Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


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Die Weihnachtsrunde

Natürlich ist ein weihnachtlicher Sparziergang durch hohen Schnee schön. Es knirscht unter den Schuhen, es glitzert silbrig in der Luft, wenn der pulvrige Schnee langsam von den Zweigen herunterrieselt und von den Sonnenstrahlen getroffen wird. Der tiefblaue Himmel gibt einen wunderbaren Kontrast – dazu dunkle Tannen, fast schwarze Äste kahler Laubbäume. Winter eben.
Irgendwo.

Dahinten vielleicht, wo die Berge sind. Aber hier nicht. Egal. Weiterlesen

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Daheim im Holz

Nein. Das Schnauppinger Holz muss man nicht kennen. Es ist ein kleines Waldstück zwischen Schnaupping (daher der Name), Pyramoos, Rain und Oberndorf – Orte, die allesamt so unbedeutend sind, dass sie nicht mal auf Landkarten zu finden sind, es sei denn im Maßstab 1:60.000 oder noch feiner. Es sind Nester im Oberbayerischen nördlich der B12 und westlich der B15. Oder, um es anders zu sagen: Mehr oder weniger in meiner direkten Nachbarschaft. Im Schnauppinger Holz
Das Waldstück ist so unspektakulär, dass nicht mal Google viel darüber findet, von ein paar Berichten über Hochsitz-Zerstörer und einem orientierungslosen Rentner, den das Navi mitten in das winterliche, völlig verschneite Schnauppinger Holz geführt hat, einmal abgesehen. Aber das ist auch schon sieben Jahre her.

Nachdem es in der Nacht von Freitag zum Samstag gestürmt und gewittert und den Samstag den halben Tag wie aus Eimern geschüttet hat, holt sich der Spätsommer den Sonntag. Es ist warm, sonnig und ein wenig dampfig. Genau richtig, um ins Holz statt ins Wasser, also spazieren statt schwimmen, zu gehen…
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Von Metato nach Casoli: Die Toscana kann auch anders

Zwischendurch, das haben Stammleser mittlerweile sicher bemerkt, treibt mich der Bewegungsdrang aufs Rad, und selten bin ich auch auf Schusters Rappen unterwegs: Will sagen. Ich geh wandern. Das ist nun nicht unbedingt das, woran mein Herz hängt, aber wenn die Gelegenheit sich ergibt, dann werden die Stiefel geschnürt – und los geht’s. Entsprechendes finden Sie in diesem Blog in der Rubrik Fremdgehen. Und genau darum geht es heute wieder mal:

Sonnenuntergänge, Felder, soweit das Auge reicht, sanfte Hügel, terracottafarbene Häuser, Pinien, Olivenbäume, Zypressen – das ist das Bild, das der deutsche Urlauber wohl von der Toscana hat. Hier ein Weingut, dort ein kreatives Töpferseminar, ein verträumtes Mittelalter-Städtchen und über allem der Duft von Rosmarin und Ginster.


Aber die Toscana kann auch anders.
Oben im Norden. Dort, wo die Reichen und Schönen an der Versilia den Strand genießen, liegen im Hinterland die Alpi Apuane. Keine 20km von der Küste entfernt kleben die kleinen Dörfer wie Nester an den dicht bewaldeten, steilen Bergen.


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Männer sind so – Teil 6

Männer müssen immer übertreiben. Das ist nichts Neues und bedürfte keine Erwähnung, wenn nicht Herr P. auch so einer wäre. Nach der Devise Ostern war gestern fühlt sich Herr P. (also ich) heute statt zu Ostereiern, Osterlamm und Osterspaziergang der Bewegung zugetan. Wie gesagt: Ostern war gestern nebst diesen drei Attributen. Bereits gestern hat er sich auf Facebook mit einem Osterspaziergangbild am Chiemsee präsentiert und auf die Ankündigung, er wolle die Lage sondieren, wann das Schwimmen losgeht, einen unlustigen Kommentar eingefangen. Also lässt er das jetzt mit dem Schwimmen. Und dem Spazierengehen.rspazier

 

Stattdessen popelt Herr P. sein über 20 Jahre altes Mountainbike Centurion Weasel aus dem Verschlag, pumpt die Reifen auf und tritt in die Pedale. Und übertreibt. Denn Herr P. übersieht einige Dinge geflissentlich:

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