Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Nachtrag: Die Silvester-Weiherrunde

22. Januar 2017 – genau vor einem Jahr.
Kronthaler Weiher.

Es war ein Sonntag. Ein in alter Mann sprach mit den Schwänen, die er gefüttert hatte. Währenddessen stand er auf dem Eis. Die Vögel aber würdigten ihn kaum eines Blickes…
Vor einem Jahr besuchte ich den Kronthaler Weiher, in dem ich im Sommer zahlreiche Runden schwimme bin. Das Thermometer zeigte damals -12°C an, die Wasseroberfläche war zugefroren. Ein alter Mann stand an einem Wasserloch und sprach mit den Tieren. Es war ein seltsamer, ein berührender Moment – tröstlich und zugleich traurig. Und ein wenig peinlich, denn ich wollte um jeden Preis verhindern, dass der Mann mich bemerkte, wie ich ihn beobachtete und aus dem Handgelenk ein Foto machte. Weiterlesen

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Wenn die Angst nicht mitschwimmen würde… (Teil 2)

TeDSCF0029il 1 lesen Sie, wenn Sie den Mut haben, auf das Bild mit der Hand zu klicken. Darin geht es um die Angst, dass einem Schwimmer im Wasser etwas passieren kann, zum Beispiel ein Badeunfall.
Mindestens genauso groß aber weitaus weniger rational begründbar, ist bei einigen Schwimmern die Angst vor dem, was sich unter einem befindet. Im Schwimmbad ist das der geflieste oder mit Stahl ausgekleidete Boden, der mal mehr mal weniger appetitlich garniert ist mit Haarnadeln, Kaugummis, Pflastern, Zopfgummis und -spangen und anderen Drogeriemarktartikeln. Über Manches möchte man lieber nicht sprechen. Das mag vielleicht bei den Schwimmern Ekel auslösen, dadurch entsteht vielleicht auch ein gewisses Unbehagen, mit diesen Gegenständen in Berührung zu kommen. Wer aber kontinuierlich seine Bahnen schwimmt, hat in der Regel einen Kontakt zum Beckengrund. Die Angst im Schwimmbad aber hält sich in Grenzen… wenn sie überhaupt vorhanden ist. Weiterlesen