abonniert haben, Spuren in Form von E-Mail-Adressen. Wie sonst könnten sie benachrichtigt werden?
Die Statistik-Ebene erlaubt einen Einblick in diese Daten. Aber sie zeigt noch viel mehr: Nämlich, wer mein Blog gefunden hat und das, obwohl er vielleicht etwas ganz anderes gesucht hat. Denn die Suchbegriffe werden ebenfalls gespeichert, und ich bin neugierig genug, nach über einem Jahr mal etwas tiefer in die Datenbank hineinzuspitzeln. Ich blicke quasi bis auf den Grund – wie auf dem Foto.
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Es herrscht wieder Ruhe…

ruheEar Plugs haben ja gleich zwei unschätzbare Vorteile. Dass man mit ihnen das lästige Wasser aus den Ohren heraushalten kann, ist hinlänglich bekannt. Denn Wasser im Ohr ist nicht nur unangenehm, das Bohren mit Wattestäbchen oder spitzgedrehten Papierküchentüchern lästig – Wasser im Ohr kann sehr schmerzhaft enden – inklusive Besuch beim Arzt.
Da kann man hunderte, wenn nicht Tausende von Bahnen (und das ist nicht übertrieben) ohne Plugs schwimmen, und dann ist eine unbedachte Bewegung Auslöser. Zack ist Wasser drin. Dabei wollte man doch nur einem entgegenkommenden Schwimmer ausweichen oder einen anderen überholen.
Ear Plugs sind da ein willkommener Schutz.

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Mehr Sympathie für die Moderlieschen

Wiki weiß alles: Das Moderlieschen (Leucaspius delineatus), auch Malinchen, Modke, Mutterloseken, Schneiderkarpfen, Sonnenfischchen, Zwerglaube genannt, ist eine europäische Kleinfischart aus der Familie der Karpfenfische und wird dabei „angelsprachlich“ zu den Weißfischen gezählt.
Zwar spielt der Fisch, der bis zu 10 Zentimetern groß werden kann, in der heimischen Fischereiwirtschaft keine Rolle, aber er ist ein gern gesehener Besatz in vielen Gartenteichen, um etwas Leben in das Gewässer zu bringen. Da ist was dran. Moderlieschen lieben stehendes Süßwasser, auch das kann ich bestätigen.
Nicht, dass ich Moderlieschen in einem Kaltwasseraquarium oder Gartenteich halte.

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Moderlieschen (Leucaspius delineatus), Foto: Michael Joachim Lucke

Die Moderlieschen, die ich kenne, sind da schon von einem ganz anderen Kaliber, aber auch sie bringen Leben ins Gewässer, auch sie bevorzugen stehendes Süßwasser.
Den Trivialnamen der Fische fand ich so schön, dass ich ihn in ungebührlicher, arroganter, gehässiger und vor allem chauvinistisch-sexistischer Weise mittlerweile für eine ganz besondere Gruppe Schwimmbadbesucherinnen verwende. Das ist nicht nur ungerecht sondern eigentlich auch falsch, denn das Wort Moderlieschen rührt wohl vom Adjektiv „mutterlos“ her und hat damit keineswegs etwas mit „(ver)modernden Lieschen“ zu tun. Macht aber nix. Der Name bleibt.
„Meine“ Moderlieschen also treffen sich einmal in der Woche für eineinhalb Stunden Aquagymnastik im hiesigen Schwimmbad. Allesamt Frauen Ü60 (vom Alter her, so schätze ich) und alle mindestens Ü20 (was die Überschreitung des Normalgewichts in Kilo betrifft, auch nur geschätzt). Das Gros trägt Badeanzugpanzer in gedeckten Tönen. Einige verwegene wagen sich noch immer im Blumenmuster, wie man sie aus den Neckermann- und Quellekatalogen meiner Kinderzeit in Erinnerung hat, ins Wasser. Und sagen Sie jetzt nitte nicht, Sie haben, wenn Sie meiner Generation entstammen, nicht  während der Frühpubertät immer wieder die Kataloge durchgeblättert, vornehmlich die Wäscheseiten. Wir hatten ja damals nichts anderes, denn die Bravo war uns verboten worden. Ich schweife ab…
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