Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Mehr Meer wäre schön gewesen…

Ein wenig war schon zu lesen (also drei Beiträge) vom diesjährigen Sommerurlaub auf der griechischen Insel Euböa. So von der Wanderung in der Dimosari-Schlucht und zu  den antiken Säulen (Kylindri) am Mount Ochi. Aber das zentrale Thema dieses Blogs ist es ja nicht, über das Leiden der Sklaven in der Antike nachzudenken oder seine verlorene Schuhsohle zu betrauern. Es geht hier ja überwiegend ums Schwimmen. Also blicke ich in diesem Beitrag  darauf zurück und fasse zusammen: Weiterlesen

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Ziegen, die auf Menschen starren… Wanderung zu den Kylindri bei Karystos

Es muss schon ein wahrer Scheißjob gewesen sein… andererseits: Diejenigen, die ihn ausüben mussten, hatten gar keine andere Wahl. Vermutlich galt die Devise:
Mach es und verreck dran oder verreck gleich.
Steine klopfen ist auch heutzutage kein Spaß, aber in der antiken Welt muss es eine furchtbare Knochenarbeit gewesen sein, vermutlich bewältigt von Sklaven, Zwangsarbeitern oder Kriegsgefangenen, keine Ahnung, aber es wäre naheliegend.
Aber der Steinbruch auf dem Südhang des Berges Ochi auf der griechischen Insel Euböa war halt lukrativ. Marmor war ein begehrter Baustoff, nicht nur der schneeweiße, wie man ihn von Carrara her kennt, auch der zwiebelbemusterte aus Karystos.
Also beuteten die Römer ihn aus, wie alles, was damals zu ihrem Weltreich gehörte. Marmorsäulen wurden dort aus dem Fels gehauen, ins Tal transportiert, verschifft und von dort in andere Städte des Imperium romanums gebracht.

Irgendwann war das dann aber vorbei – Rom hatte im 2. Jahrhundert zunehmend andere Probleme als den Bau von Tempeln und Palästen. Weiterlesen


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Einfach mal den Mund halten, Halblinge!

„Irgendwie sieht es hier aus wie im Herrn der Ringe.
Wenigstens einen guten Filmgeschmack hat der Halbwüchsige hinter mir. Ansonsten kam noch nicht viel Intelligentes aus dem Mund der Pubertiers aus der Frankfurter Gegend. Dafür mehr komplett Überflüssiges über Kräuterbutter und Kräuterbutterbaguettes, was er seinem Kumpel erzählt
„Ja“, bestätigt der andere. „Wie auf dem Weg nach Bruchtal“.

Es folgt die unvermeidliche Diskussion zwischen den beiden, welcher Teil der Trilogie der Beste ist, und dass die Hobbit-Filme nicht annähernd an die Qualität heranreichen. Alles bekannt, alles tausendmal gehört. Nur noch nicht von jedem. Aber mal ehrlich: Sieht nicht jede halbwegs unberührte Landschaft ein klein wenig wie ein Set aus Herr der Ringe aus? Schroffe Berghänge, ein ungestümer Bach, der sich ein tiefes Tal in den Fels geschnitten und dabei die Steine abgeschliffen hat, knorrige, alte Bäume, meterhohe Farnfelder, schmale Trampelpfade… Weiterlesen


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Außen und innen (Madeira #5)

Zum Abschluss der kleinen Reihe noch einmal für die, die weiterhin Lust darauf haben, ein paar Bilder von unserem Urlaub auf Madeira im November. Dieses Mal die „Außen-“ und die „Innenseite“, Bilder von der Hauptstadt Funchal, direkt am Atlantik gelegen und weitere Motive vom Inselinneren. Das war’s dann jetzt endgültig zu diesem Thema. Es wird Zeit, sich in diesem Blog wieder mehr aufs Schwimmen zu konzentrieren… Weiterlesen


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Spaziergang auf der Levada dos Balcões (Madeira #4)

Weiter geht es mit der Madeira-Reihe aus unserem leider schon vergangenen Urlaub und ein paar Bildern von einem typischen Touristen-Programm-Highlight, dem Spaziergang auf der Levada dos Balcões. Nachzulesen für Wanderer und Urlauber in fast jedem Madeira-Reise- oder -wanderführer.
Darum hier nur ein paar Spotlights, Gedanken und Bilder.
Der Weg startet an der Forellenzucht am Riberio Frio. Da Madeira nicht ganz so viele touristische Hotspots zu bieten hat, wird eben alles, was die Inselurlauber und die Tagesbesucher von den Kreuzfahrtschiffen interessieren könnte, entsprechend aufgebauscht und als sehenswerte Atttraktion ausgeschlachtet. Zugegeben – die Forellenzuchtanlage ist hübsch gemacht. Aber Forellenzuchten mit frisch gegrilltem Fisch gibt es hierzulande zu Hauf. So spannend ist das dann doch wieder nicht. b-blog-40b
Interessant aber finde ich, dass die auf der Insel die an sich nichtheimische Art nicht nur gezüchtet, sondern auch zum Vergnügen der Angler in vielen Bächen und Flüssen ausgesetzt werden. Ein wenig absurd mutet das an, wenn man bedenkt, dass auf der anderen Seite die EU allerlei Anstrengungen unternimmt, die Ausbreitung gebietsfremder Tierarten mit Rücksicht auf die autochthone Fauna und Flora einzugrenzen. Ob solche Aktionen sich nicht auch irgendwann zu weitereren Alpträumen Darwins im Kleinen entwickeln, wie es am Victoriasee passiert ist, bleibt abzuwarten. Aber das ist ein anderes Thema…

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Madeira: Land und Leute (Madeira #3)

b-wanderung-m-14Nein – das ist weder ein Wander-, noch ein Outdoor-, noch ein Fotoblog. Da erwähnte ich schon öfter. Trotzdem kommt es gelegentlich vor, dass ich über Wanderungen, ausgedehnte Spaziergänge oder andere Aktivitäten blogge, die nichts mit Schwimmen zu tun haben. Über’s Schwimmen auf Madeira habe ich bereits berichtet – hier klicken, auch über die Lavapools. Was es sonst fern des Wassers zu sehen/entdecken gab, finden Sie in diesem Beitrag. Und wen das skurrilste Ferienerlebnis interessiert – der klickt einfach hier.
Wer eine Reise tut, der hat eben viel zu erzählen.
Ich mache das mit Fotos und sehr wenig Text. Jeder, der des Lesens und der Benutzung von Google mächtig ist, kann sich die weiterführenden Informationen ohnehin aus Reise- und Wanderführern und von einschlägigen Webseiten holen. Wenn es Sie nicht interessiert, dann schließen Sie jetzt einfach das Blog. Und wenn doch… einfach weiterlesen.

Andererseits: Es hätte schlimmer kommen können. Denken Sie (sofern Sie ein gewisses Alter haben) an die zauberhaften Diaabende bei Freunden. Man scharte sich im mühsam abgedunkelten Wohnzimmer vor der Kristallperlleinwand und dämmerte im Angesicht kommender 450 Bilder in den Halbschlaf. Das monotone Brummen des Projektor-Lüfters, das rhythmische Geräusch des kleinen Ärmchens, das die Dias zwischen Lampe und Linse zog, das endlose Erklären des Urlaubers, was man auf seinen Fotos alles entdecken könne…
Nach 50 Bildern wurde die Diaschiene gewechselt, Luft holen für alle, schnell ein paar Knabbereien und ein Getränk. Dann ging es weiter. Ein Neuntel war geschafft. Da ist doch ein wenig Scrollen viel bequemer:

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Unterwegs im Parco naturale Migliarino San Rossore Massaciuccoli

So manche Outdoorblogger, die übers Wandern schreiben, erfreuen sich großer Beliebtheit. Fotobloggern geht es nicht viel anders. Jedenfalls scheint der Traffic auf deren Seite bedeutend höher als auf meiner – was man so hört.
Aber auch ich merke, dass die Beiträge, die mit dem Schwimmen eigentlich gar nichts zu tun haben, weitaus mehr Klicks hervorrufen, als die, die sich am Thema des Blogs orientieren. Egal, ob Radtouren, Wanderungen im Urlaub oder Knipsereien – die Texte werden geklickt und geklickt.
Das ist auch der Grund, weshalb ich hier schamlos diese Themen, also mein Fremdgehen, immer wieder zur Sprache bringe. Letztlich passen die Inhalte dann doch irgendwie in den Gesamtrahmen. Darum noch eine Empfehlung für Urauber, die die nördliche Toscana bereisen, und die vielleicht etwas anderes sehen wollen als das, was die Kreuzfahrschiff- und Busreisenden auch alle abklappern:

Als wir im Juni im Urlaub dort waren waren (davon war hier schon mehrfach die Rede) und der vielen toten Steine überdrüssig, die sich in den Städten vor und in Museen aufhäufen, zogen wir uns für einige Stunden in den Parco naturale Migliarino San Rossore Massaciuccoli zurück. Dieser Naturschutzpark liegt direkt am Meer, nördlich von Livorno und westlich von Pisa. Über die Ausfahrt „Pisa-Nord“ und die E80 ist er sehr gut zu erreichen. Falls Sie – anders als ich – Urlaubstipps annehmen.
Vom Besucherinformationszentrum aus führen verschiedene Wege und Rundwege in und durch den Park. Ein Teil des Geländes aber ist abgesperrt, der Streifen direkt an der Küste ist für Besucher leider nur sehr selten und dann nur mit Führer zugänglich.

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Von Metato nach Casoli: Die Toscana kann auch anders

Zwischendurch, das haben Stammleser mittlerweile sicher bemerkt, treibt mich der Bewegungsdrang aufs Rad, und selten bin ich auch auf Schusters Rappen unterwegs: Will sagen. Ich geh wandern. Das ist nun nicht unbedingt das, woran mein Herz hängt, aber wenn die Gelegenheit sich ergibt, dann werden die Stiefel geschnürt – und los geht’s. Entsprechendes finden Sie in diesem Blog in der Rubrik Fremdgehen. Und genau darum geht es heute wieder mal:

Sonnenuntergänge, Felder, soweit das Auge reicht, sanfte Hügel, terracottafarbene Häuser, Pinien, Olivenbäume, Zypressen – das ist das Bild, das der deutsche Urlauber wohl von der Toscana hat. Hier ein Weingut, dort ein kreatives Töpferseminar, ein verträumtes Mittelalter-Städtchen und über allem der Duft von Rosmarin und Ginster.


Aber die Toscana kann auch anders.
Oben im Norden. Dort, wo die Reichen und Schönen an der Versilia den Strand genießen, liegen im Hinterland die Alpi Apuane. Keine 20km von der Küste entfernt kleben die kleinen Dörfer wie Nester an den dicht bewaldeten, steilen Bergen.


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