Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


3 Kommentare

Schichtwechsel

Es ist kurz vor 18 Uhr. Unschlüssig stehe ich am Ufer des Wörther Weihers.
Soll ich – oder soll ich nicht.
Als ob die Entscheidung von mir abhänge würde.

Genauso unentschlossen wie ich zeigt sich der Himmel. Kommt das Gewitter nun oder zieht es weiter?
Irgendwann ist meine Geduld zu Ende. Wenn sich das Gewitter nicht in fünf Minuten verbindlich äußert, gehe ich ins Wasser.
Schließlich: Noch immer sind Familien auf der Liegewiese, Kinder spielen am Ufer, am Kiosk sitzen Menschen und trinken ein Feierabendbier. Von vorgewitterlicher Aufbruchstimmung ist keine Spur zu merken.
Nach Ablauf des Ultimatums lugt die Sonne hervor.
Na bitte – geht doch.
Zwei Frauen kommen – offensichtlich auch schwimmbegierig. Das ist gut. Die können mir, wenn ich mich etwas beeile, gleich den Neoprenanzug schließen.
Weiterlesen

Advertisements