Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Das Ende ist da… Mimimi

Kaum dreht man sich einmal um, ist der Sommer schon wieder vorbei. Im Lebensmittelhandel türmen sich Dominosteine, Lebkuchen, Spekulatius und Marzipan. Das ist das untrügliche Zeichen in Bayern, dass die Sommerferien zu Ende sind, spät, aber sie haben ja auch spät begonnen. Und mit dem Ende der Sommerferien naht auch das Ende der Freibadsaison – ein Bad nach dem anderen schließt. Überall das Gleiche: Schwimmblogger und Facebooker seufzen um die Wette, dass sie nun zurück in die Halle müssen. Ein guter Grund, sich anzuschließen…

Angesichts der aktuellen Witterung ist es keine Überraschung, dass die Betreiber heuer die Bäder keinen Tag länger geöffnet halten als ursprünglich geplant. Warum auch?
Witterungsmäßig herbstelt es so sehr, dass nur noch die Vereine und die wenigen hartgesottenen Badegäste, die bei jedem Wetter kommen, ihre Bahnen gezogen haben.  Eine Handvoll Leute. Wenn überhaupt.
Ich gestehe: Auch meine Motivation, mich ins Becken zu werfen hat bei 12°C merklich nachgelassen, selbst wenn das Wasser geheizt ist. Aber zum Abschluss will ich es noch einmal auskosten. Diese Woche noch zweimal durchs Drehkreuz. Einmal in Erding, einmal in Taufkirchen. Und leise Servus sagen… zum Abschied. Den beide Bäder schließen diese Woche, das Erdinger heute, das Taufkirchner am Sonntag. Weiterlesen

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Theorie und Praxis

Theorie

Drei Tage – drei Kommunen – drei Bäder.
Das klingt nach einem Plan für diese Woche. Im Detail bedeutet das:

Mittwoch: Nach Markt Schwaben, dort ins Hallenbad
Donnerstag: Nach München, entweder ins Schyrenbad oder Schwimmbad Giesing-Harlaching
Freitag: Taufkirchen/Vils, Waldbad, das heute aufmacht

Das bringt Abwechslung und Abwechslung bringt Freude – na ja: Meistens. Auf jeden Fall aber beinhaltet der Plan den Freibad-Saisonstart.
Für den Donnerstag erlaube ich dem Wetterbericht, für mich die Entscheidung zu treffen. Ist es einigermaßen akzeptabel, werde ich früh Feierabend machen und das Schyrenbad aufsuchen. Dort war ich noch nie, womit ich in meiner Challenge 2017 gleich den Besuch eines wildfremden Freibades abhaken könnte. Saut das Wetter ordentlich rum, bleibt mir immer noch das vertraute Hallenbad in Harlaching. Dann werde ich später Feierabend machen, und zum Bad fahren. So kann ich wenigstens die eine Stunde ausnutzen, in der beide Sportbahnen frei und nicht von Schulen oder Vereinen blockiert sind. Das verspricht, eine gute Woche zu werden, selbst wenn mein „Stammschwimmbad“ in Erding mittlerweile die Pforten geschlossen und das Freibad dort noch nicht geöffnet hat.
Die Praxis freilich sieht anders aus. Weiterlesen


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Erster in Erding? – Alles eine Frage der Vorbereitung

Heute um 8 Uhr öffnete das Erdinger Freibad und ich wollte vorneweg dabei sein. Also habe ich mich gründlich vorbereitet. Denn der matthäischen Strategie, dass man als Letzter zu den Ersten gehören wird, vertraue ich nicht, zumindest nicht in diesem Fall.
Und da man aus Erfahrung klug wird (oder zumindest werden sollte) rekapitulierte ich als Erstes die Erfahrungen des Vorjahres. Bereits 2015  war mein Ziel, zu denjenigen gehören, die unbedingt am Eröffnungstag des Erdinger Freibads morgens um 8 Uhr vor der Tür stehen und Einlass begehren: Der frühe Vogel halt… oder der frühe Wurm.r-freib02

 

Dieses Projekt hat mir irgendwie gut gefallen. Denn immer nur Bahnen im Hallenbad oder im Freibad zu schwimmen wird auf Dauer auch etwas langweilig. Also „werte“ ich meine Besuche dort wenn möglich mit irgendetwas Besonderem und Emotionalem auf. Ich bin ja soooo eventsüchtig. Weiterlesen


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Challenge 2016 / 1. Teil: Heute ein Fünfer

challenge2016Aufgaben erledigen sich nicht durch Liegenlassen. Auch nicht selbstgestellte.
Es wird also allerhöchste Zeit, den alten Beitrag vom Januar 2016  zu öffnen und nachzusehen, was ich mir eigentlich für dieses Jahr als Sammelsurium an Herausforderungen ausgedacht und zusammengestellt habe. Dieses Jahr ist es echt überschaubar, das Meiste sind Freiwasserakivitäten. Der Sommer kommt erst noch, da habe ich noch ein wenig Zeit. Ohnehin habe ich mir für 2016 eher „Mirkoevents“ ausgedacht, um dem Schwimmen einen höheren emotionalen Erlebnismehrwert zu geben, mal abgesehen von der ersten Aufgabe, mein gesetztes Jahresziel zu erreichen. Ich habe keine Lust, kreuz und quer durch die Gegend zu fahren und nach irgendwelchen Seen und Weihern zu suchen, die dann doch nicht so prickelnd sind. Daher steht 2016 der pure Genuss im Focus.
Heute kann ich mit Stolz verkünden: Aufgabe 1/16 ist erledigt und kann abgehakt werden. Und ich habe es genossen.
Mindestens ein Fünfer – so stand es auf der Liste, und den bin ich geschwommen.
Fünf Kilometer am Stück ist eine Distanz, die ich eigentlich nicht mag: 100 Bahnen Frei- oder 200 Bahnen Halle. Das kann auf Dauer doch ganz schön langweilig und nervig werden. Will ich solche Strecken aber im Freiwaser schwimmen, dann muss ich mich wohl oder übel erst mal im Chlor wieder daran gewöhnen. Zwar überwindet man im Freibad nicht wirklich Distanz (zumindest kommt es einem so nicht vor) und kommt auch nicht an irgendeinem Ziel an, aber man hat die Sicherheit, jederzeit abbrechen zu können. Weiterlesen


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Von drinne nach drusse…

Es ist nicht so, dass BAP zu meinen absoluten Lieblingsgruppen deutscher Rockmusik gehört, aber das 1982 erschienene Album Von drinne nach drusse landet dann doch gelegentlich im CD-Spieler. Immerhin enthält es den legendären, bedauerlicherweise noch immer aktuellen Song Kristallnaach. Der Titel des Albums ist so gut gewählt, dass ich ihn hemmungslos heute für diesen Blogpost klaue, denn auch für mich, der ich mich natürlich nicht mit BAP vergleichen mag, geht es von drinne nach drusse – will sagen: Wie jedes Frühjahr nimmt die Hallensaison ein Ende.
Es war in der letzten Öffnungswoche in Erding erstaunlich leer, den Höhepunkt der Verwaistheit lieferte wohl der Abend, an dem der FC Bayern mit Athletico Madrid Schwimmen gegangen ist. Und sich nicht über Wasser halten konnte. Der halbe Landkreis hockte vor dem Fernseher und wurde Zeuge des Unfassbaren; ich bin lieber schwimmen gegangen, aber nicht unter.

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Ein letztes Mal war ich am Sonntag, dem 1. Mai im Hallenbad. Das war nämlich am letzten Öffnungstag. Ehrensache, dass an solchen bedeutenden Tagen Schwimmen Vorrang hat. Weiterlesen


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So kalt war mir selten…

Fassen wir kurz die technischen Eckdaten zusammen:

  • Lufttemperatur laut Thermometer: 15°C
  • Dauerregen, mal mehr, mal weniger heftig
  • Wassertemperatur laut freundlichem Mitarbeiter an der Kasse: 23°C
  • Anzahl der Badegäste: Eine Handvoll, es ist ein Kommen und Gehen, kaum einer bleibt länger als 45min.
  • Maximale Belegung des Schwimmerbeckens: 5 Personen
  • Minimale Belegung des Schwimmerbeckens: 3 Personen
  • Geschwommene Bahnen: 60. Das macht 3.000 Meter
  • Verweildauer im Wasser inkl. Pausen: Ein wenig mehr als eine Stunde

Damit dürfte alles gesagt sein über unseren Besuch am vergangenen Sonntag im Taufkirchener Waldbad. Dass wir dorthin gefahren sind, hat zwei Gründe. Zum einen war es das dringende Bedürfnis, am Wochenende ein paar Bahnen zu ziehen. Zwar hätte der Samstag das weitaus bessere Wetter geboten, aber es ging eben nicht anders. Das Erdinger Freibad wollten wir nicht ansteuern. Auf dem Volksfestplatz nebenan ist Herbstfest. hf-4Da strömen die Massen im Dirndl, Lederhosen oder Trachtenanzug zu Bierzelten, Riesenrad, Geisterbahn, Würstlbuden, Schießstand und FreeFall. Und sonntags eben kommen sie zum Frühschoppen. Da gibt es ganz sicher keine Parkplätze in halbwegs akzeptabler Nähe. Bestimmt reiht sich auf der Zufahrtsstraße wieder Autostoßstange  an Stoßstange, wie wir es am Vorabendabend schon erlebt haben. Man fährt vom einen zum nächsten Parkplatz, der ebenfalls voll ist, dann zum übernächsten und so weiter. So entfernt man sich immer weiter und muss einen entsprechenden Fußweg in Kauf nehmen. Das ist eine Sache, wenn man in Tracht zum Herbstfest geht und es trocken und einigermaßen warm ist. Eine andere Sache ist es, nach dem Schwimmen durch den Regen zum Auto zurückzulaufen. Darauf habe ich irgendwie so gar keine Lust. Also geht es nach Taufkirchen.
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Die meinen mich, oder?

2014-08-23 11.59.54Schon den ganzen Sommer über lächelt mich die Schwimmerin bei der Einfahrt in unser Dorf an. Fit bleiben! meint sie, rückt die Schwimmbrille, die sie gleich über die Augen ziehen wird, zurecht, und dann geht es vermutlich los.
Power! verspricht der männliche Gegenpart, ein Kraftpaket pflügt durch’s Wasser, wie weiland Michael Groß, der Albatros.
Das Waldbad Taufkirchen hat heuer eine groß angelegte Plakatierungsaktion gestartet. Überall in den umliegenden Dörfern und Kleinstädten im Landkreis Erding hängen die Poster: An Bauzäunen, Laternenmasten, Plakatwänden… Geh mal wieder schwimmen – und zwar in Taufkirchen im Waldbad. Weiterlesen