Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Hey Ferkel, Sie sind hier falsch, gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen…

Manchmal denke ich, ich sollte…
Dann wieder denke ich: Lass doch, ist doch egal.

Vor einigen Monaten habe ich auf der Startseite ein neues Tool eingebaut, das Widget Top Seiten. Es listet die Blogbeiträge auf, die im Moment am Beliebtesten sind. Klar, dass die neuen Beiträge immer mit dabei sind, es liegt in der Natur der Sache, dass sie kurz nach Veröffentlichung den größten Zuspruch haben. Relativ regelmäßig wird auch der Beitrag über den Parco Nationale Migliarino San Rossore Massaciuccoli aufgerufen, und das so häufig, dass er regelmäßig in der Liste der gerade beliebtesten Texte auftaucht. Google liebt diesen Beitrag und verpasst mir ein tolles Ranking. Es gibt eben nicht allzu viele deutschsprachige Seiten über diesen Park, aber umso mehr italienischsprachige. Es soll mir recht sein, wenn deutsche Toscana- und Versilia-Urlauber hier vorbeischauen und über diesen Spaziergang lesen. Der Beitrag hat zwar mit dem Kernthema des Blogs wenig zu tun, aber er passt doch irgendwie ganz gut hier hinein. Die Rubrik Fremdgehen wurde ja dazu geschaffen, mit solchen Posts das Themenspektrum etwas zu erweitern.

Weitaus weniger begeistert mich, dass der Beitrag Neopren – Geschichten sich ebenfalls hartnäckig in den dieser Beliebtheitsliste hält, mal weiter, mal weniger weit oben.

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Freitag der 13. – Frust und Lust

Natürlich wäre es ein Akt jener sprichwörtlich gewordenen selffullfilling prophecy, würde man davon sprechen, dass am Freitag, dem 13, alles schief läuft. Und wenn schon nicht alles, dann wenigstens etwas. Aber eigentlich ist (zumindest bisher) heute nichts schief gelaufen. Zumindest bei mir nicht. Zugegeben, meine Frustrationstoleranz ist zur Zeit nicht besonders groß, vieles hat nicht so geklappt, wie gedacht. Manches hat unsagbar lange aufgehalten (Stichwort: Steuererklärung), und dann kündigt man großspurig an, dass man Anspruch auf Spind 157 erhebt, nur damit am nächsten Tag im Hallenbad irgendein Typ auf der Brennsuppn daher geschwommen kommt, sich den Spind kapert und dann zum Planschen, Brüsteln, Liegeplattliegen oder sonst einem unsinnigen Tun in die Halle geht.
Mit schöner Regelmäßigkeit veröffentlichen andere Schwimmer, dass sie noch immer in Seen und Weihern unterwegs sind, einige sogar nur in Badebekleidung – also nicht mal im Neo. Nur ich, ich bekomm es nicht auf die Reihe.
Da soll man nicht frustriert sein….
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Neoprenanzug – Geschichten

Gewidmet allen, die ihre Neoprenanzüge waschen,
um dessen unverwechselbaren Geruch nach Gummi loszuwerden…
Wenn Ihr wüsstet, was Ihr anderen Menschen damit „antut“:

Offensichtlich gibt es Leute, die die beiden in der Überschrift genannten Wörter in eine Suchmaschine eingeben. Und hier landen.
So zeigt es das Statistik-Tool meines Blogs. Und da ich bisweilen von unbändiger Neugier getrieben werde, mache ich es diesen Menschen nach und gebe beide Wörter bei Google ein.
Was findet man für Seitenvorschläge mit den Suchbegriffen Neoprenanzug Geschichten?
Viel Schweinkram. Das stelle ich auf den ersten Blick fest. Und ich bin auch dabei. Mittendrin.
Aber warum? Und wie ist mein Ranking in den Suchmaschinen? Und was gibt es sonst noch zu lesen?

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Challenge 2016 / 9. Teil: Stangerl am Feringasee

Eigentlich, so hatte ich mir in der Challenge-Liste 2016 notiert, wollte ich mich am Feringasee mal dem offenen Training der Münchner Triathleten anschließen, nachdem ich vergangenes Jahr mehrfach dazu eingeladen worden war. Nur: Dieses Jahr höre und sehe ich nichts, davon, und ich bin auch zu faul im Netz danach zu suchen und überhaupt: Man muss ja flexibel sein.
Die Wetterlage des Sommers 2016 besticht nun ebenfalls nicht gerade durch laue Schwimmabende – besser, man bringt es hinter sich, bevor am Spätnachmittag wieder das tägliche fulminante Gewitter mit Starkregen aufzieht, die Katwarn-App zum Daueralarm nötigt und einem den buchstäblich Abend verhagelt.
Das ist auch der Grund, warum ich einfach mal allein zum Feringasee fahre. Der See will für 2016 abgehakt werden.r-feri2016-01
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Challenge 2016 / 6.Teil: Simssee, I did it again

Vielleicht ist das Unterfangen törricht. Ich weiß es nicht. In einem Alter, in dem andere kürzer treten, sich dem Magnetismus des Sofas hingeben und sich sportlich überwiegend mit dem Kommentieren von Fußballspielen im Fernsehen begnügen, schwimme ich mal wieder einen Wettkampf.
Aber heißt es nicht auch: Je oller, je doller?
Und hat nicht der Veranstalter des Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmens nicht quasi mir zum persönlichen Gefallen die Wertungsklassen geändert? Jetzt heißt es

1993 – 2000 Junioren
1977 bis 1992 Masters 1
1976 bis 1967 Masters 2
1966 und älter Masters 3

Das kommt mir sehr zupass, denn nun muss ich mich nicht mehr hinter den 20 oder 30 Jahre jüngeren durchtrainierten Triathlethen und Ausdauerschwimmern einsortieren – als ob die nur die 2km Distanz schwimmen würden…
14 Schwimmer sind es nur noch in meiner Klasse, Zielsetzung ist, nicht der Vierzehnte zu werden. Denn Dabeisein ist noch lange nicht alles.
Dabei könnte ich mich ja mal nicht mit den Leuten messen, die mitschwimmen, sondern mit denen, die das nicht tun. 2 Kilometer am Stück zu schwimmen, durchzukraulen, das schaffe ich entspannt. Auch mehr. Aber wie viele Freunde, Bekannte, Kollegen in meinem Alter können das auch?
Gut – der eine oder andere kann Dinge, die ich nicht kann, zum Beispiel kilometerweit durch die Berge mit einem Gleitschirm zu fliegen oder ebenfalls kilometerweit durch die Gegend zu rennen oder zu radeln. Aber das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist, nicht am Sofa zu kleben.
Also bin ich zum zweiten Mal nach 2015 dabei.r-sims17-08

Insgeheim nehme ich mir vor, nicht als letzter durchs Ziel zu schwimmen, ein paar Bist-Du-heute-schon-geschwommen-Leute zu treffen und meine durchaus schwache Leistung vom Vorjahr deutlich zu verbessern. Ansonsten kann ich es auch einfach lassen.

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Bei den Reichen und Schönen an der Versilia

Irgendwo müssen sie ja hin, die Reichen und Schönen der nordtoskanischen Städte Pisa, Lucca und Florenz, die Marmormagnaten aus Carrara und die Textilfabrikanten aus Prato: Also bevölkern sie im Sommer die Versilia, ein Stück toskanische Küste am ligurischen Meer.
Schön ist es dort, vor allem, wenn die Reichen und Schönen noch in den Städten hausen, die Saison gerade erst beginnt und es entsprechend ruhig zugeht an den Stränden von Viareggio und Lido die Camaiore. Nicht nur abends.r-versilia-01-02
Zwar lassen sich einige geldige Touristen sehen, ein paar Russen und Schweizer protzen mit dicken Autos, aber im Großen und Ganzen geht es zivil zu. Und von den Schönen ist ohnehin nicht allzuviel zu entdecken – auch wenn die Russen meinen, sich eine Schönheit geangelt zu haben. Aber die ist meist nur plastikblond und kurvig. Schön geht anders, das ist eine Frage der Haltung und Ausstrahlung. Da können sie in Italien noch viel lernen.
Am Strand sind dann sowieso alle mehr oder weniger gleich. Bademode hat etwas kolossal Sozialistisches – es lebe die Gleichmacherei. Weiterlesen


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Challenge 2016 / 2. Teil: Spielen im Zustorfer Weiher

2016-zus0129,2km im Neo.
Das ist doch mal was.
Beziegungsweise wäre es.
Geschwommen.
Ich bin aber nicht geschwommen, sondern die Strecke im Auto gefahren.
Ja: Im Neo.
Der Grund ist einfach. Ich wollte unbedingt auch im Rahmen der Challenge 2016 noch einmal zum Zustofer Weiher. Das ist kein besonders aufregendes Gewässer, aber ich muss zugeben, dass ich 2015 bei der Challenge dort sehr geschludert habe. Damals bin ich mehr im sommerwarmen Wasser gedümpelt statt zu schwimmen. Das gilt es aufzuholen.
Soweit ich mich erinnere, sind zwar einige Einstiegstellen und Anglerplätze vorhanden, aber es fehlt an Kiosk, Liegewiese und so weiter, also womöglich an willfähigem Personal vor Ort, das mir den Neoprenanzug schließen wird. Das kann ich ja gar nicht gebrauchen. Weiterlesen


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Challenge 2016 / 1. Teil: Heute ein Fünfer

challenge2016Aufgaben erledigen sich nicht durch Liegenlassen. Auch nicht selbstgestellte.
Es wird also allerhöchste Zeit, den alten Beitrag vom Januar 2016  zu öffnen und nachzusehen, was ich mir eigentlich für dieses Jahr als Sammelsurium an Herausforderungen ausgedacht und zusammengestellt habe. Dieses Jahr ist es echt überschaubar, das Meiste sind Freiwasserakivitäten. Der Sommer kommt erst noch, da habe ich noch ein wenig Zeit. Ohnehin habe ich mir für 2016 eher „Mirkoevents“ ausgedacht, um dem Schwimmen einen höheren emotionalen Erlebnismehrwert zu geben, mal abgesehen von der ersten Aufgabe, mein gesetztes Jahresziel zu erreichen. Ich habe keine Lust, kreuz und quer durch die Gegend zu fahren und nach irgendwelchen Seen und Weihern zu suchen, die dann doch nicht so prickelnd sind. Daher steht 2016 der pure Genuss im Focus.
Heute kann ich mit Stolz verkünden: Aufgabe 1/16 ist erledigt und kann abgehakt werden. Und ich habe es genossen.
Mindestens ein Fünfer – so stand es auf der Liste, und den bin ich geschwommen.
Fünf Kilometer am Stück ist eine Distanz, die ich eigentlich nicht mag: 100 Bahnen Frei- oder 200 Bahnen Halle. Das kann auf Dauer doch ganz schön langweilig und nervig werden. Will ich solche Strecken aber im Freiwaser schwimmen, dann muss ich mich wohl oder übel erst mal im Chlor wieder daran gewöhnen. Zwar überwindet man im Freibad nicht wirklich Distanz (zumindest kommt es einem so nicht vor) und kommt auch nicht an irgendeinem Ziel an, aber man hat die Sicherheit, jederzeit abbrechen zu können. Weiterlesen