Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Wir haben erst Februar…

„Wir haben erst Februar“, erwidern die einen, nachdem die anderen sich beschwert haben, dass es schon wieder geschneit hat.
„Mal ehrlich… das hätt’s jetzt nicht mehr gebraucht, oder?“ raunt mir Günther zu, als ich am Sonntagmorgen den Schnee aus er Einfahrt schaufle und er die Frühstückssemmeln holt.
„Nein“, antworte ich, „wahrlich nicht.“


Sehnsüchtig erwarten alle den Frühling. Ein paar Vögel haben schon mal keck gezwitschert, es ist morgens und abends länger hell. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse wurden beim Blühen ertappt… und dann das. Einen Samstag lang schneit’s und wieder liegen das Dorf und das Land unter einer weißen Decke. Weiterlesen

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Is scho schee, da im Schnee

Es ist exakt ein Jahr her, da merkte ich an, dass Wasser manchmal hart sein muss (also gefroren), …und weiß. Und pulvrig. Und in großen Mengen vorhanden. Und wenn dann noch der Wetterbericht „Aufklaren des Nebels und Sonnenschein“ verkündet, dann lass ich Schwimmbad Schwimmbad sein.
Warum mit der guten Tradition brechen?
Und wenn der Berg ruft, wer wollte sich schließlich dem entziehen?
Also: Frühmorgens raus aus den Federn, ein schnelles Frühstück, ab in die Skiklamotten und knapp eineinhalb Stunden später am Parkplatz wieder aussteigen. So ist der Plan und so setzen wir es auch um. Weiterlesen


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Vom Eise befreit…

osterspaziergang8bManchmal muss es eben Goethe sein… Heute zum Beispiel:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Osterspaziergänge sind eben etwas ganz Besonderes. Und kaum einer hat das besser beschrieben als Johann Wolfgang von Goethe im „Faust 1“.

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Ice-Swimming

winterweiher3…ist ja nun gar nichts für mich. Mein Respekt gilt allen, die bei den aktuellen Temperaturen ins freie Wasser in Seen, Weihern und Teiche  steigen. Auf Facebook lese ich viel davon; nicht nur von den Meisterschaften in Burghausen im Wöhrsee Anfang Januar. Regelmäßig posten Freunde und Schwimmer in der bereits mehrfach erwähnten Schwimmgruppe von ihren aktuellen Abenteuern. Sie zeigen Bilder und Filmchen. Manche hacken sogar zuvor noch das Eis auf oder brechen es, wenn es dünn genug ist, unterm Schwimmen. Das Ganze natürlich nicht im Neoprenanzug, sondern nur in Badeklamotten, mit Brille und Kappe. Das Wort Biopren macht die Runde und spielt auf eine biologisch angefutterte, körpereigene Isolationsschicht an, die sich unter der Haut befindet. Das finde ich großartig.
Meine Hochachtung vor allen Eisschwimmern. Ich erkenne neidlos an, was andere sich und ihrem Körper zumuten können ohne auch nur das geringste Problem damit zu haben.  Da triumphiert wirklich der Wille gegenüber jeder Befindlichkeit, jedem Unbehagen, jedem Anflug einer Gänsehaut. Das könnte ich nie. Ich friere schon beim Hinsehen. Weiterlesen