Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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2016 – Jahresrückblick in Zahlen

Jahresrückblicke sind doof. Hier also die Jahresbilanz 2016, die natürlich nur für solche Leute geeignet ist die ein ausgesprochenes Faible für Tabellen haben, also so Typen wie mich: Aus jedem Kleinscheiß ’ne Wissenschaft machen und zu allem und jedem eine hochkomplizierte Excel-Tabelle einrichten, die man am Ende kaum mehr selbst versteht.
So mache ich das mit meiner Schwimmerei auch. Ich habe keine Ahnung, wozu das gut ist, denn wenn man nur Zahlen erhebt, ohne sie auszuwerten, ist das eigentlich sinnlos.
Egal – ich mache es trotzdem.

1. Die nackten Zahlen basierend auf einer Vorgabe, 2016 520 Kilometer zu schwimmen:
(habe ich zwischendurch von 410 hochgesetzt)2016-iz01b


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Helfen Sie mir…

challenge2016Tja – nun habe ich ein Problem und ich brauche die Hilfe meiner Leser. Mein definiertes Jahressoll für 2016 habe ich auf 410km festgesetzt. Jetzt haben wir Mai und ich stehe bei 207,10km, die ich seit 01.01.2016 geschwommen bin. Das macht 50,51% von meinem Soll.
Ich weiß, ich bin selbst Schuld – ich zähle zu viel, rechne zu viel, spiele zu viel mit Excel rum.
Das kommt dann eben dabei heraus. Anstatt einfach draufloszuschwimmen und den Spaß daran zu genießen, muss aus eben auch aus den Schwimmbadbesuchen (Freiwasser kommt erst noch. Derzeit steht es Hallenbad vs. Freibad bei 86% zu 14%) eine Wissenschaft gemacht werden.
Und jetzt gerät  alles ganz gehörig aus den Fugen, denn mit einem Mal wird mir klar, dass… Weiterlesen


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Quartalsabschluss

So – nun ist es also soweit. Das erste Quartal 2016 ist um (kein Aprilscherz). Und während Heerscharen von Buchhaltern anfangen, ihre Quartalszahlen aufzubereiten, öffne ich mit einem Klick eine Excel-Tabelle und weiß auf einen Blick, wo ich stehe – beziehungsweise, was die ersten drei Monate gebracht haben. Das Ganze ohne Polar-, Garmin-Schwimmuhr, iWatch oder Bordcomputer. Es reicht eine Exceltabelle und das popelig-altbackene Bahnenzählen. Aber bei mir geht’s ja auch nie um Zeit sondern nur um Frequenz und Distanz.
Zahlenfreaks dürfen weiterlesen, der Rest der Leser darf sich kommende Woche wieder hier einfinden.
Was ist herausgekommen?

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2015, was war: Das Jahr in Zahlen

Dass ich ein Faible für Excel-Tabellen habe, ist Stammlesern bekannt. Auf mein Vorhaben, 2015 mindestens 365 Kilometer zu schwimmen, bin ich bereits eingegangen. Herausgekommen ist natürlich nicht nur eine Kilometerschinderei, sondern auch eine Excel-Tabelle, in die ich all die Daten akkurat (um das Wort penibel zu vermeiden) eingetragen habe.

Und das sind sie, die Werte des Jahres 2015 – für alle, die sich für nackte Zahlen interessieren (und für mich, damit ich Ende 2016 die Zahlen gegeneinander stellen kann): Weiterlesen


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Aussiebum performs… und Moderlieschen

Es war eine geniale Idee: Als ich vor etwa drei Jahren hier ein Blogpost veröffentlichte, in dem ich mich zu der australischen Wäsche- und Bademodenmarke Aussiebum äußerte, ahnte ich nicht, welchen Einfluss dieser Beitrag auf dieses Blog haben würde. So großartig wie es in der Werbung angepriesen wird, fand ich das Textil dann doch nicht, davon können sie in dem Blogpost lesen. Seitdem habe ich der Marke zwei weitere Chancen zu geben, mich als Kunde für Swimwear zu gewinnen: Der Erfolg ist eher dürftig. So richtig begeistert hat mich weder Modell 2 noch Modell 3 und so finden diese beiden Hosen eigentlich nur noch im Neoprenanzug Verwendung und befinden sich mehr oder weniger auf der Abflugbahn zum Mülleimer. Modell 1 ist bereits gestartet und ist in den selbigen geflogen… Weiterlesen


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Wenn gilt: d = 365, kann dann s ≥ 365k sein?

Seit Anfang des Jahres habe ich mich immer wieder mit der Frage beschäftigt:

Wenn gilt: d = 365, kann dann s ≥ 365k sein?

Das Ganze ist streng mathematisch gesehen schnell beantwortet. Solange gilt, dass s ≥ d ist, dann ist die richtige Antwort: Ja. Falls aber d ≥ s gilt, lautet die Antwort nein.

Nun geht es in diesem Blog aber nicht um Mathematik. Überhaupt ist es völlig unsinnig, dass jemand wie ich, der mit diesem Fach immer auf Kriegsfuß stand, sich freiwillig mit solchen Fragen beschäftigt. Es geht natürlich um’s Schwimmen. Um was auch sonst?
Um diese Frage, die sich erstaunlicherweise immer auf den Bahnen im 40er bis 60er Zahlenraum in meinen Kopf drängt,  zu beantworten, muss zunächst geklärt werden, für was d, s und k stehen.

d= 365 macht die Sache eigentlich schnell klar. Denn bei der Zahl 365 weiß jeder sofort: Hier geht es um Tage, also um 365. 365 d sind 365 Tage, also ein Jahr.
s ist die Strecke… Physik; wir erinnern uns? k, auch kein großes Geheimnis, steht hier für Kilo, gr. χίλιοι = tausend. Mathematisch korrekt mag das Ganze also nicht sein, aber es geht an dieser Stelle um 365.000, also 365.000m. Das sind 365km.

Ganz simpel: Die Formel oben verklausuliert nur die Frage: Weiterlesen


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Es wird Juli, Männer… also gefährlich

adria2-3Es gibt Gegenden, da mag man uns nicht. Zumindest traut man uns nicht… Da stehen große Schilder, auf denen steht: Schwimmen verboten. Oder – wenn es nicht geschrieben steht – dann „versperrt“ einem ein Piktogramm mit gleichlautender Anweisung ganz klar den Zugang ins Wasser.
Gern möchte man solche Schilder ignorieren. Sie sind etwa so sympathisch wie das Absolute Parkverbot, das Betreten des Rasens verboten oder das Ballspielverbotsschild in den Garagenhöfen der Wohnanlagen. Verbote gibt es überall – viele zu Recht, wenn man darüber nachdenkt, und doch sind sie ärgerlich. Denn sie schränken ein im Bedürfnis, sich frei entfalten zu können. Sie gelten als Spaßbremsen, verursachen Unbequemlichkeiten und führen zu Verärgerung und Trotz.
Eben dazu gehören auch die Schwimmverbote, wie man sie an vielen Orten findet. Natürlich ist es lächerlich, solche Bilder an kleinen Brunnen irgendwo aufzuhängen – andererseits: Als noch Völkerscharen in Rom den Trevi-Brunnen bestiegen, um es Anita Ekberg und Marcello Mastroianni a la La Dolce Vita nachzumachen, war das Wasser täglich eine einzige eklige Brühe. Das Brunnen- und Wasserspielbadeverbot ist rational betrachtet also verständlich – so schön es auch sein mag, sich bei sommerlichen Temperaturen eine Abkühlung zu gönnen.
Manchmal wird ein Revier zum Schutz der dort heimischen Flora und Fauna gesperrt, manchmal aber haben es sich die Badegäste allerdings selbst zuzuschreiben, dass sie in aufgelassenen Kiesgruben, Flussarmen oder Teichen nicht mehr schwimmen dürfen. Hin und wieder fragt man sich schon, warum die einen ihren Müll nicht mitnehmen, die anderen selbigen sogar im Wasser versenken, die nächsten den Teich als Großraumtoilette und wieder andere als Badewanne zum Abwaschen dick aufgetragener Cremeschichten nutzen… Der See erträgt wohl alles. Oder auch nicht. Schilf wird mit Tretbooten niedergefahren, Brutgebiete werden zerstört, Enten werden von Luftmatratzenpaddlern gejagt, Kaulquappen aus dem Wasser gefischt und am Ufer zu Tode getrocknet, weil es ja so eklig ist, wenn die auch mit im Wasser sind usw. usw.
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Vom kraulen und ficken – Meine Suchbegriffe-Statistik (1)

Wenn man ein Blog schreibt, ist man doch ein wenig neugierig, wer das alles so liest. Zwar ist dieses Blog mehr für mich selbst gedacht, so als als Notiz- und Tagebuch, aber ich habe nichts gegen Mitleser. Im Gegenteil, ich freue mich, wenn sich jemand dafür interessiert. Und das wiederum macht mich neugierig. Natürlich hinterlassen diejenigen, die das Blog abonniert haben, Spuren in Form von E-Mail-Adressen. Wie sonst könnten sie benachrichtigt werden?
Die Statistik-Ebene erlaubt einen Einblick in diese Daten. Aber sie zeigt noch viel mehr: Nämlich, wer mein Blog gefunden hat und das, obwohl er vielleicht etwas ganz anderes gesucht hat. Denn die Suchbegriffe werden ebenfalls gespeichert, und ich bin neugierig genug, nach über einem Jahr mal etwas tiefer in die Datenbank hineinzuspitzeln. Ich blicke quasi bis auf den Grund – wie auf dem Foto.
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