Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Challenge 25 – Mein Abschluss-Ranking

image KopieGeschafft. 25 Seen und Weiher habe ich den Sommer über besucht.
Und nun?
Ein Ranking.
Internetbenutzer lieben das – Suchmaschinen auch. Meine liebsten Bücher, CDs, meine schönsten Urlaubsorte… was kann man nicht alles in eine Rangordnung bringen?
Da wäre es töricht, das nicht auch zu machen und so ein paar Leser herzulocken. Wer weiß… vielleicht googelt ja einer nach den schönsten Badeseen in und um München und findet meine Seite.

Es sind alles sehr subjektive Schwimmeindrücke, keine Bewertungen der Gewässer und schon gar keine Beurteilungen über Schwimm- und Wasserqualitäten, die für dieses Ranking ausschlaggebend waren. Oder ganz einfach: Wo hat es mir bei den über 60 Kilometern, die ich geschwommen bin, nun am besten gefallen und wo muss ich nicht noch mal hin?stau02
Fair ist das nicht, da ich einige Gewässer ich schon sehr oft vorher besucht habe, andere nur dieses eine Mal. Mal war ich der Einzige, mal war es gesteckt voll. Mal habe ich mich von der Natur faszinieren lassen, mal bin ich von Menschen eher abgeschreckt worden. Mal war das Wasser arschkalt, mal badewannenwarm, mal ist es zu trübe, mal roch es nach Moder, mal nach Pommes frites. Mal wusste ich etwas über das Gewässer, mal nicht, mal hatte ich auch Vorurteile, mal war ich neugierig. Mal brannte ich vor Lust, mal hatte ich wenig Motivation ins Wasser zu steigen, mal mochte ich es, über Wasserpflanzen hinweg zu schwimmen, mal war ich davon genervt, zwischen den Teichrosen zu landen. Mal teilte ich das Wasser mit Enten, mal mit Gänsen, mal mit Blässhühnern. Und hin und wieder fischelte es unter mir.
Schließlich: Das Wettkampfschwimmen im Simssee lässt sich kaum noch mit anderem Schwimmen vergleichen, geschweige denn, dass ich auch nur einen Hauch vom See selbst mitbekommen habe,
Das alles fließt in mein persönliches Ranking mit ein. Es hilft nichts. Hier also das Ranking zu meiner Challenge 25. Weiterlesen

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Challenge 25…

image KopieBekanntlich wächst der Mensch mit seinen Aufgaben und Herausforderungen. Ebenso bekanntlich heißt es nur heute nicht mehr Herausforderung, es heißt Challenge. Eine solche kann man sich suchen, wird man nicht von anderen zu einer Challenge gedrängt.
2014 hatte ich mir vorgenommen, von Felden zur Herreninsel zu schwimmen. Das war die Herausforderung an mich selbst. Nicht ohne Stolz habe ich verkündet: Einmal König und zurück. Und ich habe mich im Sommer der Ice Bucket Challenge gestellt, nicht freiwillig. Das kam von außen.
Eine Zeitlang habe ich gegrübelt, was ich mir für 2015 vornehmen könnte. Auf die Idee hat mich Wigald Boning gebracht, der sich auch für keine Herausforderung zu schade ist und den Sommer über immer wieder über Facebook von seinen Schwimmerlebnissen in diversen Berliner Gewässern geschrieben hat. „Was der kann“ – so mein Gedanke – „das kann ich schon lange“.
Das stimmt zwar nicht, denn Wigald hat mittlerweile schwimmend den Bodensee durchquert. Ich würde nicht mal den Hafen von Friedrichshafen hinter mir lassen, ohne gestorben zu sein. Aber egal. Erstens gehört klappern zum Geschäft und zweitens wächst der Mensch bekanntlich… ach ja, das erwähnte ich bereits.
Inspiriert also durch Wigald Bonings Erkundung der Hauptstadtgewässer habe ich folgenden Plan gefasst, den ich gleich als guten Vorsatz für das kommende Jahr verstanden wissen will.
25 Seen und Weiher möchte ich im kommenden Sommer be- oder erschwimmen. Dazu habe ich mir zunächst vom Münchner Stadtportal die Badeseen nennen lassen, das gleiche noch mal von der BayRegio, die Badegewässerliste des eigenen Landkreises und schließlich die Badeseenliste des Münchner Merkurs durchgeschaut. Herausgekommen ist die Challenge 25. Weiterlesen