Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Mehr Meer wäre schön gewesen…

Ein wenig war schon zu lesen (also drei Beiträge) vom diesjährigen Sommerurlaub auf der griechischen Insel Euböa. So von der Wanderung in der Dimosari-Schlucht und zu  den antiken Säulen (Kylindri) am Mount Ochi. Aber das zentrale Thema dieses Blogs ist es ja nicht, über das Leiden der Sklaven in der Antike nachzudenken oder seine verlorene Schuhsohle zu betrauern. Es geht hier ja überwiegend ums Schwimmen. Also blicke ich in diesem Beitrag  darauf zurück und fasse zusammen: Weiterlesen

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Einfach mal den Mund halten, Halblinge!

„Irgendwie sieht es hier aus wie im Herrn der Ringe.
Wenigstens einen guten Filmgeschmack hat der Halbwüchsige hinter mir. Ansonsten kam noch nicht viel Intelligentes aus dem Mund der Pubertiers aus der Frankfurter Gegend. Dafür mehr komplett Überflüssiges über Kräuterbutter und Kräuterbutterbaguettes, was er seinem Kumpel erzählt
„Ja“, bestätigt der andere. „Wie auf dem Weg nach Bruchtal“.

Es folgt die unvermeidliche Diskussion zwischen den beiden, welcher Teil der Trilogie der Beste ist, und dass die Hobbit-Filme nicht annähernd an die Qualität heranreichen. Alles bekannt, alles tausendmal gehört. Nur noch nicht von jedem. Aber mal ehrlich: Sieht nicht jede halbwegs unberührte Landschaft ein klein wenig wie ein Set aus Herr der Ringe aus? Schroffe Berghänge, ein ungestümer Bach, der sich ein tiefes Tal in den Fels geschnitten und dabei die Steine abgeschliffen hat, knorrige, alte Bäume, meterhohe Farnfelder, schmale Trampelpfade… Weiterlesen


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Außen und innen (Madeira #5)

Zum Abschluss der kleinen Reihe noch einmal für die, die weiterhin Lust darauf haben, ein paar Bilder von unserem Urlaub auf Madeira im November. Dieses Mal die „Außen-“ und die „Innenseite“, Bilder von der Hauptstadt Funchal, direkt am Atlantik gelegen und weitere Motive vom Inselinneren. Das war’s dann jetzt endgültig zu diesem Thema. Es wird Zeit, sich in diesem Blog wieder mehr aufs Schwimmen zu konzentrieren… Weiterlesen


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Unterwegs im Parco naturale Migliarino San Rossore Massaciuccoli

So manche Outdoorblogger, die übers Wandern schreiben, erfreuen sich großer Beliebtheit. Fotobloggern geht es nicht viel anders. Jedenfalls scheint der Traffic auf deren Seite bedeutend höher als auf meiner – was man so hört.
Aber auch ich merke, dass die Beiträge, die mit dem Schwimmen eigentlich gar nichts zu tun haben, weitaus mehr Klicks hervorrufen, als die, die sich am Thema des Blogs orientieren. Egal, ob Radtouren, Wanderungen im Urlaub oder Knipsereien – die Texte werden geklickt und geklickt.
Das ist auch der Grund, weshalb ich hier schamlos diese Themen, also mein Fremdgehen, immer wieder zur Sprache bringe. Letztlich passen die Inhalte dann doch irgendwie in den Gesamtrahmen. Darum noch eine Empfehlung für Urauber, die die nördliche Toscana bereisen, und die vielleicht etwas anderes sehen wollen als das, was die Kreuzfahrschiff- und Busreisenden auch alle abklappern:

Als wir im Juni im Urlaub dort waren waren (davon war hier schon mehrfach die Rede) und der vielen toten Steine überdrüssig, die sich in den Städten vor und in Museen aufhäufen, zogen wir uns für einige Stunden in den Parco naturale Migliarino San Rossore Massaciuccoli zurück. Dieser Naturschutzpark liegt direkt am Meer, nördlich von Livorno und westlich von Pisa. Über die Ausfahrt „Pisa-Nord“ und die E80 ist er sehr gut zu erreichen. Falls Sie – anders als ich – Urlaubstipps annehmen.
Vom Besucherinformationszentrum aus führen verschiedene Wege und Rundwege in und durch den Park. Ein Teil des Geländes aber ist abgesperrt, der Streifen direkt an der Küste ist für Besucher leider nur sehr selten und dann nur mit Führer zugänglich.

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Von Metato nach Casoli: Die Toscana kann auch anders

Zwischendurch, das haben Stammleser mittlerweile sicher bemerkt, treibt mich der Bewegungsdrang aufs Rad, und selten bin ich auch auf Schusters Rappen unterwegs: Will sagen. Ich geh wandern. Das ist nun nicht unbedingt das, woran mein Herz hängt, aber wenn die Gelegenheit sich ergibt, dann werden die Stiefel geschnürt – und los geht’s. Entsprechendes finden Sie in diesem Blog in der Rubrik Fremdgehen. Und genau darum geht es heute wieder mal:

Sonnenuntergänge, Felder, soweit das Auge reicht, sanfte Hügel, terracottafarbene Häuser, Pinien, Olivenbäume, Zypressen – das ist das Bild, das der deutsche Urlauber wohl von der Toscana hat. Hier ein Weingut, dort ein kreatives Töpferseminar, ein verträumtes Mittelalter-Städtchen und über allem der Duft von Rosmarin und Ginster.


Aber die Toscana kann auch anders.
Oben im Norden. Dort, wo die Reichen und Schönen an der Versilia den Strand genießen, liegen im Hinterland die Alpi Apuane. Keine 20km von der Küste entfernt kleben die kleinen Dörfer wie Nester an den dicht bewaldeten, steilen Bergen.


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Bei den Reichen und Schönen an der Versilia

Irgendwo müssen sie ja hin, die Reichen und Schönen der nordtoskanischen Städte Pisa, Lucca und Florenz, die Marmormagnaten aus Carrara und die Textilfabrikanten aus Prato: Also bevölkern sie im Sommer die Versilia, ein Stück toskanische Küste am ligurischen Meer.
Schön ist es dort, vor allem, wenn die Reichen und Schönen noch in den Städten hausen, die Saison gerade erst beginnt und es entsprechend ruhig zugeht an den Stränden von Viareggio und Lido die Camaiore. Nicht nur abends.r-versilia-01-02
Zwar lassen sich einige geldige Touristen sehen, ein paar Russen und Schweizer protzen mit dicken Autos, aber im Großen und Ganzen geht es zivil zu. Und von den Schönen ist ohnehin nicht allzuviel zu entdecken – auch wenn die Russen meinen, sich eine Schönheit geangelt zu haben. Aber die ist meist nur plastikblond und kurvig. Schön geht anders, das ist eine Frage der Haltung und Ausstrahlung. Da können sie in Italien noch viel lernen.
Am Strand sind dann sowieso alle mehr oder weniger gleich. Bademode hat etwas kolossal Sozialistisches – es lebe die Gleichmacherei. Weiterlesen


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Blogparade ‚Urlaubsziele 2016‘: Kleine Fluchten

chiem03Warum nicht einfach mal Aristoteles betätigen? Der alte Knochen hat schließlich über 2.000 Jährchen auf dem Buckel und kennt sich aus: „Das, was aus Bestandteilen so zusammengesetzt ist, dass es ein einheitliches Ganzes bildet – nicht nach Art eines Haufens, sondern wie eine Silbe –, das ist offenbar mehr als bloß die Summe seiner Bestandteile. Eine Silbe ist nicht die Summe ihrer Laute: ba ist nicht dasselbe wie b plus a, und Fleisch ist nicht dasselbe wie Feuer plus Erde.“ So steht es in seiner Metaphysik – natürlich nicht in deutsch, aber hier mit altgriechischen Texten aufzuwarten ist Posing pur. Braucht auch keiner…
Verkürzt heißt es: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ und diese These sollte vielleicht nicht immer nur naturwissenschaftlich betrachtet werden – vielleicht auch mal philosophisch. Was heißt: Die Summe aller Urlaubstage ist mehr als ein ganzer Urlaub. Das gilt umso mehr, wenn man zwar seinen Urlaub im Ausland plant, aber im Sommer noch freie Tage nimmt, weil man Kleine Fluchten in großer Zahl auf dem Programm hat…
Urlaub ist eben mehr als ein- oder zweimal irgendwohin zu verreisen – rein aristotelisch gesehen. Weiterlesen