Irgendwie ein Wassermann

Einfach nur Baden gehen ist keine Alternative, da geht viel mehr…


Ein Kommentar

Saisonabschluss – der Stress des letzten Wettkampfs

Illustriert mit Fotos von Mirko Groß vom Chiemsee-Langstreckenschwimmen 2017

Erinnern Sie sich daran, dass ich vor kurzem erst getönt hatte: „Idiot“, „Trottel“, „Depp“ und Stein und Bein geschworen habe: „Nie wieder…“?
Das war ungefähr bei der siebten Boje auf dem Langstrecken-Schwimmen im Chiemsee, von dem ich in diesem Blog erzählt hatte. Aber im gleichen Text war auch zu lesen: Es ist phantastisch, ich nehme mir vor, mich gleich am Abend für 2018 anzumelden, und für das Simsseeschwimmen. Und das Tegernseeschwimmen.
Soweit mal zum Thema, dass ich genau weiß, was ich will, bzw. was ich nicht will.

Im Nachgang des Langstreckenschwimmens haben die Veranstalter den Teilnehmern mehrere Mails geschickt, Rückblicke auf das Vergangene und Ausblicke auf das Kommende. Und dieses ist – wer ahnt es nicht – das Chiemsee-Langstreckenschwimmen 2018.
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Challenge 2016 / 6.Teil: Simssee, I did it again

Vielleicht ist das Unterfangen törricht. Ich weiß es nicht. In einem Alter, in dem andere kürzer treten, sich dem Magnetismus des Sofas hingeben und sich sportlich überwiegend mit dem Kommentieren von Fußballspielen im Fernsehen begnügen, schwimme ich mal wieder einen Wettkampf.
Aber heißt es nicht auch: Je oller, je doller?
Und hat nicht der Veranstalter des Chiemgau Thermen Langstreckenschwimmens nicht quasi mir zum persönlichen Gefallen die Wertungsklassen geändert? Jetzt heißt es

1993 – 2000 Junioren
1977 bis 1992 Masters 1
1976 bis 1967 Masters 2
1966 und älter Masters 3

Das kommt mir sehr zupass, denn nun muss ich mich nicht mehr hinter den 20 oder 30 Jahre jüngeren durchtrainierten Triathlethen und Ausdauerschwimmern einsortieren – als ob die nur die 2km Distanz schwimmen würden…
14 Schwimmer sind es nur noch in meiner Klasse, Zielsetzung ist, nicht der Vierzehnte zu werden. Denn Dabeisein ist noch lange nicht alles.
Dabei könnte ich mich ja mal nicht mit den Leuten messen, die mitschwimmen, sondern mit denen, die das nicht tun. 2 Kilometer am Stück zu schwimmen, durchzukraulen, das schaffe ich entspannt. Auch mehr. Aber wie viele Freunde, Bekannte, Kollegen in meinem Alter können das auch?
Gut – der eine oder andere kann Dinge, die ich nicht kann, zum Beispiel kilometerweit durch die Berge mit einem Gleitschirm zu fliegen oder ebenfalls kilometerweit durch die Gegend zu rennen oder zu radeln. Aber das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist, nicht am Sofa zu kleben.
Also bin ich zum zweiten Mal nach 2015 dabei.r-sims17-08

Insgeheim nehme ich mir vor, nicht als letzter durchs Ziel zu schwimmen, ein paar Bist-Du-heute-schon-geschwommen-Leute zu treffen und meine durchaus schwache Leistung vom Vorjahr deutlich zu verbessern. Ansonsten kann ich es auch einfach lassen.

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Männer sind so – Teil 5

Nichtschwimmer, womit in diesem Fall Schwimmen-Könner-Aber-Nicht-Schwimmen-Geher gemeint sind, fragen mich gelegentlich, was man eigentlich so die ganze Zeit macht, das müsse doch stinklangweilig sein, immer hin und her zu schwimmen.
Damit haben sie allerdings kolossal unrecht. Denn es ist nicht langweilig. Es macht den Kopf frei. Völlig frei.

loch2

Nun ist das mit dieser freien Fläche so, dass sie nicht lange frei bleibt. Ruderalgedanken tauchen auf. Das ist etwa ähnlich der Ruderalvegetation, also den Pflanzen, die sich ohne das Zutun des Menschen auf Brachflächen ansiedeln.

Selbst O., der auch regelmäßig schwimmt, fragt mich, was mir so durch den Schädel geht. Denn immer nur Kacheln zählen muss doch endslangweilig (ich benutze hier mit Rücksicht auf Google ein Trendwort) sein. Ist es auch. Weil wir zumindest in der Halle einen Stahlboden haben. Und die Stahlplatte ist mit eins schnell gezählt und wird auch nicht mehr, egal, wie oft ich darüber schwimme.
Also fasse ich mal meine Ruderalgedanken von 3 Kilometern zusammen. Bei mir ist das nämlich so:
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