Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Die neue Pelle – die erste Runde im 2XU

„Der Neoprenanzug 2XU RACE ist ein ultimativer, kompromissloser Race-Wetsuit mit hoher Flexibilität im Arm-Schulter-Bereich. Er bietet in seiner Klasse den maximal möglichen Auftrieb für eine bessere Wasserlage. Er wurde mit der neuesten Yamamoto-Neopren-Technologie und hydrodynamischer Silikon-SCS-Beschichtung. Mit ‚Concave Water Entrapment Zones‘ auf dem Unterarm für mehr Wasserverdrängung und seitlich integriertem ‚Rollbar‘ für eine optimale Körperposition.  Die nahtlosen Schulter- und Armeinsätze versprechen extreme Flexibilität. Das optimal dehnbare ‚520% Stretch Lining‘-Innenmaterial sorgt für uneingeschränkte Beweglichkeit. Das nahtlos eingebrachte ‚Floating ZIP Panel‘ am Rücken ermöglicht längere Armzüge, ohne das der Reißverschluss diese einschränkt. Der 2XU RACE liefert Performance bei jedem Armzug und jedem Beinschlag.“

Es wird Zeit, die Produktbeschreibung des 2xU Race auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Das gute Stück ist gekauft, darüber habe ich bereits geschrieben. Unfassbar schnell ist er am Dienstag schon in der Post. Pünktlich um 10 Uhr, wie Postmänner nun mal sind, klingelte es (nicht zweimal!) und die DHL-Fahrerin steht mit einem flachen Paket vor mir.  Offen gestanden hatte ich nicht damit gerechnet, dass es so schnell ging, und dass ich bei meiner ersten Fahrt ins Freibad den Neoprenanzug gleich mitnehmen könnte. Optimal, dann kann ich das Teil gleich auspacken und noch am selben Tag das erste Mal auf einer etwas längeren Strecke als beim Testschwimmen ausprobieren. Weiterlesen

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Von Pontius zu Pilatus

Es gab eine Zeit, da hat sich München als Weltstadt mit Herz inszeniert – mag sein, dass am mit Herz etwas dran ist, aber Weltstadt ist in meinen Augen etwas anderes. Zumindest dann, wenn es um den simplen Kauf eines Neoprenanzugs geht. Da zeigt sich nämlich schnell die Begrenztheit der Einkaufsmetropole an der Isar.

Nun gibt es zahlreiche Dinge, die ich mittlerweile aus gewissen Erfahrungen, über die es hier auch wieder geht, online kaufe. Da weiß ich nämlich, wo ich was bekomme und muss nicht von Laden zu Laden rennen, um am Ende dann doch vor verschlossener Tür zu stehen, weil der Geschäftsinhaber vielleicht schon um 18.30 zusperrt, oder aber erst um 15.00 öffnet. So etwas gibt es nämlich auch. Auch in einer sogenannten Weltstadt. Von der Verfügbarkeit der von mir begehrten Ware im Geschäft mal ganz zu schweigen… Sprich: Mancher stationäre Händler müht sich offensichtlich redlich, Kunden mit spezielen Wünschen loszuwerden. Ein Neoprenanzug zum Schwimmen finde ich aber gar nicht so speziell. Und da ich den sicherlich nicht online kaufen werde, mache ich mich auf den Weg in die große Stadt.
Bereits im Februar habe ich in München in einem Triathlon Shop  einen Versuch gestartet, klugerweise vorher die Öffnungszeiten gecheckt (12.00-19.00 Uhr) aber dort mein persönliches, figurliches Waterloo bei der Anprobe des Aquaman Cell Gold erlebt. Kein Weg führte mich, den gwamperten Kunden, in den Anzug Größe L und XL war dann doch wieder zu groß.
So richtig betrübt darüber war ich damals nicht. 629 Euro ne fette Stange Geld für so ein Gummigwand. Groß war die Auswahl im Februar nicht. Neue Ware, so versprach damals Verkäufer Hendrik, käme im März. Vielleicht solle ich dann noch mal mein Glück versuchen.
Gesagt, getan, bis April gewartet und ab in die Stadt. Weiterlesen


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Alle Jahre wieder…

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind. Im Schlepptau dieses heimtückischen Geschöpfs kommen all die Leckereien. Und in Folge von viel zu viel gutem Essen, Süßkram und Alkohol kommen die Pfunde. Das kennen Sie vermutlich.

Alle Jahre wieder kommt aber auch die Fastenzeit und damit mein hochheiliges Versprechen, einige Kilo wieder loszuwerden. Nicht das Neue Jahr mit seinen albernen Vorsätzen ist der Judgment Day. Bei mir ist das der Aschermittwoch (Kunststück, ich wurde an einem solchen geboren).
In der Fastenzeit geht es Kraftvoll gegen Fett  (2015), ich setze Alles auf Null (2014) und nerve meine Mitmenschen mit Geschwafel vom Abnehmen (2102). Eigentlich ist es jedes Jahr der gleiche Scheiß. Darum gehe ich schon gar nicht mehr auf die Waage. Sich täglich beleidigen zu lassen… wer braucht das schon?
Also stelle ich mich am Aschermittwoch auf die Waage, sammle innere Stärke und bemühe mich um maximale Contenance und dann – mit einem beherzten Ruck ziehe ich die Füße auseinander, um den erbarmungslosen Fakten in Form einer Anzeige ins Auge zu blicken:

waage

Dieses Jahr trifft es mich knüppeldick. Immerhin sehe ich die Waage noch, ein schwacher Trost. Aber die Ziffern sind gnadenlos. Da hilft es auch nicht, vorher ausgiebig aufs Klo gegangen zu sein, geduscht zu haben, sich zu fönen und zu rasieren und mit allen Tricks, noch ein paar Gramm Verlust zusammenzukratzen. Ich bin gewichtsmäßig wieder da, wo ich vor vier Jahren war.

Face the fucking facts!

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Über mir die Drama-Queen

Einer geht noch, einer geht noch rein.

Und der Eine ist Chilene, wohnt in Rosenheim und setzt tatsächlich seinen Fuß in den Chiemsee. Sonst geht niemand an diesem kühlen Septembertag im Chiemsee schwimmen. Die Badestrandsaison ist beendet. Das Schwimm-Plateau ist abgeräumt und liegt auf dem Trockenen auf der Wiese, auf der sonst die ferialen Sommerfrischler sich von ihren Radios bedudeln lassen und die Bild lesen.
Auch der große Plastikeisberg ist weg, die Rutschen sind gesperrt. Schluss mit Badespaß.
Das gilt aber nicht für den Chilenen, der eine Runde schwimmt, aus dem Wasser kommt und sich abtrocknet um es sich hernach auf dem Plateau in der Sonne gemütlich zu machen,
Auf der anderen Ecke des Plateaus deponiere ich meine Tasche und packe mein Schwimmzeug aus. Wir kommen kurz ins Plaudern. Er komme aus Südchile, aus Patagonien, erzählt er. Da sei er es gewohnt, im Kalten zu schwimmen,  während ich mich zu einer Schwimmrunde im Bayerischen Meer rüste.
Verführerisch schaut das Wasser aus. Es war klug, meine Schwimmtasche ins Auto zu werfen und mich zunächst in Felden absetzen zu lassen, bevor er anschließend zum Familienbesuch mit inkludierter Geburtstagsfeier geht – alles richtig gemacht.drama01Wer kann da schon widerstehen? Also ich zumindest nicht. Und mit einem Neoprenanzug ist noch lange nicht Schluss mit Draußen Schwimmen, selbst wenn die Freibäder mittlerweile geschlossen haben. Das erwähnte ich ja bereits im vorangegeangenen Blogpost.
Also geht noch einer – wieder einer. Ins Wasser. Ich. Weiterlesen


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…noch lange nicht Schluss!

Da jammern sie wieder… die Freibadfreunde.
Die Ferien sind auch in den südlichen Bundesländern zu Ende – ein Freibad nach dem anderen schließt seine Pforten. Die Zeit des Draußen-Schwimmens ist wieder einmal vorbei. Heulen und Zähneklappern allüberall bei denen, die gern im Freien schwimmen, aber keinen Fuß ins freie Wasser setzen.
Die Armen: Jetzt müssen sie wieder zurück in die Hallenbäder – ein Schicksal, das ich noch ein wenig hinauszögern kann. Ein kleiner Blick in die Datenbank zeigt: 15 mal war ich in diesem Sommer im Freibad, am 05.05. das erste (und einzige) Mal im Prinzregentenbad, danach konsequent in Erding. Viel ist das nicht, vor allem angesichts der für die Freibäder fulminanten Saison: Über 100.000 Besucher hat man in Erding gezählt. 54,5 Kilometer bin ich im gechlorten Outdoorbecken geschwommen, davon vier in München. Weitaus mehr in Seen und Weihern. Soweit zu den nackten Zahlen. Nun bin ich fertig mit dem Schwimmen im Freien… Auch das Erdinger Freibad ist zu.
Der Herbst ist da.

Auch die Seen und Weiher haben ihre wohligen Temperaturen verloren. Schmale 18°C messe ich an der Kiesgrube im sonnenbeschienen Flachbereich. Gut, dass ich das Badethermometer dabei habe. Ein Stückchen weiter im Wasser, dort, wo es schlagartig tiefer wird, sind es 16°C.

66-05a Weiterlesen


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Challenge 25/9 (Soyensee): Spaßbefreiung

Die Berichte über die Seen 25/7 (Birkensee) und 25/8 (Lußsee) habe ich zurückgestellt. Sie erscheinen in der kommenden Woche als Teil der Blogparade „München“ der Iron Blogger München: 31Tage, 31 Blogs, 31 Blogger, 31 Beiträge. Darum kommt jetzt schon mal Nr. 9:

image KopieSpaß geht anders. Aber um es gleich vorweg zu sagen: Der Soyensee kann nichts dafür. Gar nichts.
Es ist nicht seine Schuld, dass das Wetter in den vergangenen Tagen so mies ist, dass das Wasser gerade mal 16°C hat.
Für Herbert und für  mich ist Schwimmen im Neoprenanzug angesagt. Kein Drama – das haben wir schon oft gemacht. Aber ich will eigentlich nicht mehr. Ich will warmes, angenehmes Wasser, gute Laune und einen lockeren Schwimm.
Heute bekomme ich nichts von alledem.
Dabei ist an dem Soyensee nicht viel anders als im vergangenen Spätsommer, als ich ihn das erste Mal aufgesucht habe. Der einzige Unterschied: Das Wetter und damit die Begleiterscheinungen. Es ist einfach absolut niemand da, als wir auf den Parkplatz fahren.
An sich mag ich diese Leere, aber langsam sehne ich mich doch nach Badegästen, tobenden Kindern am Ufer und Sonnenanbetern… weil dann erst Sommer ist.soy2 Weiterlesen


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Das kalte Grauen

Schaue ich heute aus dem Fenster, bekomme ich das kalte Grauen: Was für ein Mistwetter. Innerhalb von einem Tag sind die Temperaturen um über 10°C gefallen. Es stürmt, Blätter und Äste liegen auf den Straßen, umgeknickte Bäume blockieren Straßenbahnen und den Fernverkehr der Eisenbahnen. Es hat aus Kübeln geschüttet, der erste Herbststurm ist über das Land gezogen. Der Himmel ist eine einzige graue Masse, der Wind fegt noch immer durch die kahlen Äste…

Dabei ist es gerade mal 72 Stunden her, dass Herbert und ich unsere Sonntagsrunden im Wiflinger Weiher gedreht haben. Ich bin kaum dazu gekommen, die Bilder von meiner Kamera herunterzuladen und durchzuschauen, da ist das alles igendwie komplett überholt, wie ein Blick in vergangene Zeiten. Ich vermute mal, der 19. Oktober 2104 dürfte der letzte Tag des Jahres gewesen sein, an dem wir ins Freiwasser gehen konnten.
Es war ein wunderschöner Oktobersonntag, das Thermometer zeigt 23°C an. Herbet und mich zieht es hinaus ins Grüne.hat. Allerdings nicht auf die Wiese am Weiher und auch nicht hinein in den zunehmend brauner werdenden Herbstwald. Wir wollen ins grüne Wasser. Denn das schaut allzu verlockend aus:

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Als wir ins Wasser steigen, sind wir bestens vor Kälte geschützt in unseren Neoprenanzügen. Unter den Augen diverser Spaziergänger und Naherholungsausflügler drehen wir unsere Runden im 16°C warmen bzw. kalten Wasser. Und wir sind nicht die Einzigen, die am vergangenen Sonntag den Schritt ins Nass gewagt haben:
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Boys and Toys

Jungs und ihre Spielzeuge – Eine legendäre Kombination.
Warum erwähne ich das ausgerechnet heute?

Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen habe ich ein Spielzeug zurück bzw. die Erlaubnis, es wieder zu nutzen. Nachdem ich im August an einem Samstagnachmittag etwas sehr zackig durch eine mikroskopisch kleine und trotzdem geschlossene Ortschaft zum Schwimmen gefahren bin, durfte ich einen Monat lang überhaupt nicht mehr fahren. Das ist seit heute Geschichte, der Führerschein ist wieder da und mein erster Weg mit meinem viel zu lange in der Garage geparktem Spielzeug führt mich wohin?
Richtig: Zum Schwimmen.

Der zweite, dritte und vierte Grund: Seit vergangenem Donnerstag bin ich nicht nur glücklicher Neubesitzer zweier neuer, poppiger Badekappen auf Großbritannien sondern auch einer sehr handlichen Unterwasserkamera. Die Kappen wollen getragen, die Kamera will ausprobiert werden. Ich bin es meinem Blog und der Facebook-Gruppe, in der wir unsere Schwimmerlebenisse teilen, schuldig, mehr als immer wieder nur Bildchen vom Ufer auf das Wasser zu posten. Ab jetzt soll es auch Bilder aus dem Wasser heraus geben.
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